Die Geschichte:
Ein gewisser Jon Bon Jovi entdeckt 1988 eine bislang unbekannte Band namens Skid Row. Der
engagierte Jon, der übrigens vorher schon Cinderella auf die Sprünge half, kümmert sich
um die fünf Jungs aus seiner Heimatstadt New Jersey. Sebastian Bach und seine Kumpels
schliessen sich mit Produzent Michael Wagener
im Studio ein, um kommen mit ihrem Debütalbum wieder heraus, welches sich mittlerweile
zweifelsohne zum Klassiker gemausert hat, den niemand mehr missen möchte. Gleich nach dem
Erscheinen des Albums machten sich Skid Row auf, um mit Bon Jovi durch Amerika zu touren.
Der Erfolg übertraf sämtliche Erwartungen, das Album verkaufte sich millionenfach. Somit
standen für Sebastian Bach und seine Mannen Tür und Tor offen, sprich, es folgten
Auftritte auf wichtigen Festivals rund um den Globus.
In Europa schienen die Kritiker zunächst nicht so euphorisch wie die Amerikaner. Es wurde
behauptet, Skid Row wären eine Verballhornung von Guns n Roses, die ja zu dieser Zeit
Numero Uno waren. Nichts desto Trotz wurde auch Europa betourt, und so spielten Skid Row
auch bei uns im Zürcher Hallenstadion, und zwar mit Mötley Crüe!
Sebastian Bach wurde zum Schwarm aller Mädchen, die Frauen auf der ganzen Welt fielen bei
seinem Anblick reihenweise in Ohnmacht. Das ihnen von Neidern angezettelte Image
"Teenie - Fuzzy - Haarspray - Band" schüttleten sie mit dem zweiten Album ab.
Jeder kennt Skid Row inzwischen, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Etwas
anderes ist bei Skid Row kaum möglich.
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Der Sound:
Einige Songs klingen recht grob, so beispielsweise "Big
Guns" und "Sweet
little Sister". Andere wiederum haben eine eingängige Melodie, wie "Can't stand
the Heartache". Das schnelle und druckvolle "Youth gone wild" hat
Kultstatus erreicht, genau wie die Powerballade "18 and Life". Auch eine
ruhigere Ballade ist vorhanden, nämlich "I remember you"; ein Stück, das heute
so gut wie jeder kennt.
Skid Row spielen auf ihrem Debütalbum auf eine sehr eigene Art, aber genau das macht die
Magie wohl aus. Nicht wenige Leute waren der Ansicht, dass die Band auf den nachfolgenden
Alben diesen Zauber nicht mehr erreichen können würde, was sich beim Nachfolger
"Slave to the Grind" als Irrtum herausstellte, denn auch dieses Album
versprühte denselben Enthusiasmus, nur dass es ein grosses Stück härter, schneller und
markanter wurde.
SKID ROW'S - Skid Row... wohl eines der besten Debütalben aller Zeiten!
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