Do you remember ?
The History of legendary Albums, by Mayia R.
BON JOVI - Slippery when wet
Das Album:

Released: 1986
Producer: Bruce Fairbain
Label: Polygram

Songs:  Let it rock
            You give Love a bad Name
            Livin' on a Prayer
            Social Disease
            Wanted dead or alive
            Raise your Hands
            Without Love
            I'd die for you
            Never say Goodbye
            Wild in the Street


Band:   Jon Bon Jovi - Vocals
           Richie Sambora - Guitars
           David Bryan - Keybaords
           Alec John Such - Bass Guitar
           Tico Torres - Drums

Hier bestellen für 27.90 CHF

Bon Jovi - 1986
www.bonjovi.com

Die Geschichte:


Wer kennt es nicht, "Slippery when wet", Bon Jovi's berühmtestes Werk! Wie kamen diese jungen Männer aus New Jersey in die Charts und auf Bühnen in aller Welt?

Es begann damit, dass ein Junge namens John Bongiovi davon träumte, ein grosser Rockstar zu werden. Er spielte bei diversen Bar-Bands, bis er sich der Rhythm & Blues-Band Atlantic City Expressway anschloss, welche verhältnismässig bekannt war. Doch schon nach kurzer Zeit verliess der ehrgeizige John die Band, weil er darin keine Zukunft sah. Bald wurde er Frontman bei The Rest, wo er eine Tüte voller Live-Erfahrungen sammeln konnte. Er wurde jedoch schon bald aus der Band geworfen. John's Cousin Tony Bongiovi verdiente sich zu dieser Zeit im Plattenstudio "The Power Station" seine Brötchen. Dank ihm bekam auch der junge John dort einen Job, er wurde als Mädchen für alles eingesetzt. Während seiner Arbeit in diesem berühmten Plattenstudio konnte er viel von den Stars lernen, die dort ein und aus gingen.

Neben seinem Job hatte John die Band The wild Ones am Laufen, doch auch hier war er skeptisch,was die Zukunft der Band betraf. 1982 schrieb er den Song "Runaway",der bei den Radiostationen gnadenlos einschlug. Der Song war überall zu hören, was natürlich die Aufmerksamkeit der Plattenfirmen weckte. So unterschrieb John in Sommer 1983 bei Polygram. Auf Wunsch der Plattenfirma änderte er seinen Namen, und setzte seine junge Karriere als Jon Bon Jovi fort.

Der erste Spatenstich war getan, jetzt brauchte Jon eine richtige Band auf die Beine zu stellen. Er entschied sich für David Bryan, den er aus der Zeit bei Atlantic City Expressway kannte. Die Suche ging weiter in den Clubs und Bars von New Jersey. Dort fand er den Bassisten Alec John Such, gleich darauf stiess Drummer Tico Torres zur Band. Als Gitarristen setzte Jon seinen alten Schulfreund Dave Sabo ein, der jedoch schon bald das   Feld für Richie Sambora räumen musste. Nun konnte Jon zwar auf eine Band und einen Plattendeal blicken, jedoch auch auf Schulden über 300'000$, welche sich durch verscheidene Anschaffungen für die Band anhäuften.

Das erste Album "Bon Jovi" erblickte 1984 das Licht der Welt. Leider kam es nicht gerade überdurchschnittlich gut bei der Musik hörenden Masse an. Es wurde mit den Scorpions und Judas Priest getourt, um die Platte zu vermarkten. 1985 wurde das zweite Album "7800° Fahrenheit" auf die Menschheit los gelassen. Doch auch bei dieser Scheibe überschlugen sich die Verkaufszahlen nicht gerade. Die ersten beiden Alben waren eine wichtige Erfahrung für die noch junge Band.

1986 sollte es zum Umbruch kommen! Die inzwischen weltberühmte und grossartige Platte "Slippery when wet" führte die Band mit Hits wie "Livin' on a prayer", "You give love a bad name" und "Wanted dead or alive" zum Welterfolg. Von da an ging es drunter und drüber, der Rummel um Bon Jovi schien nicht enden zu wollen. Sie tourten um den Erdball, spielten in nur 16 Monaten 200 Konzerte. Danach verschanzten sie sich erneut im Studio, um den nächsten Erfolg "New Jersey" auf die Beine zu stellen, der im September 1988 veröffentlicht wurde. Ein zweites Mal begaben sich Bon Jovi auf Bühnen in aller Welt, wo sie von kreischenden Mädchen und enthusiastischen Fans gefeiert wurden. Die fünf Jungs aus New Jersey hatten es geschafft! Doch mit dem grossen Erfolg kam es auf dieser Tournee beim 237. Konzert in siebzehn Monaten zum grossen Crash. Die Band war ausgelaugt, hatte weder die Lust noch die Nerven, um diesen anstrengenden Schlauch fortzusetzen. Weder ins Studio gehen, noch touren wollten sie. Deshalb wurde Bon Jovi 1990 ins Gefrierfach gelegt.

Die Männer widmeten sich ihren Solo-Projekten. Richie veröffentlichte 1991 sein erstes Solo-Album "Stranger in this Town". Jon schrieb den Soundtrack "Blaze of Glory" für den Film "Young Guns II. Unterdessen schrieb David den Soundtrack für einen Horrorfilm. Im Januar 1992 fanden Bon Jovi wieder zusammen, um ins Studio zu gehen. Im Oktober erschien "Keep the Faith", und der musikalische Stil hatte sich etwas geändert. Zwar wurde das Comeback der Band begeistert zur Kenntnis genommen, doch die Fans der ersten Stunde konnten diesem etwas ungewohnten Sound nicht viel abgewinnen. Irgendwie mutierte die Band zu Teenie-Idolen, während die älteren Fans weit weniger begeistert waren.

Trotzdem werden Bon Jovi immer ein Sinnbild für Rock'n'Roll bleiben, auch wenn die aktuellen Werke von der älteren Generation strikte abgelehnt werden. Bon Jovi waren einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Der Sound:


Über den Sound kann man viel Gutes sagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der zivilisierten Welt jemand noch nie von Bon Jovi gehört hat, und aus diesem Grund wird wohl auch jeder den Sound kennen. Schnellere Songs wie "Bad Medicine" und "Born to be my Baby" sorgen auf jeder Party und jeder Tanzfläche für gute Laune. Umwerfende Balladen wie "I'll be there for you" und "Never say Goodbye" finden sich auf vielen Samplern.

Die Stimme von Jon Bon Jovi erkennt man in Sekundenschnelle.Die Magie der Songs mag vielleicht daraus bestehen, dass man sie leicht mitsingen kann, selbst wenn man die englische Sprache nur mässig beherrscht. Die Songtexte sind mal mehr oder mal weniger tiefgründig, jedoch immer leicht zu verstehen. Die vielen weiblichen Fans haben sie sich bestimmt nicht nur durch ihr Aussehen verdient, sondern dadurch, dass ihre Songs viel Gefühl haben.

Songs wie "Livin' on a Prayer" oder "Born to be my Baby" werden wir wohl nie mehr vergessen. Bei Bon Jovi beherrschte jedes Bandmitglied sein Instrument, seinen es  David's geniale Keyboards oder Richie's himmlisch klingende Gitarre, welche viele unvergessliche Riffs produzierte.

In den Achtzigern gab es sehr viele überragende Metal-Bands, doch nur wenige Truppen, die sich auf softeren Rock spezialisierten und damit auch noch so einen riesengrossen Erfolg hatten. Bon Jovi waren damals ein Teil der Jugend bei fast jedem jungen Rock-Fanatiker. Sie haben einen Meilenstein in der Geschichte des Rock gelegt und Jon war Geburtshelfer für so umwerfende Bands wie Cinderella und Skid Row.

Auch wenn die heutige Musik von Bon Jovi niemals mehr den Status der guten, alten Achtziger erreichen kann; wir sollten trotzdem schätzen und respektieren, was Bon Jovi für die Rock-Szene getan haben.
Archiv:   Hanoi Rocks - Two steps from the move  Testament - The Legacy
             Krokus - Metal Rendezvous  Warlock - Triumph and Agony
             Skid Row - Skid Row  Iced Earth - Burnt Offerings
             Poison - Look what the cat dragged in  L.A. Guns - L.A. Guns