Die Skandinavier brauchen keine Aufwärmzeit und legen nach dem Intro mit «British Petroleum» gleich mal brachial los. Da sitzt jedes Riff, die Double-Bass-Drum zimmert einen in den Sessel und die Stimme von Sänger Elvin gibt Euch den Rest. Slayer dürften für den jungen Mann ein grosser Einfluss gewesen sein. Doch es ist die phasenweise grandiose Gitarren-Arbeit die «Wiring Of Violence» von anderen Thrash Bands abhebt. «Mortality», «Culling» oder der Titeltrack gehören mit zum Besten, was dieses Jahr im Thrash Bereich erschienen ist.
Das zweite Album kommt mit knapp 33 Minuten als kurzer, heftiger Abriss daher und unterstreicht die Tatsache, dass Eradikated erneut mehr als eine Stufe der Erfolgsleiter nach oben hinklettern werden. Falls Ihr noch nicht überzeugt seid, sollte sich den Rausschmeisser «Ashes» zu Gemüte führen. Das hätten selbst Anthrax nicht besser machen können.
Rönu
