Obwohl das Label auch Bands wie Helloween, Accept, Tyrant, Grave Digger, Stormwitch, Mercyful Fate oder Manowar als Einflüsse auflistet, klingt das Album ganz klar nach Rock'n'Rolf. Lyrisch befasst man sich mit dem 30-jährigen Krieg auch mit den dazugehörigen inneren Konflikte Spaniens. Nun kann man von so offensichtlichen "Klon-Bands" halten was man will, ich finde zumindest Blazon Stone richtig stark. Originell ist das natürlich null-komma-null, aber so lange das Songmaterial Songs wie den furiosen Opener «Days Of Doom», das galoppierende «Winds Of Ash And Dust» oder den hymnischen Stampfer «Through Fire And Blood» hergibt, ist mir das ziemlich schnuppe.
Natürlich hat man mit «Marching For Victory» auch einen epischen Longtrack an Bord. Dass es trotzdem nicht ganz zu einer Acht gereicht hat, liegt vor allem an Sänger Héctor Llaurado, der einem Rolf Kasparek oder Matias Palm (Blazon Stone) schlichtweg nicht das Wasser reichen kann. Vor allem in den Höhen offenbaren sich doch einige Schwächen. Insgesamt lässt sich «1640» aber trotzdem gut an einem Stück anhören, respektive durchhören und geht somit als gelungenes Zweitwerk durch.
Rönu
