Do you remember ?
The history of legendary albums, by Chris Cozzaty
WARLOCK - Triumph and Agony
Das Album:

Released: 1987
Producer: Joey Balin
Label: Phonogram

Songs:     All We Are
               Three Minute Warning
               I Rule The Ruins
               Kiss Of Death
               Make Time For Love
               East Meets West
               Touch Of Evil
               Metal Tango
               Cold, Cold Wold
               Für Immer
Band:       Doro Pesch-Vocals
               Tommy Bolan-Guitar
               Niko Arvanitis-Guitar
               Tommy Henriksen-Bass
               Michael Eurich-Drums

Warlock - Triumph and Agony

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Warlock 1987


Die Geschichte:


Einen passenderen Titel könnte dieses Album nicht haben. Triumph: Bis dato, mit 3 Millionen verkauften Exemplaren, die erfolgreichste Warlock/Doro Platte. Agony: Die erste Scheibe nach dem definitiven Zerfall der Band und damit auch das letzte Album, das unter dem Namen Warlock erschien. Dahinter steckt aber eine Story, die harmlos begann und mit dem grossen Erfolg von „Triumph And Agony“ endete. Doro Pesch hatte es geschafft, die Band war Geschichte und der Schuldige einmal mehr geldgierige Manager und Labelbosse.
Der Anfang war die Band Snakebite in Düsseldorf, wo Doro, die gelernte Grafik Designerin und Schriftsetzerin, ihre ersten Erfahrungen als Sängerin sammelte. Es folgte der Zusammenschluss mit Musikern von Beast im September 82. Warlock war geboren, mit Doro (Vocals), Michael Eurich (Drums), Rudy Graf (Guitar), Peter Szigeti (Guitar), und Frank Rittel (Bass).
Schon mit dem Debüt 1984, „Burning The Witches“, gelang Warlock ein ganz grosser Wurf. Es folgt der Wechsel vom Indi Label Mausoleum zur Major Company Phonogram (heute Mercury). Der Nachfolger „Hellbound“, 1985, fällt gemässigter aus, was Rudy Graf zum Ausstieg veranlasst. Ersetzt wird er durch Niko Arvanitis. Schon „Hellbound“, wie auch das nächste Album „True As Steel“, 1986, wird aber nicht von der Band selber, sondern von Studiomusikern eingespielt. Das Label und die Plattenfirma übernehmen das alleinige Sagen. Selbst Doro wird hintergangen und darf auf „True As Steel“ nicht einmal mehr ihre eigenen Texte singen, was der Grund ist, dass nach der Tour, nie mehr ein Song dieses Albums von Doro live gespielt wurde. Frustriert verlassen daraufhin Peter Szigeti und Frank Rittel die Band.
Doro lernt in New York Joey Balin kennen. Mit ihm schreibt sie neue Songs und nimmt „Triumph And Agony“ in den Powerstation Studios im „Big Apple“ auf. Die Plattenfirma gibt viel Geld für die Promotion aus und das Album wird ein grosser Erfolg. Doch da das Management die Rechte am Namen Warlock besitzen, sieht sich Doro gezwungen fortan unter ihrem eigenen Namen weiter zu machen.
Warlock lebte von Doro, der kleinen Sängerin, mit der grossen Stimme. Mit dem Zerfall der Band begann dann auch die Solo Kariere dieser grossartigen Sängerin und Songwriterin. Eine Erfolgreiche Kariere, die bis heute anhält und ihr, zu Recht, den Namen Metalqueen einbrachte.


Der Sound:


Hit reiht sich an Hit, von der krachenden Metal Hymne bis zur einfühlsamen Ballade. Das Werk des genialen Songwriter Duos Doro Pesch und Joey Balin, dass sich für dieses Album zusammenfand.
All we are, all we are we are, we are all, all we need, wer kennt sie nicht, diese Worte. Dieser Song ist zweifelsohne zum unsterblichen Klassiker geworden, genau so die ergreifende Gänsehaut Ballade „Für Immer“, der erste Song den Doro in Deutsch gesungen hat. Dazu sind mit “I Rule The Ruins“, „East Meets West“ und „Metal Tango“ gleich fünf Songs auf diesem Album, die zum festen Bestandteil eines jeden Doro Gigs gehören.
Mit erstklassigen Melodien, satten Grooves und unglaublich leidenschaftlichen Vocals versprüht jeder Song Energie und Power ohne Ende. Musik und Texte die direkt ins Herz gehen und die Seele aufwühlen. Die fast düstere, aber Optimismus vermittelnde Grundstimmung wurde durch eine bombastische Produktion hervorragend in Szene gesetzt. Die Scheibe kann man schon beinahe als Konzept Album bezeichnen.. Die ultimative Message zieht sich vom ersten bis zum letzten Song durch das gesamte Werk: Die schlechte Welt, die sich so einfach verbessern lässt, wenn man zusammenhält und gemeinsam dafür kämpft. Rock ‘N‘ Roll als Multinationale Sprache!



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