Wertung:
|
9.0 bis 10 Exzellent!
7.0 bis 8.0 Gut!
4.0 bis 6.0 Mittelmässig!
0.0 bis 3.0 Ungenügend!
|
|
|
|
Kivimetsän Druidi – Demo 3 (The New Chapter)
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Auf diese interessante, finnische Fantasy Metal Band wurde ich
eines Abends durch ihren Manager Harri Koskinen aufmerksam gemacht.
Er fand mich wohl eher zufällig im grossen MySpace Universum. Fakt
ist, dass mich die dort hinterlegten Tracks von Kivimetsän Druidi
sehr angesprochen haben. Es ist grob eine Mischung aus Within Temptation,
etwas Nightwish und Edge Of Sanity. Ersteres durch die klare und
ausgesprochen schöne Stimme von Jenni Onishko, die auch optisch
einem Fantasy-Land entsprungen sein könnte. Von ihren Landsleuten
wäre es der Bereich Key- und Guitar-Sound und letztlich sind es die
Growls von Gitarrist Joni Koskinen, welche glatt von Dan Swanö
sein könnten. Zusammen ergibt das einen feinen Metal Cocktail, der
sehr gefällig daher kommt. Das veranlasste mich, das neue Demo mit
dem Titel "The New Chapter" sogleich bei Harri zu ordern,
welches kurz darauf schon in meinem Briefkasten lag. Die Reise aus
dem hohen Norden wurde ohne Schaden bewältigt und so konnten die drei
Songs gebührend unter die Lupe genommen werden. Der Opener geht gleich
nach vorne los, verströmt beste Humpa-Stimmung und besticht durch einen
guten Mix zwischen den beiden gegensätzlichen Vocals. Dazu kommt ein
abwechslungsreicher Aufbau, der nie Langeweile aufkommen lässt. Kaum
gehört, will man gleich die Repeat-Taste drücken! "Burden",
der zweite Track, könnte zu Beginn von einer Prog Metal Band stammen,
ehe die Stimme von Jenni einsetzt. Schon bald folgen die ersten Growls
und auch der Rhythmus, also das Tempo, zieht an. Das zwischenzeitlich
blackmetallische Drumming passt dabei, wie vereinzelt auch bei "The Tyrant",
erstaunlich gut. Dazu folgen wieder unter-schiedliche Parts und insgesamt
wieder tolle Gesangsmelodien und ein klar progressiver Touch. Das gleiche
Konzept greift bei "Kristallivuoren Maa" auch mit finnischem
Text bestens und verströmt mittelalterliche Vibes in Reinkultur.
Erfreulich ist auch die Qualität der Aufnahmen. Leider ist nach einer
knappen Viertelstunde schon Schluss. Hoffentlich schreibt diese hoffnungsvolle,
junge Band weiterhin solch gutes Material, wird sie professionell unterstützt
und kriegt mal einen anständigen Deal! Der Zuspruch im MySpace wächst auf
jeden Fall laufend.
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
Rock Ignition – I Can't Resist
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Wenn eine Rockband eine attraktive Sängerin hat und diese ihr Fach beherrscht,
kann eigentlich mit guten Songs nichts mehr schief gehen. So erlebten es in den
80ern zum Beispiel Lee Aaron, Lita Ford oder Doro. Letztere trägt zurecht den
Namen "Metal Queen" und hat sie alle, bis heute, sehr erfolgreich
überlebt. Rock Ignition ist primär das Baby von Bassist Jürgen Steinmetz
(Ex-Silent Force) und Heather Shockley, die zum Beispiel 2005, zusammen mit
Kamelot, als Gastsängerin auf der BYH!!!-Bühne performte. Die gemeinsame Vision
von kernigem Hardrock der glorreichen 80er-Jahre mit Vibes von Vixen, Kiss, Skid Row,
Whitesnake, Mötley Crüe, Kiss oder Bon Jovi musste einher gehen mit dem Finden der
richtigen Musiker. Diese haben Heather und Jürgen inzwischen mit Uwe Lames (g) und
Christian Sommer (d) gefunden. Resultat ist nun "I Can't Resist",
eine 5-Track EP, die von keinem Geringeren als Knöpfchen-Papst und Musiker Dennis
Ward (Pink Cream 69) gemischt wurde. Der Opener und Titeltrack lässt sogleich
erkennen, wer hier Pate gestanden ist: Skid Row mit "Youth Gone Wild"!
Trotzdem rockt der Song ganz ordentlich mit fetten Gitarren und variablem Drumming.
"Heartbeat" belebt die Erinnerung an Vixen oder die frühen Heart, während
"Caught In The Past" halbballadesk ausgelegt ist und insgesamt jedoch
viel zu lasch daher kommt. Noch einen Gang runter schaltet die stimmige Ballade
"Too Tough To Take", die unter anderem mit typischem Akustik-Sound
ausgestattet ist und im zweiten Teil elektrische Unterstützung erhält. Den Abschluss
macht die Midtempo-Nummer "Your Truth", die zwar nicht schlecht, aber
absolut kein Burner ist. Es fehlt vom Riffing her an guten Hooks, während die
Soli (generell) soweit ok sind. Heather Shockley deutet ihr Potenzial hörbar an, kann
es aber beileibe nicht ausschöpfen! Da müssen die Songs klar noch einen Zacken zulegen,
sonst wird das nix in diesem völlig überfluteten Markt. Die Optik ist eben nicht alles!
Rockslave
Punkte:
6.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
BLOOD WEEPS – Demo 2006
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Die Geburtsstunde der Schweizer Melodic Heavy Rock Band aus dem Kt. Zürich
war 2003 und zwei Jahre später stand das heutige Line-Up mit Pat Rafaniello (v/g),
Silvio Riedi (b/growls), Priska Nuria Schlatter (v), Dave Rumer (g) und Danny
Rafaniello (d). Meine Verbindung zu Blood Weeps ist Bassist Silvio alias
"Sequies", mit dem ich vor meiner Metal Factory Zeit bei Metalworld
mal zusammen gearbeitet habe. Am Vorabend des diesjährigen BYH!!! bekam ich also
von Master Riedi ein paar Tunes 'seiner Band' vorgespielt, die mein Interesse
bereits da geweckt hatten. Dass die Songs, insgesamt fünf plus ein Intro, letztes
Jahr professionell aufgenommen wurden, wusste ich zuvor natürlich noch nicht. Umso
besser, hat das gute Teil inzwischen den Weg zu uns gefunden. Nach einem Hammer-Intro
(mit Blitz und Donner) könnte man beim Opener "Blood Weeps" glatt meinen,
die alten Black Sabbath seien wieder auferstanden. Zähes Riffing dominiert den düsteren
Song, wo sich Pat (clean) und Silvio (Growls) nur bei diesem Track die Vocals teilen.
Dabei sticht Pat's klare, tonsichere und starke Stimme umgehend hervor. Darüber hinaus
setzt die Lead-Gitarre beim Solo ein paar orientalische Akzente. Ganz anders präsentiert
sich hingegen "Past Times Burning", wo erstmals die weibliche Stimme von Priska
Nuria Schlatter auftaucht und von Pat Rafaniello vortrefflich ergänzt wird. Ein total
ruhiger, stimmiger Track, der wiederum von den ausdrucksstarken Stimmen profitiert und
gar mit einem doppeläufigen Guitar-Solo aufwartet. "Falling" ist darauf eine
typische Rock'n'Roll Nummer, wo herrlich einer auf Joan Jett ("48 Crash") gemacht
wird. Dazu rifft es ordentlich und das Guitar-Solo könnte glatt von Jack White (White Stripes)
stammen. Als eine Art Halbballade empfiehlt sich danach "A Nearby State Of Mine",
wo der erste Part zunächst (nur von Priska gesungen) schon fast mystisch (mit geilem
Halleffekt!) beginnt, bevor Pat abermals mit überraschend guten Gesangslinien anschliesst.
Riffs und ruhige Parts wechseln sich zuerst ab, ehe es doch noch etwas zu schrummen
beginnt und der Gesang teils miteinander läuft. Das Thema vom Anfang setzt hier
schliesslich den ruhigen und passenden Schlusspunkt. "Moj Novi Svitjet" als
kürzester Track vereinigt derweil nochmals alle Stärken von Blood Weeps und bringt die
ganze Chose auf den Punkt: Es ist in der Tat schwierig, die Band stilistisch eindeutig
zuordnen zu können, aber, wie eingangs schon erwähnt, trifft Melodic Heavy Rock den
Kern der Sache ziemlich gut. Die Growls, obwohl technisch völlig in Ordnung, würde ich
jedoch ganz weglassen oder nur sporadisch bringen. Hoffentlich geht diese überzeugende
Story weiter, denn solche Top-Vocals schreien förmlich nach neuen Song-Ideen!
Rockslave
Punkte:
8.5 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
BADMOUTH – Demo 2007
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Aus dem hohen Norden, genauer gesagt Schweden, stammen Badmouth, die aus den Ruinen
von Yankee Rose auferstanden sind. 1991 untergegangen und 2007 eigentlich wiederbelebt,
ging es dann aber nicht so weiter, wie es hätte sein sollen und da entschlossen sich die
verbliebenen Mike Hill (g) und Chris LeMon (b) dazu, die Vergangenheit definitiv
abzuschliessen und gleich eine neue Band zu gründen. Damit einher ging auch ein neuer
Name, der schliesslich mit Badmouth gefunden wurde. Wiederum auf einem meiner nächtlichen
Streifzüge durch's MySpace stiess ich auf den einen Song ("Pedal To The Metal")
und war sehr angetan davon. Nach einem kurzen Austausch mit Bassist Chris flatterte mir
kurz darauf ein erstes 3-Track Demo umgehend auf den Tisch. "Pedal To The Metal"
(so heisst ja übrigens auch ein Song der neuen Scheibe von Godiva!) lässt dann gleich mal
ordentlich die Wände wackeln. In der Schnittmenge von The Cult und Britny Fox mit einem
Schuss Stoner Rock scheppert es umwerfend und mit griffiger Hookline daher. Mit
"Super-Sassy Glossy Lips" geht es anschliessend ein wenig gemächlicher zu und her,
inklusive einem wiederum tollen Refrain (mit guten Backing Vocals), der sich gleich in
den Gehirnwindungen festbeisst. Gleichzeitig schwingt Randy ein paar solide wie coole
Licks aus dem Ärmel. "Cocaine Girl" belebt schliesslich den Geist der Sex
Pistols und die Rotz-Attitüde von den Heavy Metal Kids. Gitarrist Randy Joy, der hier für
die Lead-Vocals verantwortlich ist, klingt dabei sogar etwas nach dem guten Gary Holton
(R.I.P.) - Badmouth werden 2008 ihr erstes Album raus bringen und wenn die Songs das
Niveau dieser ersten drei überzeugenden Appetizer halten, wenn nicht übertrumpfen können,
beglückt uns eine weitere, interessante Rock-Kapelle. Dies quasi als positive Gegenbewegung
zum schmerzlichen Ende von The Hellacopters. Metal Factory wird bei den Schweden auf jeden
Fall am Ball bleiben, verbunden mit der Hoffnung, dass das weitere Songwriting die hohen
Erwartungen erfüllen wird!
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
DISCIPLES – Colors Of Being
MySpace-Link / Helvetic Production
Obwohl diese Schweizer Band bereits 1989 gegründet wurde und seither landauf und landab zahlreiche
Konzerte gespielt hat, waren mir Disciples bisher noch nicht bekannt! Aber wie heisst es doch so schön:
Besser spät als nie! Das kann im schnelllebigen Music-Business allerdings bereits zu spät sein. MySpace
und anderen Plattformen sei Dank, kann unter anderem mittlerweile jegliche Form von Musik in Windeseile
in die ganze Welt hinaus getragen werden. Dazu gehören aber auch noch ein paar Bemerkungen
unsererseits, denn es wird höchste Zeit, dass Disciples von (noch) mehr Leuten wahr genommen werden als
bisher. Angesprochen im Sinne einer Zielgruppe sind vor allem die Progger unter unserern Lesern, denn
ein wesentlicher Bestandteil des Disciples-Sounds ist klar progressiv ausgerichtet. Dem etwas folkig
ausgerichteten Opener "My World" hört man das allerdings nicht zwingend an. Eine weitere Stärke sind
prägnante Melodien, die oft vom Piano und/oder Keyboard ausgehen. "Not A Day" beginnt lieblich, ehe
dann etwas Bombast à la Savatage die Wände erzittern lässt. Etwas aus dem Rahmen fällt der absolut
radiotaugliche Song "Treasures Of Heaven", der jedoch die stimmlichen Stärken aufblitzen lässt. Bei
"Lost In Infinity" geht es dann aber während fast elf Minuten genau so zu und her, wie es die Vorbilder
Deep Purple, Uriah Heep und Dream Theater ebenso zu tun pfleg(t)en. Eine weitere Band, die meines
Erachtens immer wieder mal durchschimmert, ist Jethro Tull. Zentraler Kopf für die Umsetzung ist
Gitarrist/Sänger Matthias Schranz, der einerseits Herr der (Lead-) Saiten ist und dazu eine tolle
Stimme mit hohem Wiedererkennungswert besitzt. Weiter sorgt Keyboarder Andreas Siegenthaler für
angenehme wie kultige Hammond-Klänge, die meine Lauschklappen natürlich nachhaltig erfreuen. Das gilt
auch für "Why Tonight" und "Rising", wo Disciples eindrucksvoll zeigen, dass sie auch die leiseren Töne
bestens beherrschen. Optimal ins progressive Umfeld passt auch das pumpende Bass-Spiel von Jan Zinsel,
der seinem 6-Stringer feine Töne wie Läufe entlockt und zusammen mit Drummer Philippe Marti das
unabdingbare Rhythmus-Gerüst bildet. Was früher, also vor allem in den 70ern gang und gäbe war, lassen
die Schweizer schliesslich mit dem über 25-minütigen Epos "All We Are II (We Are Still Alive)" mutig
wieder aufleben. Pianoklänge gehören einleitend ebenso dazu, wie allerlei feinstes Prog-Futter, das
erst mit andächtigem Anhören so richtig entdeckt werden kann. Dennoch wirkt das Ganze nie uninspiriert
und es gibt stets Neues zu hören, sei es von der Instrumentierung oder dem astreinen Gesang her. Einzig
textlich, also von der Aussprache her, klingt der eine oder andere Englisch-Brocken wie etwa bei "put
in" (>> "puud_iin") ein bisschen schräg. "Colors Of Being" ist aber auf jeden Fall ein starkes Stück
Schweizer (Prog-) Rockmusik, dessen Vielfältigkeit und Tiefgang bei der instrumentalen "Moonlight
Sonatina" (mit Master Schranz am Cello!) abermals unterstrichen wird; ganz zu schweigen von der fetten
Produktion, die regelrecht nach leistungsstarken Hi-Fi Komponenten lechzt!
Rockslave
Punkte:
8.5 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
THE CORLEONS – Clockwork
MySpace-Link / Helvetic Production
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um in der Musikszene entdeckt zu werden oder auf sich
aufmerksam zu machen. Das Zauberwort der jüngeren Vergangenheit nennt sich "Casting" oder "Contest".
Bestes aktuelles Beispiel ist die junge Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann, die unlängst beim
(weitaus glaubwürdigeren) DSDS-Ableger "SSDSDSSWEMUGABRTLAD" souverän abgeräumt und kürzlich ihre erste
CD veröffentlicht hat. The Corleons aus Thun, 2002 gegründet, hatten diese Schützenhilfe allerdings
nicht und gewannen im Frühling 2007 trotzdem einen nationalen Bandcontest. Dadurch beflügelt, folgten
zahlreiche Konzerte und ein paar Monate später (aber erst 2008 released!) die vorliegende EP
"Clockwork", die nun über den spontanen Kontakt (MySpace sei Dank!) zum VSM (Verband Schweizer
Musik-schaffender) auch den Weg zu Metal Factory fand. Die CD-Taufe ging übrigens erst gerade im März im
heimatlichen Thun über die Bühne. Im Schmelztiegel der in der Bio genannten Einflüsse wie Led Zeppelin,
The Black Crows, The Hellacopters, The Who, The Rolling Stones, Cheap Trick, Guns n'Roses oder auch
Black Sabbath rocken sich die Thuner um die saitenschwingenden Gebrüder Röthlisberger durch die
musikalische Land-schaft des Rock'n'Roll's. Während der Opener "Good Friends Evening Talk" die EP eher
unauffällig eröffnet, groovt das nachfolgende "Remind Me Of You" in bester Lenny Kravitz meets Red Hot
Chili Peppers Manier daher. Bei "Flower Horse" dringen beim ersten Riff sogleich und unverkennbar Tony
Iommi & Co. durch, ehe danach die eigene Duftnote Fahrt aufnimmt. "Rock'n'Roll Queen" dürfte vor allem
auf der Bühne, womöglich einen Tick schneller gespielt, voll abgehen, was sicherlich auch für den tollen
Rotz-Rocker "New Song" gilt. Dass The Corleons jedoch auch anders können, beweist die feine
Akustik-Ballade "Reality And Poetry" zum Schluss, wo nebst der Mundharmonika auch Sänger Stefan
Ramseier mit ruhigeren Vocals überzeugen kann. "Clockwork" macht eindeutig Lust auf mehr und bringt
somit zum Ausdruck, dass diesem gelungenen und ansprechend produzierten Debüt hoffentlich weitere
erfolgversprechende Taten folgen werden!
Rockslave
Punkte:
7.5 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
SINS OF FORGIVENESS – Demo 2006
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Diese junge Band aus Rom war auf der letzten Tour mit Vengeance unterwegs und gastierte im März
auch im Z7. Trotz einer wie leer gefegten Halle stiegen Sängerin Maryla (Mariangela Labianca),
Bassistin Sin (Angela Panzarella), Gitarrist Pat (Patrizio Izzo) und Drummer Ale (Alessandro Iovannitti)
voller Tatendrang auf die Bühne und pfefferten ihre Musik lautstark in Richtung Publikum. Beim nach
Hause gehen traf ich die ganze Band draussen vor ihrem kleinen Bus, wo ich dank meiner zweiten
Muttersprache Italienisch sofort den Draht zu ihnen fand, ein paar Takte quatschte und beim Abschied
noch das letzte Demo von Sins Of Forgiveness (stammt aus dem Jahr 2006) in die Hand gedrückt bekam.
Darauf zu finden sind insgesamt fünf Songs, die beim ersten Gig in der Schweiz meines Wissens allesamt
gespielt wurden. Als Opener fungiert gleich mal ein Track, der als Titel den Bandnamen trägt. Mit leicht
punkiger Attitüde geht's gleich richtig zur Sache. Ein fetter Sound mit einer lauten Snare-Drum
überrascht angenehm und die Leadstimme von Maryla erinnert etwas an die junge Debbie Harry (Blondie)
oder Belinda Carlisle. Ein erstes Mal blitzt auch das gekonnte Gitarrenspiel von Pat auf, der allen
Stücken seinen Stempel aufdrückt. Das kommt auch bei der Cover-Version «Rain» (im Original von The
Cult) gut zum Ausdruck. Die Riffs wie Soli sind astrein! Dass es eher schwer ist, für SOF eine
eindeutige Stilschublade zu finden, offenbart sich bei «The Necronomicon», wo wiederum die
melodieführende E-Gitarre im Vordergrund steht. Ruhiger gebärdet sich «Crucified», wo unter anderem
auch ein paar Synthie-Klänge zu vernehmen sind, und dazu wieder ein schönes Solo von Pat, der es
wirklich drauf hat. Auch «Between The Lines» rockt flüssig drauf los und wird durch passende
Backing-Vocals (die generell immer wieder mal vorkommen) bereichert. Insgesamt lassen diese ersten
Soundhappen in der Tat aufhorchen, denn das Songwriting wirkt ausgereift und fokussiert auf
einprägsamen Melody-Lines. Als Rausschmeisser steht eigentlich noch die Vixen Cover-Nummer «I Want You
To Rock Me» als vermeintlich sechster Track hinten drauf, fehlt jedoch auf der gebrutzelten CD. MySpace
sei Dank steht dieser glücklicherweise im Profil drin und lässt sich so ebenfalls in ganzer Länge
abspielen und downloaden. Hierbei kommen nochmals alle Stärken und Merkmale von SOF zum Vorschein:
Exzellente Saitenakrobatik, gepaart mit keckem Gesang wie stimmigen Backing Vocals, sowie präsentem
Drum- und kernigem Bass-Spiel. Allerdings sollte auf der Bühne, wie schon beim Live-Bericht erwähnt, ein
Rhythmus-Gitarrist für zusätzlichen Schub sorgen, weil sich der ansich raumfüllende CD-Sound sonst
nicht vollständig umsetzen lässt!
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Die Website ist im Moment leider down!
|
|
|
|
|
COMBO DE LA MUERTE – Tropical Steel
MySpace-Link / Silence/MilanoLab
Diese verrückte Geschichte wäre wohl ohne MySpace nie so verlaufen, sprich eine für unserere
Hartwurst-Szene doch ziemlich aussergewöhnliche Band hätte ihren selbst kreierten «Voodoo Latin Jazz»
kaum bis gar nicht unter die Leute bringen können. Combo De La Muerte bestehen aus Italienischen und
Kubanischen MusikernInnen, die sich eines Tages vorgenommen hatten, diversen hochkarätigen
Metal-Klassikern einen neuen Anstrich zu verpassen. Im ersten Moment fällt einem da vielleicht dazu
ein, es könnte sich hier um eine weitere langweilige Tribute- oder Cover-Scheibe handeln, aber weit
gefehlt! Wer bereit ist, allfällige Vorurteile unvermittelt abzulegen und sich diesem höchst gelungenen
Experiment im Sinne einer persönlichen Erweiterung des musikalischen Horizontes wie stilistischen
Spektrums öffnet, wird diese spezielle Scheibe lieben und nie mehr missen wollen! Zudem hat es bis
anhin für alle MetallerInnen keine Möglichkeit gegeben, selbst seinen Grosseltern noch «Breaking The
Law», «South Of Heaven» oder «Highway To Hell» ohne Gefahr der Enterbung vorspielen zu können! Darüber
hinaus schafft es nun sogar auch meine Wenigkeit, mit «Defender» einen Manowar Track tatsächlich mehr
als einmal anhören zu wollen! «Tropical Steel» enthält inklusive Intro, drei Überleitungen und Outro je
einen entsprechend arrangierten Track von Judas Priest, Slayer, W.A.S.P., Megadeth, Ozzy Osbourne, Iron
Maiden, Dismember (!), AC/DC, Death (!), Motörhead, Manowar, Saxon, Mercyful Fate (!), Black Sabbath
und Napalm Death (!!). Wer nun wissen möchte, welche Songs genau dahinter stecken (vier wurden ja
bereits genannt und ein fünfter steht etwas weiter unten), zieht sich am besten erst mal alle
verfügbaren Soundhappen der MySpace Seite von Combo De La Muerte rein und wird nach dem letzten Ton von
«Wrathchild» erstens mit Sicherheit ein breites Grinsen im Gesicht stehen haben und zweitens gleich den
unterhalb stehenden Link zum Bestellen der CD drücken..., wetten? Aber das ist noch nicht alles, denn
im Vorfeld der Produktion bekamen alle gerade aktuellen MS-Friends von CDLM ein Mail mit der Anfrage,
ob diese ihr jeweiliges Nick-Foto für die «Gallery Of Steel» im Booklet stehen haben wollen?! Die 500
Schnellsten (inklusive Rockslave he he) bekamen eine Antwort mit der nachgefragten Authorisierung und
zieren nun exklusiv diese tropisch angehauchte Ehrerbietung an den Heavy Metal. Kultiger geht's ja wohl
nicht mehr. «Tropical Steel» ist Experiment wie Kunstwerk zugleich und schreit förmlich nach mindestens
einem Nachfolger. Falls sich das nicht einstellen sollte, geht dieses hochwertige Audio-Schmankerl im
schmucken Digipak noch schneller in die Geschichte ein!
Rockslave
Punkte:
10 von 10 Keine Homepage vorhanden!
|
|
|
|
|
SCARLET SINS – Scarlet Sins
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Die Geschichte dieser Debüt-CD der kanadischen All-Girl-Band Scarlet Sins wäre ohne MySpace wohl
anders verlaufen. Wie oft durch Zufall darauf gestossen, nahm mich der schwere Sound gleich mal
ziemlich gefangen. Sylvya Nuvynska (v), Christina Bishop (g), Tanya Nicklaus (b) und Elie Bertrand
(d) sieht man es auf der Rückseite der CD zwar nicht unbedingt an, dass sie derart düstere Mucke
mit etwas Industrial Schlagseite spielen. Erstes Merkmal der selbstbetitelten Langrille ist die
überfette Produktion, die alles in Grund und Boden walzt. Der Opener «Let Go» groovt ganz ordentlich,
weist auch ruhige Parts als Überleitung auf und zeigt sogleich die prägnante Stimme von Sylvya, die
stets von Melancholie begleitet wird. «Drown» ist nach dem gleichen Muster aufgebaut und auch bei
«Above Ground» findet sich ähnliches Riffing, das mich, wie eigentlich auf dem ganzen Album, immer
wieder an die Amerikanischen Kult-Metaller Warrior erinnert und auch W.A.S.P's Düster-Opus «Kill
Fuck Die» schimmert dann und wann durch. Dass Scarlet Sins jedoch nicht nur voll lospowern können,
beweisen sie mit der Halb-Ballade «With You», die aber ebenso traurig daher kommt wie die anderen
Songs. Entprechend sind dann auch die Texte ausgefallen. Obwohl das Ganze wie aus einem Guss klingt,
schleicht sich bald einmal eine gewisse Monotonie und folglich Langeweile rein, da sich viele der
Songs sehr ähnlich sind. «Backstabber» weicht mindestens etwas davon ab und beim letzten Track
«No Arguments» frönt man einer halbwegs doomigeren Variante der Sorte Black Sabbath. Was mir persönlich
auf diesem Album fehlt, ist der berühmte Killer-Song und insgesamt etwas mehr Abwechslung.
Komischer-weise hört sich die Depeche Mode Cover-Version von «Strangelove» nicht sonderlich nach dem
Original an, obwohl bei den Credits klar Martin Gore aufgeführt ist. Sehr überzeugend hingegen ist
die bemerkenswerte Gesangs-leistung von Sylvya Nuvynska und die dominante Drum-Spur, die im Studio
von einem gewissen John Pacheco eingespielt wurde. Unlängst durften die Mädels in ihrer Heimat ja
für Mötley Crüe eröffnen, was hoffentlich dazu beigetragen hat, dass Scarlet Sins bekannter werden
und sich eines Tages auch mal bei uns blicken lassen.
Rockslave
Punkte:
7.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
GRIFFEN – Linked In Eternity
MySpace-Link / Griffen Music / Eigenvertrieb
Der letztjährige 4-Tracker der Schweden zeigte gute Ansätze aus der Power Metal Ecke, die aber noch
einer Steigerung bedurften. Die neue Promo enthält diesmal 5 Songs und startet gleich mit dem
Titeltrack «Linked In Eternity» als Opener durch. Wiederum dominiert sattes und zähes Riffing mit
US-Metal Einschlag. Sänger Jörgen Söderberg steuerte wiederum seine kraftvollen Vocals bei, die je
nachdem von allen Kollegen begleitet werden. «Secret Fire» beginnt danach in etwas flotterem Tempo und
erinnert mich sogleich an Circle II Circle, während «Falling Inside» ordentlich Vibes der guten, alten
Warrior aufleben lässt. Spätestens bei «The Hydra» sollte dann jeder bemerkt haben, wie fett dieses
Material produziert wurde, wobei hier vor allem der Bass-Sound heraus sticht. Zu guter Letzt werden bei
«Life On The Way» auch noch die legendären Zeiten von Van Halen herauf beschworen. Der Fokus von
Griffen liegt jedoch klar bei US-lastigem Power Metal mit vielen Reminiszenzen zu bekannten Acts und
Sounds. Dies muss jetzt kein Nachteil sein, da das ja heutzutage viele der neuen Bands machen, aber die
Schweden werden es meiner Meinung nach im heutigen Umfeld eher schwer haben, sich deutlich von der
Masse abzuheben. Dazu braucht es bald einmal ein ganzes wie möglichst überzeugendes Full-Lenght Album
und vor allem einen voran bringenden Support-Slot im Schlepptau einer Major-Band. Die Basis steht auf
jeden Fall und nun muss aber ein Gang nach oben geschaltet werden!
Rockslave
Punkte:
7.7 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
BADMOUTH – Badmouth
MySpace-Link / Romulus X Records / Eigenvertrieb
Was hier bei den Demos schon mal vor ein paar Monaten begutachtet wurde (siehe weiter oben), findet
jetzt seine mit Spannung erwartete Fortsetzung! Badmouth aus Schweden haben erfreulicherweise Wort
gehalten und legen nun ihr erstes, gleichnamiges Full-Lenght Album vor! Als Opener figuriert
wiederum der griffige Rocker «Pedal To The Metal», der gleich die Whiskey-Gläser im Regal zum
Wackeln bringt und die richtige Stimmung entfacht. Nicht minder rockig schliessen «Kick It Up!» und
«Cocaine Girl» an und lassen vorwiegend die kultigen Britny Fox hochleben. Dabei wird durch das
Axt-Gespann Mike Hill und Randy Joy nicht nur vorzüglich gerifft, sondern auch ganz töfte soliert.
Für die Prise Stoner Rock im Sound von Badmouth ist Bassist Chris LeMon verantwortlich, während die
Felle treffend von Rick Hard malträtiert werden. Der Amerikaner Paul Sabu, seines Zeichens
Gitarrist wie Sänger während der 80er (Sabu, E.Wade & Only Child) produzierte und mixte die erste
Langrille der Schweden in Los Angeles. Dazu steuerte er noch Backing Vocals bei, die wohl auch beim
coolen «Dance Little Sister» zu hören sind. Die Produktion als solche klingt vor allem von der
Snare-Drum her zwar etwas hölzern und geht daher, zusammen mit dem Bass (wie bereits erwähnt), eher
etwas in die Stoner-Ecke, ohne allerdings zu fett zu wirken. Noch schmalbrüstiger, da akustisch,
präsentiert sich darauf «Rivethead» überraschend anders und überzeugend zugleich! Sänger Tom Pearson
zeigt hier ausserdem, welche Qualitäten in seiner ausdrucksstarken und klaren Stimme liegen. Alle zehn
Songs stammen übrigens aus der eigenen Feder und der clevere Verzicht auf die allenfalls halbgare
Interpretation irgendeines berühmten Genre-Klassikers wertet das Ganze noch zusätzlich auf. Überdies
wird damit der Beweis erbracht, dass genügend eigene Ideen vorhanden sind. Das unterstreicht zum
Beispiel auch «Hell Tonight» (Tipp!), wo das zu Beginn ziemlich simpel auftretende Riff (klingt etwas
nach den Holländern von Picture) interessant ausgeschmückt wird. Lemmy & Co. (zu ihren frühen Zeiten)
werden augenzwinkernd bei «...And Take Your Toothbrush With You» geehrt (hammergeiler Bass-Sound!),
während das vom Demo her leicht umbenannte «SuperSassyBaby» (hiess vorher «Super-Sassy Glossy Lips»)
als idealer Rausschmeisser nochmals alles auf den Punkt bringt, was Badmouth ausmacht. Tolle Scheibe,
die sich mit jedem Durchgang tiefer in die Gehirn-windungen hinein frisst!
Rockslave
Punkte:
8.7 von 10 Hier gibt es weitere Infos zur Band!
|
|
|
|
|
ERIC VANLANDINGHAM – Meet My Demons
MySpace-Link / Retrospect Records / Eigenvertrieb
Der Multi-Instrumentalist aus den U.S.A verdingte sich anfangs der 90er Jahre noch in einer
Metallica Coverband namens Damage Inc. und davor versuchte man mit Entice einen Deal zu holen, was aber
nicht gelang, da man "zu hart" aufspielte. Etwas später wurde eine Truppe namens Slave (interessant!)
formiert, um im Jahre 2000 die Songs der ersten, selbstbetitlelten Solo-CD von Eric auf die Bühne zu
bringen. Dabei wurden auch immer wieder Cover-Versionen von bekannten Acts gespielt, die unter anderem
(auch früher schon) in Bands namens Mean Streat und Uncut zum Besten gegeben wurden. All diese
Engagements führten dazu, dass sich der talentierte Amerikaner schliesslich in jedem Bereich eines
Line-Ups bewegen konnte. Mit dem zweiten Werk «Meet My Demons» wurde nun ein Konzeptalbum erschaffen,
das eigentlich erstmals schon 2006/07 hätte erscheinen sollen. Der nächste Termin wurde schliesslich
mit März 2008 ins Auge gefasst. Fast ein Jahr später stiess ich über MySpace (wo sonst?!!) nun auf
diese Mucke und musste gleich genauer hinhören. Was sich da in meinen Gehörgängen umgehend festsetzte,
klang sehr ermutigend! Ein kurzer, persönlicher Kontakt mit Herrn VanLandingham (MySpace lässt
grüssen!) hat genügt, das Interesse auf beiden Seiten zu wecken. So kam denn schon bald eine CD bei mir
angerauscht, die es wahrlich in sich hat. Zu allererst muss jedoch gleich erwähnt werden, dass dieser
wahnsinnige Musiker das ganze Album (!) komplett alleine (!!) eingespielt, remastered und gemixt hat!!!
Man muss sich das mal vorstellen..., einfach unglaublich. Dass dabei auf der Seite des Drums rein
digital gearbeitet wurde, ist verständlich wie mutig zugleich, denn das endet meist in einem Desaster.
Nicht auf «Meet My Demons»! Musiker und Sachverständige werden den Drum-Computer zwar rasch heraus
hören, aber was Eric daraus gemacht hat, verdient den grössten Respekt. Zwölf Songs mit
powermetallischer Schlagseite vor allem in Richtung Warrior, Savatage, Circle II Circle und US-Metal
allgemein, lassen das Herz eines jeden Metallers schneller pochen. Eher im gemässigtem Tempo
angesiedelt, erzeugt das Material ordentlich Druck. Sanftere Klänge wie bei «1'000 Voices» kommen
ebenso gut daher, wie die flotteren Tracks. Auch gesanglich kann Mr. VanLandingham überzeugen und lässt
sich dabei nicht mal so einfach auf Kollegen festlegen. Je länger man sich die Songs anhört, desto
weniger kann man glauben, dass alles, was man hiert hört, wirklich aus der Feder und Mache eines
einzelnen Musikers stammt! Und immer wieder erstaunt dieser verflucht abwechslungsreiche Drum-Sound,
den man ja zuerst mal im Kopf haben muss, um ihn dann entsprechend ausarbeiten zu können. So folgt nach
dem Ultragebretter bei «No One Attacked» das getragene «Hypnosis», wo auch wieder alles zusammen passt.
Mein Highlight ist der obergeile Groover «The War On Sanity», der voll in die Knochen und Gedärme haut.
Wenn es denn einen etwas schwächeren Song auf «Meet My Demons» gibt, dann ist das «Nobodys Home», das
etwas zu schleppend wirkt, aber dennoch kein Filler ist, vor allem gegen Ende. «The Final Battle»
klingt am Anfang mit der akustischen Gitarre, wie schon «1'000 Voices», etwas nach Lita Ford's «Close
My Eyes Forever». Wo andere Alben gegen den Schluss hin abbauen, legt Eric VanLandingham mit «Welcome
To Your Funeral» nochmals einen epischen Kracher vor, der, zusammen mit dem überaus künstlerischen
Aspekt von Booklet und CD unterstreicht, was für ein Juwel hier geschaffen wurde. Diese CD verdient die
aufrichtige Aufmerksamkeit und Würdigung aller Fans von harten Sounds, denn so ein ehrliches und nur so
von Handwerk strotzendes Album darf nicht in der Masse unter gehen. Darum loggt Euch jetzt sogleich auf
Eric's MySpace Seite ein (Link ist oben im Titel), hört Euch nebst drei älteren Songs vor allem die
drei neueren davon an und ordert gleich darauf eine der interessantesten Indipendent-Veröffentlichungen
der letzten Zeit!
Rockslave
Punkte:
9.5 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu Eric's Musik!
|
|
|
|
|
ETERNAL – Start Of A New Era
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Kürzlich kam bei MySpace, wie laufend immer wieder mal, ein Friend-Request daher, der abermals
Folgen hatte! Kurz darauf traf nämlich ein Brief aus Schweden bei mir ein, der die brandneue 4-Track EP
plus Infoblatt von Eternal enthielt. Kein Geringerer als Studio-Ikone und Musiker Peter Tägtgren (Pain)
hatte an den Knöpfen gedreht und sorgte damit schon mal für einen Top-Sound. Das lässt sich beim
schmissigen Opener «The Thing» sogleich bestätigen. In bester Europe/Pretty Maids/Crystal Ball Manier
der alten Tage, also mit dominantem Key-Sound und massig Flair der 80er, geht die Post voll ab. Schon
nach kurzer Zeit, vor allem wegen dem Gesang von Christer Gärds und dem Key-Sound von Pontus Lekaregård
kam mir aber vorerst nur eine Band in den Sinn: Kirk! Die Baselbieter Melodic Metal Band brachte vor
sechs Jahren mit «The Final Dance» eine Top-Scheibe auf gleicher Augenhöhe raus, die leider bereits in
wieder der Versenkung gelandet ist, da die Band sich inwzischen aufgelöst hat. Wer aus Schweizer Sicht
ebenfalls als Richtschnur in Frage kommt, sind die (hingegen wieder auferstandenen) Black Angels.
Eternal springen da jedenfalls wirklich erfreulich in die Bresche und liefern mit «Cross The Line» und
«Stay The Night» zwei weitere Hämmer ab, die Genre-Fans laut mit der Zunge schnalzen lässt. Die überaus
orchestral arrangierte Mucke füllt den Raum opulent aus und will nur eines, nämlich laut(er)
gespielt werden. Der vorläufig letzte Track «Face The Truth» braucht bei mir allerdings etwas länger,
bis er zumindest ein "gut" erreicht. Und nun ist leider bereits Ende Feuer bei dieser Review und es
bleibt schwer zu hoffen, dass die fünf Schweden in absehbarer Zeit ihr erstes, amtliches Langeisen raus
hauen werden. Wenn dabei das glückliche Händchen in Sachen Songwriting auf diesem Niveau gehalten
werden kann, steht uns ein todsicheres Masterpiece bevor, das bestimmt für Furore sorgen wird. Somit
entspricht auch der Titel der EP den Erwartungen, was ja nicht immer der Fall ist. Beide Daumen hoch
für Eternal! Unterstützt diese hoffnungsvolle Combo und ordert Euch «Start Of A New Era» direkt bei der
Band, das heisst über MySpace.
Rockslave
Punkte:
8.5 von 10 Keine Homepage vorhanden!
|
|
|
|
|
RAG DOLLS – Unlawfully Delicious
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Ungeachtet der wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Umstände gibt es etwas auf dieser Welt, das
zu keiner Zeit unter zu kriegen ist: Der gute, alte Rock'n'Roll! AC/DC haben es dieses Jahr
beispielsweise wieder allen gezeigt, wo der Hammer hängt und auch eine altgediente Truppe wie Status
Quo vermag die Leute immer noch in Scharen anzulocken. Dass dies im Grundsatz, also echter, ehrlicher
Rock'n'Roll, auch künftig so bleibt, macht es zwingend nötig, dass fähiger Nachwuchs in die Fussstapfen
der Vorbilder tritt. Umso wertvoller wird das Ganze, wenn sich nationale oder gar regionale Talente
bemerkbar machen. Dazu gehört mit Sicherheit auch der erst 17-jährige Oltner Kantischüler Elias von
Arx, der lieber auf (s)einer Fender Telecaster spielt, anstatt sich mit (s)einem Girl abgibt. Was hier
auf den ersten Blick allesfalls abschätzig belächelt wird, erstickt sogleich im Keim, wenn man diesen
rohen Diamanten auf einer Bühne spielen sieht. Zusammen mit zwei Kollegen (Läli Spring, b und Martin
Hommes, d) gründete Eli im Dezember 2006 die Band Rag Dolls. Inzwischen hat das rockige Trio seit 2007
bis jetzt rund 50 Gigs (!) gespielt, wovon ein paar Bandcontests waren, die stets mit guten Plätzen
versehen waren. Der Trend zeigt mittlerweile klar nach oben und damit sich möglichst viele Leute ein
Bild von Rag Dolls machen können, wurde ein feiner 6-Tracker eingetrümmert, der es wahrlich in sich
hat. Im Januar 2009 erschien der (im Gelterkinder BWS Tonstudio live eingespielte!) Silberling, der
nebst vier neuen Songs noch zwei ältere vom Vorgänger-Album «Look Like Idiots, Play Like Gods» (2008)
beinhaltet. Der Opener «Strange Titled Song» rumpelt dabei herrlich frisch wie rau daher und besticht
durch fettes Riffing und einem guten Solo, das bereits aufzeigt, was der junge Mann drauf hat. Der
nachfolgende «Morning Blues» mit unver-kennbarem Flair der alten AC/DC ist ansich nichts Spezielles,
aber die Nummer groovt wie Sau und man spürt deutlich, dass der Jung-Gitarrist sein Instrument mit
Leichtigkeit und Tiefe zugleich zum Vibrieren bringt. Da steckt Leben drin und verströmt genau die
Leidenschaft, die es braucht, um in dieser Stil-Ecke glaubwürdig rüber zu kommen. Davon zeugen «Stop To
Start» und auch «Take Me Up», wo gerockt wird, dass der Kitt nur so aus dem Fensterrahmen bröselt.
Dafür sorgt unter anderem die blitzsaubere und druckvolle Aufnahme. Auf gleicher Augenhöhe sind auch
die beiden Bonus-Tracks «Perfect» und «What I Am», die das überzeugende Niveau des eigenen Songwritings
unterstreichen. Wenn es denn einen Punkt der Kritik zu benennen gibt, dann ist das der zu jugendlich
wirkende und unausgereifte Gesang. Wer Rag Dolls allerdings in der jüngeren Vergangenheit mal live
gesehen hat, wird auch hier unüberhörbare Fortschritte festgestellt haben. Sollte sich Elias von Arx
aber jedoch weiterhin mit Vocals zusätzlich auf Trab halten wollen, muss dieser Bereich deutlich
verbessert werden. Ansonsten sollten hiesige Talent-Scouts ihre Augen und Ohren weit aufsperren und
diesen überaus begabten Burschen nicht mehr aus den Augen lassen. Wohl dem, der das riesige Potenzial
rechtzeitig erkennt, sich diesen kommenden R'n'R-Edelgaul baldmöglichst krallt und in den Stall stellt!
Interessierte sollten sich umgehend die MySpace-Site und die bandeigene Homepage von Rag Dolls zu
Gemüte führen, es lohnt sich.
Rockslave
Punkte:
8.5 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu dieser Band!
|
|
|
|
|
SAHARA RAIN – Sand In Your Hands
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Die einheimische Hardrock-Band aus Zürich (oder Umgebung, mehr findet sich nicht) existiert
eigentlich erst seit 2007 und bis zum heutigen Lineup dauerte es noch gut ein Jahr. Die Musiker sind
jedoch allesamt keine Newbies, sondern weisen überwiegend jahrzehntelange Szene-Erfahrung und
Engagements mit anderen Formationen, unter anderem Wild East, dem Band-Vorläufer auf. Somit war klar,
dass hier eindeutige Ambitionen vorhanden waren, etwas Seriöses auf die Beine stellen zu wollen. Sahara
Rain bestehen aus Sänger Ricci Domenico, den Gitarristen Dave Silhanek und Adrian Honegger, sowie der
Rhythmus-Abteilung mit Boet de Haas (b) und Levent Sunu (d). Vervollständigt wird das Sextett mit
Tastenmann Bo Rebsamen. Anfangs dieses Jahres (also 2009) entstand das Debüt «Sand In Your Hands», das
von keinem Geringeren als dem bekannten Musiker (Ex-Jaded Heart) und Produzenten Michael Bormann
tatkräftig unterstützt wurde. Dies sowohl an den Knöpfen, wie auch mit beigesteuerten Backing Vocals.
Somit ist die stilistische Richtung quasi vorgegeben und wird durch den mit orientalischen Vibes
versehenen Opener «Feels Like» sogleich bestätigt. Der schleppende Rhythmus, der mich auch etwas an die
alten Whitesnake erinnert, lässt der prägnanten Stimme von Ricci viel Raum und zusammen mit den
füllenden Backing Vocals setzt sich die Hook-Line gleich hartnäckig fest. Ins gleiche Horn stösst
«Black Gold», wo mir wegen dem Piano und dem Song ansich sogleich die Amis von Shotgun Symphony
einfallen. Etwas mehr Drive gibt es bei «Jungle» zu hören und spätestens jetzt wird wohl auch der
Letzte bemerkt haben, wie professionell diese Scheibe produziert wurde und die unverkennbare
Handschrift aus dem Hause Bormann trägt. Mit «Higher Sky» und «Center Of Pain» stehen dann die
obligaten (Halb-) Ballade zum Geniessen bereit, wo alle Freunde von melodiösem und nicht zu hartem
Hardrock auf ihre Kosten kommen. Dass Sahara Rain aber sehr wohl rocken können, beweisen «The Dance»
und auch «Shadow», wo wiederum die gesanglichen Stärken voll ausgespielt werden. Meine persönlichen
Highlights folgen jedoch erst jetzt, wo bei «Blinded Eyes», «Be The Man You Are» und «With These Hands»
glatt auch die Baselbieter Band Kirk mit ihrem Erstling «The Final Dance» am Werk sein könnte.
Handwerklich betrachtet ist «Sand In Your Hands» allererste Sahne, mir persönlich (insgesamt)
allerdings etwas zu schmalzig ausgefallen und dürfte noch etwas mehr Pepp aufweisen. Dieser Eindruck
könnte womöglich von der Live-Performance ins rechte Licht gerückt werden. Fazit: Wer auf
topproduzierten AOR steht, kommt an den Schweizern nicht vorbei und sollte anfangs 2010 umgehend nach
der zweiten CD Ausschau halten!
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu dieser Band!
|
|
|
|
|
TYREHEAD – Through The Mass
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Über die Musikplattform
«restorm.com» wurde ich auf diese junge und frische Band aus dem Rockkanton
Solothurn aufmerksam. Es muss also nicht immer das übermächtige MySpace sein, das neue Talente an die
Oberfläche spült! Das umtriebige Trio, als da wären Dänu Meister (v/g), Päscu Meister (b) und Andy Uetz
(d) rottete sich 2005 zusammen und widmete sich nebst Konzerten ab 2008 auch dem gepflegten Aufbau des
eigenen Studios, wo bereits die Vor-Produktion der mir vorliegenden EP in Angriff genommen wurde.
Letztes Jahr war das Teil schliesslich im Kasten und konnte auf die Menschheit losgelassen werden. Der
groovige Opener «Deadly Eye» erinnert gleich mal frappant an die Anfangstage der Baselbieter Combo
Excentric, obwohl die ruhige Bridge vor dem Einsetzen des Gesangs eher unerwartet auftaucht. Weniger
ruhig geht es beim Bass-Drumspiel von Herrn Uetz zu und her, der hier nämlich ziemlich fix drauf ist
und sich damit deutlich bemerkbar macht. Leider ist das erste Stück nach gerade mal drei Minuten schon
zu Ende. «Drive» klingt darauf so, wie der Song auch heisst und ruft hier nebst etwas punkiger Attitüde
unweigerlich die längst verblichenen The Almighty ins Gedächtnis zurück und zwar musikalisch wie auch
von der Gesangsstimme her, die an dieser Stelle stark der von Ricky Warwick gleicht. Die in der Kurzbio
angesprochene Stilvielfalt von Tyrehead wird mit der ziemlich ruhigen Nummer «Remedy» untermauert, die
dann halbballadeske Züge annimmt und mit guten Vocals aufwartet. Wieder einen voll auf die Mütze gibt's
bei «Lowmax», wo Andy's Top-Drumming noch prägnanter als eh schon zu vernehmen ist. Überhaupt ist der
von nur drei Musikern erzeugte Sound überdurchschnittlich ausgefallen und nebenbei auch ganz ordentlich
aufge-nommen worden. «Jimmy» glänzt derweil mit dem Flair der ganz frühen Tage von Motörhead, während
«Ride» als leider bereits letzter Track zu Beginn nochmals eine andere (ruhige) Facette der Solothurner
zeigt. Die Jungs haben's echt in der Hand, dass dereinst mal ein nie langweilig werdendes Debüt-Album
entstehen könnte. Das Potenzial dieser EP ist auf jeden Fall deutlich erkennbar und es bleibt zu
hoffen, dass wir bald wieder was von Tyrehead hören werden! So check them out folks!!
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu dieser Band!
|
|
|
|
|
SILENCE LOST – Now Is The Time
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Die fünfköpfige Band aus dem Aargau besteht erst seit Januar 2009, ist also noch sehr jung. Ihre
Mitglieder sind allerdings längst aus dem Schülerband-Alter raus und allesamt versierte Muskiker.
Neuester Zugang ist Sänger Marcel "Marc" Bürgi, der als Songwriter die kompositorischen Geschicke von
Silence Lost lenkt. Harten, melodischen Rock haben sich die Jungs auf die Fahne geschrieben und so
hören sich der Opener und Titeltrack «Now Is The Time» und «He Died For Nothing» auch an. Nebst solidem
Riffing von Patrick "Pädu" Jost sind die filigranen Soli von Thomas "Hedi" Hediger nicht zu überhören.
Beim zweiten Song der 5-Track EP erinnert mich die Stimme von Herrn Bürgi zudem an einen gewissen Herrn
Sweeney (Crystal Ball) mit einem Schuss Mark Fox (FOX, Ex-Shakra). Bryan Adams schimmert dann und wann
auch noch etwas durch. Da es hier keine Keyboard-Sounds hat, wird die Melodieführung der Leadgitarre
übertragen, was gut gelingt. Gleiches lässt sich zur tadellosen Eigenproduktion sagen, die das
Rhythmus-Duo Patrick "Punsh" Andres (b) und Mirko Hürzeler (d) optimal in Szene setzt. Die Halb-Ballade
«Caught» zeigt nachfolgend auf, dass sich Silence Lost auch in dieser Ecke wohl fühlen und hier locker
mit Shakra mithalten können. Der etwas andere Timbre, vor allem zu Beginn, unterstreicht die
Wandlungs-fähigkeit von Marc's Stimme. Rockiger wird es dann wieder bei «Slaves», wo die Co-Lead Vocals
von Pädu mit der deutlich höheren Stimmlage gut dazu passen. Hier fehlt mir allerdings ein bisschen der
letzte Zwick, der jeweils auf der Bühne bestimmt wett gemacht wird. Ein quasi halbes Album besitzt
jetzt aber stets den Nachteil, dass eine Band dadurch nicht ihre ganze Bandbreite abdecken kann. So
fehlt hier auf dem sonst töften Debüt «Now Is The Time» der Überraschungseffekt einer vielleicht etwas
schrägeren Nummer. «Tears», die zweite Ballade und bereits der letzte Track, erinnert mich umgehend an
das Kult-Album «Defrosted» (1997) von Gotthard und gefällt mir eigentlich am besten. Womöglich ist
diese Ecke bezüglich der Zielgruppe ergiebiger, denn etwas modern angehauchter Rock ist zur Zeit eher
weniger gefragt. Wer sich angesprochen fühlt, sollte Silence Lost auf jeden Fall mal Gehör schenken!
Rockslave
Punkte:
7.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu dieser Band!
|
|
|
|
|
TANADRA – Tanadra
MySpace-Link / Eigenvertrieb
Der Weg zu dieser sehr ansprechenden und, um es gleich vorweg zu nehmen, leider viel zu kurzen EP
führte, wie könnte es denn heutzutage bald nicht mehr anders sein, über das allmächtige
MySpace-Portal! Längst zum Hort von tausenden von Bands und Interpreten geworden, ist es mittlerweile
schon fast ein kleines Wunder, wenn was aus dieser unübersichtlichen Flut heraus ragt. Bei der aus New
York stammenden Tanadra hatte mich ihr Aussehen, respektive das Styling vorerst eher an einen R'n'B-
oder Pop-Act erinnert. Würde da in der Biographie nicht was von "alternative/hard rock EP" gestanden
haben, hätte ein Klick gereicht und die dunkelhäutige, rassige Amerikanerin aus New Jersey wäre
umgehend in der digitalen Versenkung auf Nimmerwiedersehen verschwunden! Das Schicksal wollte es aber
anders und wenn dann einer der Songs noch «Danny» heisst, ist das Grund genug, näher darauf
einzugehen. Und siehe da, die Neugier machte sich bezahlt, denn der Opener des selbstbestitelten
Debüts knallte mir in bestem und fettem Mother's Finest Stil um die Ohren! Die unter anderem zu den
Einflüssen genannte Tina Turner lässt sich derweil eindeutig aus der (hard-) rockigen Nummer «Pissed
Off» eruieren. Treibende Drums und ein gnadenlos pumpender Bass lassen deshalb die Fenster erzittern.
Das pure Gegenteil dann bei der etwas poppig ausgerichteten Ballade «Today Is The Day», die ziemlich
radiotauglich daher kommt, aber nebst akustischen Gitarren und (künstlichen) Streichern immerhin noch
so etwas wie ein E-Guitar Solo enthält. Kaum warm mit Tanadra's prägnanter Stimme, erklingt mit «Take
It Easy» auch schon der letzte Song, der mich musikalisch einerseits an Fiona (Flanagan) und
andererseits noch deutlicher an Reamonn erinnert. Auch hier, da nicht hart ausgerichtet und mit coolen
Akustik-Leads, böte sich mögliches Airplay an. Was haben wir also unter dem Strich? Zwei rockige und
zwei leisere Tracks, die allesamt überzeugen, textlich aus dem harten Jugendleben von Tanadra
berichten und für die Sängerin gemäss eigenen Angaben von grosser Bedeutung sind. Das erklärt auch die
Leidenschaft, die spürbar vorhanden ist. Was es nun (bald) braucht, ist weiteres Material auf diesem
Level und die richtigen Leute im Hintergrund, um dieses Talent weiter nach vorne bringen zu können!
Hiermit soll ein kleiner Beitrag dafür geleistet werden, verbunden mit der Aufforderung an die Leser,
sich diese tolle Stimme unbedingt mal anzuhören! Für Heavy Metaller ist das natürlich nix, aber wer
gemässigteren, durchaus peppigen und melodischen Rockklängen zugetan ist, sollte Tanadra eine echte
wie faire Chance geben. Mittlerweile steht zudem die Acoustic-Version von «Danny» als kostenloser
Download bereit und das aktuelle Video gibt es auch anzusehen, also nichts wie ran Leute!
Rockslave
Punkte:
8.0 von 10 Hier gibt es weitere Infos zu dieser Band!
To be continued...
|
|
|
|
|
|
|