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Wenn es darum geht, wie präsent die Musik von VILLAGERS OF IOANNINA CITY im Hause Ritzel ist, gibt es nur eine ehrliche Antwort: Seeehr präsent! Ich kann dafür nicht einmal die volle Verantwortung übernehmen, denn VOIC sind eigentlich die Lieblingsband meiner Frau. Ihre Musik begleitet uns folglich fast jeden Tag. Zum Glück hat sie einen ausgezeichneten Geschmack (Metallica, G&R, Pink Floyd).
50 Jahre ACCEPT müssen gefeiert werden. Mit «Teutonic Terror (1976 - 2026)» gibt sich Gitarrist Wolf Hoffmann die Ehre und lud zig Gastmusiker ein, welche halfen, die alten Klassiker in einem neuen Gewand zu präsentieren.
Was war ich doch überrascht, als ich in die neue Scheibe von SCHANDMAUL reingehört habe: sie ist echt fett! Obwohl ich bis dato nie ein grosser Fan der deutschen Folk Rock Legenden war, holt mich ihr zwölftes Studio-Album «Sternensegler» voll ab.
FLOTSAM AND JETSAM sind wie ein guter alter Wein und werden von Jahr zu Jahr besser. Was anhand der letzten Scheiben «The End Of Chaos» (2019), «Blood In The Water» (2021) und «I Am The Weapon» (2024) ein nicht allzu leichtes Unterfangen ist.
Kaum zu glauben, aber die Gründung von XANDRIA liegt nun schon über dreissig Jahre in der Vergangenheit. In meiner Wahrnehmung, heisst als mittlerweile alter Sack, zählt die Band irgendwie immer noch als "jung". Mit «Eclipse» präsentieren die Deutschen ihr neustes Album, genau passend zur Sonnenfinsternis, welche dieser Tage stattfand.
Mit ihrem Vorgänger «The Dead Don't Die» (2024) haben DOMINUM den Sprung in die Top-Ten der deutschen Album-Charts geschafft. Etwas, das mich nicht überrascht. Die eingängigen Hymnen in Verbindung mit dem Konzept von Dr. Dead und seinen Metal-Zombies kann nicht nur live überzeugen. Nun, erscheint das dritte Werk von Mastermind Felix Held wandelt erneut auf den Pfaden von Bands wie Beast In Black, Lordi und Orden Ogan. Wer also mit kitschigem Euro Power Metal nichts anfangen kann, muss hier nicht unbedingt weiterlesen.
MOONSPELL haben in ihrer Karriere einen Punkt erreicht, an dem es leicht wäre, auf alten Stärken aufzubauen. Doch «Far From God» klingt nicht nach einer trägen Band, die von ihrem eigenen Ruhm zehrt. Es klingt wie eine Gruppe, die um Mitternacht bewusst in die Kathedrale zurückkehrt, die Kerzen wieder anzündet und daran erinnert, warum Gothic Metal einst so gefährlich, sinnlich und gespenstisch wirkte.
Aus der Heimat das Symphonic Metal erhebt sich ein finnisches Quintett und wagt sich mit dem neuen Album «Temptation's Gates» auf neue Pfade. Gleichzeitig emanzipieren sich AMBERIAN DAWN, unter der Führung von Gründungs-Gitarrist und Hauptkomponist Tuomas Seppälä, langsam davon, bloss die Band zu sein, die mit dem Vorgänger «Take A Chance – A Metal Tribute To ABBA», die schwedischen Pop-Legenden coverte.
Bei EVERGREY weiss man mittlerweile ziemlich genau, was man bekommt (dies weiss Cheffe Roxx, als auch ich). Und das ist keineswegs negativ gemeint. Die Schweden gehören zu den Bands, die seit Jahren ein hohes Niveau halten und dabei trotzdem nicht völlig auf der Stelle treten.
Seit dem letzten Album « Under A Godless Veil» sind nicht nur sechs Jahre vergangen, sondern es hat sich auch in Sachen Besetzung viel getan. Niklas Nord an der Gitarre und Daniel Johansson an den Drums sind neu dazugestossen und mit Sängerin Lisa Johansson ist auch eine Rückkehrerin zu vermelden. Das achte Album zeigt trotzdem eine gefestigte Band, welche genau weiss, wie sie zu klingen hat. Wer glaubte, die neuerlichen Besetzungswechsel würden das Fundament von DRACONIAN ins Wanken bringen, wird mit «In Somnolent Ruin» eines Besseren belehrt.