Beim schwedischen Quartett handelt es sich um ehemalige Mitglieder von Enforcer, weshalb die Marschrichtung klar sein sollte. Wer auf artverwandte Bands wie Ambush, Century oder Helvetets Port mag, der dürfte eigentlich beide Alben schon lange im Plattenregal haben. Auch wenn Enforcers Werke noch ein wenig stärker sind, weisen beide CDs Suchtpotenzial auf, wobei das Debüt «Djävulens Musik» noch einen Tick besser ist. Die Produktion ist auf altmodisch getrimmt, allerdings auf eine gute Art und Weise. Die Lyrics sind sowohl auf Englisch, wie auch in ihrer Heimatsprache verfasst und die Songs sind kurz, sprich kommen schnell auf den Punkt.
Das hat zur Folge dass beide Werke nicht mal auf eine halbe Stunde Spielzeit kommen, was wirklich arg wenig ist. Highlights auf dem Debüt ist der kurze Titeltrack, das hymnische «Don't Make Fashion Of Our Heavy Metal Passion» und das schnelle «Tyrann», während der Zweite Streich mit «Face The Tyrant» oder «Omen» ebenfalls genügend Stoff für den geneigten Metalhead bietet. Beide Alben sind empfehlenswert, egal auf welches Medium man sich schlussendlich eingeschossen hat.
Rönu