«Denigration» beinhaltet zehn Songs, die präzise Brutalität mit zunehmend dynamischem Songwriting verbinden, und den Vierer aus Manchester, von Pionieren des Underground-Slam zu einer weltweit zukunftsweisenden Kraft entwickeln. Die kompromisslosen Vertreter des Extreme Metals schlagen ein neues Kapitel auf, das von Neuerfindung, geschärfter Zielstrebigkeit und dem Einstieg neuer Stimmen an der Spitze geprägt ist. Textlich und klanglich ist «Denigration» klar eine Abrechnung. Die Scheibe handelt davon, auf die kleinste, hässlichste Version seiner selbst reduziert zu werden und zu entscheiden, ob man dies hinnimmt oder als Waffe einsetzt.
Das Ergebnis ist ein brutales Werk, das härter zuschlägt, tiefer schneidet und eine wütende Band zeigt, die keine Angst hat, sich weiterzuentwickeln, während sie gleichzeitig die unerbittliche Extremität würdigt. Musikalisch ziehen Ingested an jedem Faden, den sie über die Jahre gesponnen haben: Slam, Groove, Death, Melodic und Blackened Dissonanz. Alles wird während der gesamten Spieldauer so verdreht, bis es sich wie ein endgültiges Statement anfühlt. Als wäre dies nicht gut genug, werden Bandbreite und Intensität noch durch herausragende Kollaborationen verstärkt.
«Merciless Reflection» durch Damonteal Harris von Peeling Flesh, «Watch You Fold» mit John Gallagher von Dying Fetus sowie zusätzliche Beiträge mit Skyler Conder von Cell und Kyle Medina von Bodysnatcher. Produziert wurde der Brocken Boshaftigkeit von Nico Beninato in den "Arch Studios" in Southport, und die visuelle Gestaltung des Albums mit Artwork von Giannis Nakos von "Remedy Art Design", dessen detailreiche, unheimliche Bilder die thematische Tiefe und den wilden Ton der Platte perfekt widerspiegeln.
Mit «Denigration» treten Ingested eine neue Ära los, stärker, düsterer und fokussierter denn je. Es ist nicht nur ein Meilenstein, sondern eine Demonstration dafür, dass die amtierenden Brutal-Könige aus Grossbritannien noch lange nicht am Ende sind.
Oliver H.