Do you remember ?
The history of legendary albums, by Chris Cozzaty
KROKUS - Metal Rendezvous
Das Album:
Released: 1980
Producer: Martin Pearson & Krokus
Label: Ariola

Songs:    Heatstrokes
              Bedside Radio
              Come On
              Streamer
              Shy Kid
              Tokyo Nights
              Lady Double Dealer
              Fire
              No Way
              Back-Seat Rock’N‘Roll
Band:     Marc Storace-Lead vocals
              Tommy Kiefer-Guitars&vocals
              Fernando von Arb-Guitars&vocals
              Chris von Rohr-Bass&vocals
              Freddy Steady-Drums&vocals

KROKUS - Metal Rendevous

Hier bestellen für 19.90 CHF

KROKUS 1980
www.krokus.ch


Die Geschichte:


Vom Schweizer Provinzstädtchen an die Weltspitze, was für ein Weg. Doch Krokus hatten es geschafft. Stadion Headlinertouren, Nr.1 Hits, die erste Schweizer Band, die im ausverkauften Hallenstadion in Zürich spielte. Alles Erfolge, die mit dem „Metal Rendez-vous“ Album begannen. Doch auch diese Band wurde wenige Jahre später durch das Business, im speziellen durch den Manager Butch Stone zerstört. Der kontinuierliche Abstieg begann. Durch viele Musikerwechsel verlor die Band die Identität, büsste die Einmaligkeit ein und driftete in die Durchschnittlichkeit ab. Doch blenden wir zurück und verfolgen den Weg, der zum sensationellen „Metal Rendez-vous“ Album führte, dass alleine in der Schweiz über 150'000 mal verkauft wurde!
Krokus wurde 1974 von Chris von Rohr in Solothurn gegründet. Vom späteren „Metal Rendez-vous Line-up gehörte nur noch der Gitarrist Tommy Kiefer zur Urformation. 1976 wurde ein erstes Album veröffentlicht, das „Krokus“ betitelt wurde. Es blieb aber praktisch unbeachtet und auch die damaligen Konzerte waren nur von geringem Erfolg gekrönt. Dem zufolge fusionierten Chris von Rohr und Tommy Kiefer mit den damaligen Montezuma Musikern Fernando von Arb, Freddy Steady und Jürg Nägeli. Montezuma konnten zuvor einige Erfolge in der Schweiz verbuchen, steckten aber, wie Krokus, ebenfalls in einer musikalischen Sackgasse. Chris von Rohr wechselte vom Schlagzeug zum Gesang und Jürg Nägeli spielte nebst Bass auch noch Keyboards. In dieser Formation wurde dann 1977 das zweite Album „To You All“ eingespielt. Mit dem „Highway Song“ enthielt das Album auch einen ersten Mini Hit.
WIn der gleichen Besetzung folgte dann schon 1978, das in England eingespielte dritte Album „Painkiller“. Dieses Album war die logische Weiterentwicklung von „To You All“, ausgereifter, härter und direkter, weg vom Freak Sound, hin zum schnörkellosen Rock‘N’Roll, der später in Vollendung gespielt wurde.
Doch damit waren Krokus bereits an Ihren Grenzen angelangt. Trotz vielen erfolgreichen Gigs und guten Plattenverkäufen, wurde beschlossen die Besetzung zu ändern. Chris von Rohr, dessen Stimme zu wenig hart und rauh war, wechselte zum Bass, Jürg Nägeli stieg aus, um sich fortan um die Technik zu kümmern. In London wurde der, aus Malta stammende, Sänger Marc Storace aufgespürt. Er war Jahre zuvor mit der Melodic-Rock Band Tea in der Schweiz schon ziemlich erfolgreich, stieg aber erst nach langem zögern und überreden bei Krokus ein.
Anfang 1980 wurde dann, das wieder in der Schweiz, im Platinum One Studio, eingespielte Album „Metal Rendez-vous“ veröffentlicht und damit kam der Krokus Rock’N’Roll Zug unaufhaltsam ins rollen
Anmerkung: wer sich für die ausführliche Geschichte von Krokus interessiert, dem sei das Buch „Hunde wollt ihr ewig rocken“, von Chris von Rohr wärmstens empfohlen!

Der Sound:

Ausser der Musik, hat man mit dieser Platte auch noch ein geniales Cover. Die perfekte Umsetzung eines Album Titels, zwei Ami Autos die frontal zusammen stossen und sich dabei aufbäumen, auf dem Backcover der dazugehörige Polizeirapport, mit der Bezeichnung „1000%o of Rock’n’Roll in the blood“ als „Unfallursache“!
Das herausragende musikalische Element dieser Scheibe, ist zweifelsohne die grossartige Stimme von Marc Storace. Er muss selbst einen Vergleich mit den besten Sängern, wie Glenn Hughes, Jeff Scott Soto oder Joe Lynn Turner nicht scheuen. Melodiöse und trotzdem dreckige und rauhe Vocals in bester AC/DC Manier.
Doch auch herausragende Musiker nützen einer Band nichts, wenn keine guten Songs vorhanden sind. Auf diesem Album stehen aber mit „Heatstrokes“, „Bedside Radio“ ,“Tokyo Nights“ und „Lady Double Dealer“ gleich vier unvergessliche Klassiker. Mit Chris von Rohr und Fernando von Arb war dabei ein sensationelles Songwriter Duo am Werk, dass, zum Teil mit Jürg Nägeli, das gesamte Album geschrieben hat.
Was aber schlussendlich „Metal Rendez-vous“ ausmacht und von vielen anderen guten Hard Rock Scheiben unterscheidet, ist das spezielle „good time feeling“, das sich wie ein roter Faden durch das ganze Album zieht. Eine Scheibe, die vom ersten bis zum letzten Ton groovt und das Blut in Wallung bringt, Melodien und Rhythmen, die sich unweigerlich in den Gehirnwindungen festsetzen und Songs, die zum mitsingen und tanzen animieren. Eine Rock’n’Roll Party Scheibe per excellence!




Archiv: Hanoi Rocks- Two steps from the move  Testament - The Legacy
           Warlock - Triumph and Agony  Skid Row - Skid Row
           Iced Earth - Burnt Offerings  Poison - Look what the Cat dragged in
          
Bon Jovi - Slippery when wet  L.A. Guns - L.A. Guns