«Cryptic» nimmt in der Diskografie eine absolute Nebenrolle ein und das einerseits zu Recht, andererseits auch wieder nicht. Verdient deshalb, weil Edge Of Sanity ohne Dan Swanö einfach ein No-Go waren und sind. Aber das Album ist auch zu gut um vergessen zu werden. Vielleicht hätte man es einfach unter einem anderen Namen veröffentlichen sollen. Auf jeden Fall haben die Herren Dread, Nerberg, Lindberg, Karlsson und Larsson härtemässig wieder zugelegt.
Der Acht-Tracker ist düsterer, kompakter, weniger progressiv und groovender als der typische Edge Of Sanity Back-Katalog. Interessant ist bei dieser Veröffentlichung allerdings auch die Bonus-CD mit dem Danzig-Cover «Mother», diversen Live-Tracks und den beiden alternativen Versionen von «Uncontroll Me» und «Demon I». Leider schauen potenzielle Vinyl-Käufer da bei «Cryptic» wieder einmal aus unverständlichen Gründen in die Röhre.
Rönu