Do you remember ?
The history of legendary albums,
by Chris Cozzaty
Two Steps From The Move - Hanoi Rocks
Das Album:
Released: 1984
Producer: Bob Ezrin
Label: CBS

Songs:    Up around the bend
               High school
               I can’t get it
               Underwater world
               Don’t you ever leave me
               Million miles away
               Boulevard of broken dreams
               Boiler (Me boiler’n’me)
               Futurama
               Cutting corners

Band:       Andy Mc Coy-Lead guitar&vocals
               Mike Monroe-Lead vocals&sax
               Razzle-Drums&vocals
               Nasty suicide-Guitars&vocals
               Sam Yaffa-Bass&vocals

Two Steps From The Move - Hanoi Rocks

Hier bestellen für 19.90 CHF
www.Hanoi-Rocks.net
www.hanoi-rocks.net

Die Geschichte:

Hanoi Rocks gelten als eigentliche Pioniere
des „Sleaze-Rock" und sind als Verbindung zwischen Aerosmith und Guns N‘ Roses einzuordnen.
Gegründet nicht, wie etwa anzunehmen wäre,
in Los Angeles, sondern in Finnland von Andy Mc Coy und Sam Yaffa im Sommer 1980. Ergänzt durch Michael Monroe und Nasty Suicide, zogen sie nach Stockholm, wo sie
mit dem Drummer Gyp Casino ein erstes
Album aufnahmen. Ein zweites folgte, danach der Umzug nach London, wo auch Razzle als neuer Drummer dazustiess . In dieser Besetzung spielten sie ein neues Album ein, dass ihnen einen Deal mit CBS einbrachte.
1984 wurde dann, das in New York aufgenom- mene Album, „Two steps from the move" ver- öffentlicht und die Band zog weiter nach L.A.

Wie weit hätte es diese Band gebracht, währe da nicht dieser verhängnisvolle Tag ende 1984
in Malibu gewesen. Was harmlos als Party begann, endete als Tragödie. Als nämlich das Bier ausging und sich ,der schon arg betrunk- ene Vince Neil, Sänger von Mötley Crüe, bereit erklärte Nachschub zu besorgen. Razzle stieg als Beifahrer ebenfalls in Vince Neils neuen Porsche. Ein Baum beendete das Unterfangen und wahrscheinlich auch die Karriere von
Hanoi Rocks. Der Porsche war Schrott und Razzle tot, Vince Neil, praktisch unverletzt wurde später zu einer bedingten Gefängnis- strafe verurteilt.
Somit blieb „Two steps from the move" das letzte Studioalbum und auch das einzige, das mit Major-Deal veröffentlicht wurde. Nach Razzle’s Tod folgten noch diverse Konzerte
mit einem neuen Drummer, aber die Chemie stimmte nicht mehr und die Band löste sich
auf. Mehrere Live- und Best of- Alben wurden danach noch veröffentlicht.
„Two steps from the move" war zwar ein kommerzieller Flop und verkaufte sich nicht
wie erwartet , trotz starker Songs und erst- klassiger Produktion von Bob Ezrin. Doch das Potential währe vorhanden gewesen und es wurde in Szenekreisen mit dem grossen Durch- bruch gerechnet. Im nachhinein wurde sogar gesagt, dass es Hanoi Rocks vielleicht dort hin geschafft hätten, wo wenige Jahre später Guns N‘ Roses landeten: An der Weltspitze!
Der Sound: Sie selber beschrieben ihre Musik als Trash- Punk-Glam, was als Mischung aus dem Rock’N’Roll der Rolling Stones und Aerosmith und Punk im Stile der New York Dolls mit einem Schuss Blues umschrieben werden kann. Oder eben „Sleaze-Rock". Immer schön dreckig, mit eingängigen Melodien, manchmal ein bisschen schräg, mit dominierenden Gitarren und immer die spezielle Stimme von Michael Monroe, ergänzt durch die Background-Vocals der ganzen Band
Gleich der erste Song „Up around the bend" ein gutes Beispiel für die tolle Stimme, vor allem im eingängigen Refrain. Melodiös und trotzdem dreckig. "High school" ist ein echter „kick ass" Song mit ausgeprägtem Background-Gesang. Im gleichen Stil „I can’t get it". „Under water world" tönt zwar ziemlich schräg, ist aber auf jeden Fall nachvollziehbar und mit schön kreischenden Gitarren. „Don’t you ever leave me" ist eine Halbballade mit leidenschaftlichem Gesang, „Million miles away" ein Gänsehaut- Song mit Keyboards und Sax ergänzt, obwohl mit einem schrägen, schnelleren Instrumentalteil in der Mitte, absolut Radio tauglich denn das Sax Rock-Kompatibel einzusetzen ist auch eine einmalige Begabung von Michael Monroe. „Boulevard of broken dreams" ist ein echter Hammer, ein Song zum mitsingen, ein Hanoi Rocks Klassiker. „Boiler" ist wieder sehr schräg mit viel Blues-Gitarre und tollem Gesang. „Futurama ist ebenfalls schräg, aber schnell und punkig. Der letzte Song des Albums, „Cutting Corners", ist nochmals ein eingängiger und Radiotauglicher Song mit Sax einlage.
„Two steps from the move" ist eine echte, ehrliche Rock’N’Roll Scheibe. Obwohl individuell und eigenständig, immer genug melodiös und eingängig um auch Massenkompatiebel zu sein.


Archiv:   Testament - The Legacy  Krokus - Metal Rendezvous
                 Warlock - Triumph and Agony  Skid Row - Skid Row
                  Iced Earth - Burnt Offerings  Poison - Look what the Cat dragged in
                 Bon Jovi - Slippery when wet  L.A. Guns - L.A. Guns