Der Eröffnungs-Song und gleichzeitig der Titeltrack erzeugt schon Gänsehaut. Erstaunlicherweise vermisst man hier die Gitarren kaum. So geschickt sind die Keys eingesetzt, fetter Sound, ebenso die opulenten Chöre und über all dem die sehr melodiöse Stimme von Jake E., der gleich von Anfang an mit einer grandiosen Gesangs-Melodie aufwartet. Hammer-Song! Das etwas härtere «Message From The Void» überzeugt dabei ebenso.
«Catapult» wiederum eine härtere Nummer, klingt ziemlich modern mit treibenden Drums und natürlich einem melodiösen Refrain. Oft klingen die Keys wie Gitarren, wie das Solo bei diesem Song zeigt. Ganz witzig das Eddie Van Halen Cover «Eruption» als Intro zu «Flamethrower». Eine Hard Rock Nummer, die nach Deep Purple klingt, und auch hier zeigt Jake E. seine vielseitige, kraftvolle Stimme. Bei «Lost In Time» zeigen die Jungs ihre progressive Seite, interessanter Song.
Die wundervolle Ballade «Beautiful World», die fast ganz ohne Drums auskommt, erinnert mich etwas an Bonfire und deren klasse Album «Roots», kommt mit einem langen, sehr gefühlvollen Keyboard-Solo daher. Ein weiteres Mal begeistert Jake E. hier mit seiner gefühlvollen Stimme. Keys legen mit «Infinity Parabellum» ein sehr spannendes, abwechslungsreiches, sehr interessantes Album vor, das mit jedem Durchlauf besser gefällt, coole Sache.
Crazy Beat
