Das Zielpublikum hat sich zum Glück auch auf dem vierten Album nicht geändert. Fans von traditionellem Metal und der dazugehörigen NWOTHM-Welle dürfen hier eigentlich auch blind zuschlagen. Besonders hervorzuheben ist die wieder die stimmliche Leistung von Lex Thunder, der mühelos zwischen rauen, erdigen Passagen und Mark erschütternden High-Pitch-Screams wechselt. Unterstützt wird er dabei von einer Gitarren-Fraktion, die ein wahres Feuerwerk an messerscharfen Riffs und melodischen Soli auf «Turbulence» abfackelt.
Tracks wie die unglaublich geile Hymne «Midnight Fire» entfachen einfach ein Feuerwerk der guten Laune. Wer Dio mag, wird mit «Dragon Magic» verwöhnt, für Judas Priest Fans dürfte «King Of The Hammer» die erste Wahl sein und Scorpions Anhänger sollten mal in «Dying Star» reinhören. Natürlich werden auch Toxikull die Lücke nicht schliessen, welche Bands wie Maiden, Saxon oder Priest dereinst hinterlassen werden. Aber eine ganze Armada an Bands werden ihr Erbe hochhalten, und dazu gehören auch die Portugiesen. Echter Stahl für Kuttenträger und "Keep It True" Fans. Jetzt muss die Band in Luzern nur noch abliefern!
Rönu