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Metal Factory since 1999
Von dieser Band aus Manchester habe ich noch nie etwas gehört. Ich habe allerdings die Vermutung, dass dies unter anderem daran liegt, dass man bisher bei zwei kleinen Label unter Vertrag waren, die im deutschsprachigen Raum kaum stattfinden. Das Trio zockt räudigen Black Metal mit viel Punk-Einflüssen, präsentiert nun sein viertes Album und der Name WOLFBASTARD ist tatsächlich Programm, ebenso die Tatsache, dass man mit gerade mal 29 Minuten genretypisch kurz unterwegs ist.
Nach langer Stille kehren FROZEN OCEAN mit «Askdrömmar» zurück. Das Album fühlt sich wie eine eine nächtliche Reise durch eine fremde Stadt an. Die langjährige Mischung aus depressivem Rock und atmosphärischem Black Metal von Vaarwel bildet nach wie vor die Grundlage, doch hier wurde sie zu etwas Fokussierterem zusammengefasst; mir kommen Beschreibungen wie sinnlich, umschliessend, raumgreifend, atmosphärisch in den Kopf.
Mit «Things Seen But Always Hidden» kehren die Okkultisten von SUFFERING aus den West Midlands nach mehr als einem Jahrzehnt im Schatten zurück. Das Werk ist ebenso bedrückend wie seltsam hypnotisch. Aufgebaut auf einer Grundlage aus der Feindseligkeit des Raw Black Metal und der bedrückenden Schwere des Doom wirkt das Album wie ein Schritt-für-Schritt-Ziehen in ein Labyrinth, aus dem es keinen klaren Ausgang gibt. Lasst Euch dabei nicht vom eher üblen Cover abschrecken.
Nach den ersten zwei Songs hätte ich auf eine norwegische Band getippt, aber nein, das Trio BURIAL stammt aus Manchester und veröffentlicht alle drei, vier Jahre ein neues Album. Der vierte Dreher bietet puren, bösen und blasphemischen Black Metal, der die Kälte Norwegens erstaunlich gut trifft.