Das ganze Album ist sehr tempobetont - ab und zu wären die Tracks wahrscheinlich besser, wenn es ein paar Takte langsamer wäre. Vor allem dort, wo man die Songs mit barocken Intermezzos kombiniert, wirkt das hohe Tempo etwas "out of place". Dennoch klingt das Ganze für mich top abgemischt. Der Gesang ist zwar stellenweise etwas hoch aber gut, und die Vielfalt der Instrumente passt optimal zu den Fantasy-Themen. Wer grundsätzlich Tempo-Wechsel mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Langweilig ist das Songwriting wirklich nicht. «Aegis Of Eternity» bleibt nach dem ersten Durchhören mein Favorit. In diesem Track finde ich den Gesang am stimmigsten. «Camelot Rock City» ist auch ziemlich witzig und gefällt auch auf Anhieb. «Valediction» (ebenso ein Anspiel-Tipp) stammt aus dem Lateinischen, bedeutet soviel wie "Lebwohl" und markiert die letzte Nummer auf «Beyond The Reach Of Enchantment». Okay, dennoch werde ich mir das Ganze wohl aber kein zweites Mal mehr anhören.
Hansruedi W.