Mit dem Album «Overdriver» feierten sie vor Jahresfrist den 30-jährigen Band-Geburtstag mit einem weiteren Meisterwerk in der Schnittmenge von Street Rock und Sleazy Rck. Mit «Cream Of The Crap! Volume 3» findet nun die 2002 begonnene Serie, nach 2004, endlich eine weitere Fortsetzung. Geboten wird uns ein bemerkenswertes Sammelsurium von ursprünglich 1996 und 2004 aufgenommenen Tracks. Das Gros der nun remasterten Titel erschien damals auf Singles, EPs, Split-Scheiben oder Compilations.
Die Scheibe wurde mit nicht weniger als 24 Titeln gefüllt, heisst unter anderem mit sechs Eigenkompositionen bedacht und der ganze Rest mit tollen Covers garniert. Für Fans bleiben dabei keine Wünsche offen, denn ausschliesslich Highlights zieren die Scheibe, und von allfällig zweitklassigen Füllern ist weit und breit nichts zu hören. Eigentlich könnte man gleich die komplette Trackliste anfügen, was den Rahmen an der Stelle aber sprengen würde. Daher eine kleine, aber feine Auswahl daraus.
Aus dem eigenen Hellacopters Fundus wären da «Long Gone Losers», «Oh Yeahl Allright!», «Disappointment Blues» oder «Freeway To Hell» zu nennen und Covers der Währung «American Ruse» (MC5), «I'm Eighteen» (Alice Cooper), «Sent En Lördagkväll» (Nationalteatern), «Working For MCA» (Lynyrd Skynyrd), «Stab Your Back» (Damned), «What'd Ya Do?» (Ramones) oder «Speedfreak» (Motörhead). Mehr Anreize für einen käuflichen Erwerb von «Cream Of The Crap! Volume 3» sind kaum mehr möglich.
Chris C.
