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Für mich überraschend stark präsentieren sich EDENBRIDGE auf ihrem zwölften Album. Zwar hatte ich die Band bereits früher mal live erlebt und auch in ein, zwei ihrer Alben hineingehört – aber so gut wie heuer wirkten sie auf mich noch nie.
21 Jahre nach ihrem letzten Album hauen uns die Norweger GLUECIFER einen knackigen, wilden, rauen Longplayer um die Ohren, den so wohl niemand erwartet hätte. Mit dem Opener knallt ein fetziger Punk-Song aus den Boxen, sie können es immer noch. Die Mischung aus Rock'n'Roll, Punk und Glam-Elementen gefällt und macht gute Laune.
BULLET waren in letzter Zeit nicht gerade vom Glück begünstigt. Die Pandemie hat der Band schwer zugesetzt und auch ihr kultiger Bus hat fast das Zeitliche gesegnet. Aber die Schweden haben nicht aufgegeben und das Ergebnis dieser Anstrengung ist nun – acht Jahre nach «Dust To Gold» - endlich in den Läden erhältlich. «Kickstarter» schimpft sich das Ding und wird ihre Fans gerade zu entzücken.
Kaum zu glauben, dass dies das erste Live-Album einer der dienstältesten deutschen Rockbands ist. FARGO haben doch mit «Wishing Well» bereits 1979 ihr Debüt veröffentlicht, bevor Anfang der Achtziger-Jahre vorläufig Schluss war. Erst 2018 kehrte man mit «Constellation» wieder zurück.
Die aus Mexiko stammenden JET JAGUAR befinden sich ein bisschen zwischen Heavy Metal und Thrash Metal. Das macht das Unterfangen nicht einfacher, denn für die einen werden sie zu wild und für die anderen zu langsam sein.
Das klingt aber nach der bisher reifsten Leistung der Jungs von THEM. Das fünfte Album geht kraftvoll und schnell ins Rennen und wird mit «Catatonia» sehr gut eröffnet.
RAGE haben immer durch die Gitarristen einen "eigenen" Sound versprüht. War es die Zeit mit Manni Schmidt, aus der Klassiker wie «Trapped!» und «The Missing Link» entstanden oder die Quartett-Epoche mit den Knallern «Black In Mind» und «End Of All Day», in der auch das Lingua Mortis Orchestra Metal mit Klassik zusammenfügte und salonfähig machte.
Was die Jungs um Gitarrist Geoff Thorpe und Drummer Larry Howe zwischen 1985 und 1991 mit VICIOUS RUMORS veröffentlicht haben, gehört nach wie vor zur Speerspitze des US Power und Speed Metals.
Schon das neue Cover von SODOM lässt vermuten, dass die Jungs um Bandleader Tom Angelripper wieder zu ihren früheren Werken «Agent Orange», «M-16», oder «In War And Peace» zurückgefunden haben.
MAGNUM waren nie laut wie Motörhead oder liessen die Brustmuskulatur mit einem übertriebenen Ego und Image anschwellen wie Manowar. Die Engländer waren keine Trendsetter oder hängten sich einem solchen an..., nein! Die Truppe um die beiden Bandleader Tony Clarkin (Gitarre) und Bob Catley (Gesang) war eine Band, die mit feinen Melodien, kernigen Riffs und ausgeklügelten Songstrukturen überzeugte.