Das Album basiert auf dichten, tiefen Riffs und einem ausgeprägten, südstaatlichen Groove. Es hat eine physische Schwere, die sich nie übertrieben anfühlt. Die Produktion ist dicht, aber klar, sodass das Zusammenspiel der Band gut zur Geltung kommt, ohne die Ecken und Kanten zu glätten, die der Musik ihren Charakter verleihen. Der Anfang macht deutlich, was einen erwartet. «Lost In The Storm» beginnt mit einer zurückhaltenden Einleitung, bevor es in einen mittelschnellen Rhythmus übergeht, der das Tempo des Albums vorgibt.
«Eyehatesociety» folgt mit einem schmutzigeren, konfrontativeren Ton, der sich an Sludge-Rhythmen anlehnt, ohne ins Chaos abzugleiten. Ein kurzes, instrumentales Intermezzo namens «Valley Of Souls» bietet eine kurze Pause - atmosphärisch und zurückhaltend - bevor das Album wieder zu schwereren Tönen zurückkehrt. Der Titeltrack «Empires of Stone» ist einer der ausgewogeneren Songs des Albums. Er kombiniert ein doomlastiges Tempo mit einem stärkeren Sinn für Struktur und einem Refrain, der länger nachhallt als die meisten anderen.
An anderer Stelle dehnen sich «Mount Aras» (der Favorit des Autors, da er etwas freakiger ist als die anderen Songs) und «Desolate Sands» aus. Sie bevorzugen langsame Spannung gegenüber sofortiger Wirkung. «Death Adder» gehört zu den düstersten Momenten des Albums. Der Song schleppt sich eher mit einem Gefühl stiller Bedrohung vorwärts. Der letzte Titel, «The Devil Lives in Texas», verleiht dem Ganzen wieder eine schärfere Note und findet ein aggressives Ende.
Gesanglich funktioniert der duale Ansatz gut, auch wenn er selten überrascht, die beiden haben schlussendlich doch zu ähnliche Stimmen. Das Songwriting priorisiert Konsistenz gegenüber Risiko. «Empires Of Stone» liefert ein kohärentes Heavy-Hörerlebnis, das Fans von Doom, Sludge und groove-getriebenem Metal zu schätzen wissen werden. Es mag kein Meilenstein des Genres sein, aber es ist ein solides, selbstbewusstes Werk, das seinen Platz im wachsenden Katalog von Stone Nomads rechtfertigt.
Lukas R.