Das neue Album beschäftigt sich mit Groove Metal, Metalcore und dem technischen Sound von Gojira, was im Endeffekt die Platte aggressiver denn je macht. Nach Aussagen der Band um Karzis, Spiros Dafalias (b) und Giorgios Tzatzakis (g), habe die Hinzunahme des neuen Schlagzeugers Chris Borméy einen grossen Unterschied in der Produktion gemacht. Er hat zum ersten Mal mit der Band aufgenommen, und sein Stil passte perfekt und hat das Ergebnis noch verbessert. Die zehn Tracks fühlen sich natürlich an und bestechen mit superscharf klingenden Gitarren, rauem und druckvollem Gesang sowie groovigem Drumsound. Vagelis Texte sind introvertiert und vermitteln stets Spannung und Wut.
Alltägliche Kämpfe und persönliche Ungerechtigkeiten spiegeln sich in seinen Lyrics wider. Full House Brew Crew haben sich auch etwas Neues gewagt und zum ersten Mal mit Saku Moilanen zusammengearbeitet, einem fantastischen Ton-Ingenieur aus Finnland, der der Vision der Band gefolgt ist und diese in eine Richtung gelenkt, die sich für die Truppe am natürlichsten angefühlt hat. Der Vierer hat sich mit «Glasgow Grin» sozusagen neu erfunden und das Album repräsentiert ihren aktuellen musikalischen Zustand.
Abgesehen von den drei Singles, «No Gods, No Chains», «Free Fall» und «The Tear», die bereits veröffentlicht wurden, zähle ich besonders «From The Gutter» und «The Other Side» zu meinen Favoriten. Die Investition von Energie, Engagement, Ideen, Leidenschaft und ihrem Können haben sich für Full House Brew Crew ausgezahlt, denn «Glasgow Grin» ist das bisher beste Endergebnis ihrer Karriere.
Oliver H.
