Do you remember ?
The history of legendary albums, by Chris Cozzaty
TESTAMENT - The Legacy
Das Album:
Released: 1987
Producer: Marsha & John Zazula
Label: Megaforce

Songs:    Over the wall
              The haunting
              Burnt offerings
              Raging waters
              C.O.T.L.O.D.
              First strike is deadly
              Do or die
              Alone in the dark
              Apocalyptic city
Band:     Eric Peterson-Guitar
             Alex Skolnick-Guitar
             Greg Christian-Bass
             Louie Clemente-Drums
             Chuck Billy-Vocals

The Legacy - Testament

Hier bestellen für 19.90 CHF

TESTAMENT 1987
www.testamentlegions.com

Die Geschichte:
Dein Testament ist schon gemacht-hohl es dir, das war damals der Werbeslogan des Debüts von Testament. Schon im Vorfeld der Veröffentlichung wurde das Album mit Vorschusslorbeeren geradezu überhäuft. Zu recht, wie sich herausstellte. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, war aber nicht ganz überraschend.
Die in San Francisco Mitte 1983 gegründete Band machte schon 1985 auf sich aufmerksam, mit dem legendären Demo-Tape „First strike is deadly". Damals noch mit Steve Sonza, dem späteren Exodus Shouter , hinter dem Mikro, galten sie als grösste Bay Area Nachwuchshoffnung.
Mit Chuck Billy, ein Indianer, stiess ein talentierter Ausnahmesänger zur Band, die sich damals noch „The Legacy" nannte. Gleich mehrere Plattenfirmen wollten sie unter Vertrag nehmen. Sie unterschrieben bei Jon Zazula’s Label Megaforce und veröffentlichten im Sommer 1987 „The Legacy". Den Bandnamen mussten sie, aus rechtlichen Gründen, kurz davor in „Testament" ändern, da es gleich mehrere andere Bands mit Namen „Legacy" gab.
Bereits im Frühling 1988 folgte das Nachfolgealbum, das bis auf zwei wenig interessante Instrumentalnummern an das Debüt anknüpfen konnte. Es folgten zwei weitere Alben, zum Teil stark von Metallica beeinflusst, zum Teil viel softer, als das Debüt, eine Folge der berühmten Musikalischen Differenzen. Im Herbst 1992 stieg Alex Skolnick, der den „Legacy Sound" entscheidend mit prägte, aus. Es folgten diverse Musikerwechsel und im Sommer 1996 stand die Band kurz vor dem aus. Sie rafften sich aber nochmals auf und veröffentlichten weiter, diverse, sehr unterschiedliche und zum Teil grossartige Alben, die aber nie mehr die Klasse von „The Legacy" erreichten.

Der Sound:

Oberflächlich gesehen ist „The Legacy" ein typisches Bay Area Trash Album. Doch das hervorragende Songwriting, gepaart mit der intelligenten musikalischen Umsetzung, unterscheidet es von Alben der Genre verwandten Bands. Herausragend ist nicht nur die rauhe Stimme von Chuck Billy, sondern auch die weltklasse Gitarrenarbeit von Alex Skolnick, die dem ganzen Album einen melodischen Touch verpasst. Nicht zu unterschätzen ist aber auch der zweite Gitarrist, Eric Peterson, der zusammen mit Alex den grössten Teil der Musik komponiert hat.
Billy’s Gesang bewegt sich oft an der Grenze zu hartem trash Gebrüll, ohne aber diese Grenze jemals zu überschreiten. Zusammen mit den melodiöseren Gesang Parts und den sparsam, aber sehr gezielt eingesetzten Background Vocals, entstanden so harte, aber eingängige Gesangslinien
Die Drums bestehen oft aus Double Bass Attacken erster Güte, doch auch Louie Clemente nimmt des öfteren den Fuss vom Gaspedal, was sich in vielen Rhythmus- wechseln auswirkt.
Nicht zuletzt auch durch den groove des Bassisten Greg Christian entstand ein Album, das zwischen klassischem Trash und hartem Power Metal die ganze Breite des Spektrums auslotet.
„Over the wall", „Do or die", „Alone in the dark" und „Apocalyptic city" entwickelten sich zu Klassikern der Band und gehören Teilweise auch heute noch zum Live Repertoire.



 

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