Do you remember ?
The History of legendary Albums, by Mayia R.
L.A. GUNS - L.A. Guns
Das Album:

Released: 1988
Producer: Jim Faraci
Label: Polygram Records

Songs:  No Mercy
            Sex Action
            One More Reason
            Electric Gypsy
            Nothing To Lose
            Bitch Is Back
            Cry No More
            One Way Ticket
            Hollywood Tease
            Shoot For Thrills
            Down In The City


Band:   Nickey Alexander - Drums
            Mick Cripps - Guitars
            Tracii Guns - Guitars
            Phil Lewis - Vocals
            Kelly Nickels - Bass

Hier bestellen für 51.90 CHF (CD ist Rarität)

L.A. Guns 1988
www.laguns.net

Die Geschichte:


Die famosen L. A. Guns legten den Grundstein zu ihrer nie enden wollenden Karriere im Jahre
1983, als Gitarrist Tracii Guns den Trupp in Los Angeles gründete. Er holte sich Sänger Axl Rose, Bassist Ole Beich und Drummer Rob Gardner. Was diese Band an Member-Wechseln
durchmachte ist allerhand. Axl verliess die Band schon nach kurzer Zeit, um Hollywood Rose zu gründen. Er wurde durch Michael Jagosz ersetzt. Anno 1985 erschien die EP "Collector's Edition No. 1" mit den vier Songs "Don't love me", "When dreams don't follow through", "It's not true" und "Something heavy". Danach verliessen Tracii und Rob die Band und schlossen sich Axl's neuem Projekt Guns n' Roses an, was die L. A. Guns für eine Weile auf Eis legte. Doch Tracii sprang schnell wieder ab, weil ihm die musikalische Richtung der Guns n' Roses nicht gefiel. Sein Nachfolger wurde Saul Hudson, besser bekannt als Slash. Mitglieder von Faster Pussycat liessen die L. A. - Guns wieder auferstehen. Hierbei handelte es sich um Drummer Paul "Mars" Black, der sein Drumkit gegen das Mikrophon tauschte.

Gitarrist Mick Cripps wechselte zur Bassgitarre, Nick "Beat" Alexander kümmerte sich um die Drums und selbst Tracii kam zurück, um in die Saiten zu hauen. Einige Zeit später stiess
Dogs D'Amour - Gitarrist Robert Stoddard dazu. Nun wurde ein Demo auf den Markt geworfen und man tourte bis 1986 in der Gegend herum. Im selben Jahr musste Sänger Paul Black wegen diverser Drogenprobleme das Feld räumen. Für ihn kam Phil Lewis von der Britischen Band GIRL, welcher auch Def Leppard's Phil Collen angehörte. Nun verliess Gitarrist Robert Stoddard die Band, und ein anderer Ex-Member von Faster Pussycat übernahm die Bassgitarre, nämlich Kelly Nickels.

Nach all diesen verworrenen Wechseln schaffte die Band es endlich, ein richtiges Album heraus zu bringen: L. A. GUNS!!! Dieses wurde 1988 auf die Menschheit losgelassen. Zu dieser Zeit erntete es vor allem in Europa nur lauwarme Kritiken. Die L.A. Guns wurden gar mit Guns n' Roses verglichen, welche damals schon bedeutend berühmter und populärer waren. Doch nach all den Jahren haben die L.A. Guns einen vergleichbaren Kultstatus erreicht, und ihr Debüt-Album ist beliebt geworden. Optisch haben sie sich natürlich gewandelt. Die langen Zotteln sind weg, Haarspray und Toupierkamm weitgehend verschwunden. Doch die superben Bühnenklamotten und ihre Leidenschaft sind nach wie vor präsent. Die Jungs aus Los Angeles sind immer noch sensationell, und sie haben viele Fans auf der ganzen Welt, die ihnen treu zur Seite stehen.

Der Sound:


Kreischende Gitarren, preschendes Schlagzeug, satte Melodien und eine abgeschmirgelte Stimme, das sind L.A. Guns! Gerade auf diesem Album sind Songs vertreten, die man immer wieder in Rockclubs hört. Dazu gehören "Electric Gypsy" und "Hollywood Tease". Aber auch die wunderschöne Ballde "One Way Ticket" ist nicht zu verachten. Die variable Stimme von Sänger Phil Lewis trägt einen sehr grossen Teil zum Sound als Gesamtes bei. Manche Texte sind einfach nur Fun und wirken überhaupt nicht durchdacht. Aber das muss manchmal sein, that's Rock n' Roll...

Andere Texte wiederum, wie zum Beispiel "One Way Ticket", drücken sehr viel Tiefgang aus. Manche Melodien sind richtige Ohrwürmer, die man zehnmal hintereinander hören könnte. Was bei den L.A. Guns bemerkenswert funktioniert, und zwar in allen Spieltempos, ist die Harmonie zwischen Phil
Lewis' Stimme und dem Background- Gesang. Auch beherrscht jeder Bandmember sein Instrument perfekt. Zwar ist die Band im Mainstream nicht so bekannt wie die immer wieder erwähnten Guns n' Roses, aber für die Leute in der Rockszene haben sie schon lange Kultstatus erreicht und werden immer ein festes und angestammtes Molekül in der Substanz der Rockgeschichte bleiben.
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