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Die Adventszeit wurde früher von den Labels mit Best-Of Scheiben überflutet. Nun scheint man in Spotify Zeiten mehr auf Re-Releases Wert zu legen, eine durchaus begrüssenswerte Tendenz. So hat sich Listenable Records dem Debüt der schwedischen Death Metal Urgesteine von CADAVER angenommen.
BULLET waren in letzter Zeit nicht gerade vom Glück begünstigt. Die Pandemie hat der Band schwer zugesetzt und auch ihr kultiger Bus hat fast das Zeitliche gesegnet. Aber die Schweden haben nicht aufgegeben und das Ergebnis dieser Anstrengung ist nun – acht Jahre nach «Dust To Gold» - endlich in den Läden erhältlich. «Kickstarter» schimpft sich das Ding und wird ihre Fans gerade zu entzücken.
Vinyl-Freunde schauen mit dieser Wiederveröffentlichung erneut in die Röhre, denn während die Doppel-CD mit satten 27 Songs punktet, müssen sich Anhänger der LP mit bloss zwölf Tracks zufrieden geben. Der Silberling kommt derweil mit drei Bonustracks auf den Markt und einem Remaster sowie einem Remix des ganzen Albums.
Also ein Blindkauf ist bei TYRANN mit ihren unspektakulären Schwarz-Weiss Cover eigentlich auszuschliessen. Umso erstaunlicher dass die beiden bisher erschienen Alben bisher nur auf Vinyl erhältlich sind. Dying Victims haben sich diesem Problem angenommen und veröffentlichen die beiden Scheiben nun auch auf CD.
Kann sich noch jemand an die veritable Power Metal Lawine erinnern, die Rhapsody (Of Fire) damals auslösten? Eine wahre Flut an italienischen Power Metal Combos enterte die Plattenläden, und vieles davon war eigentlich völlig durchschnittlicher Stoff, welchen man längst vergessen hat.
Bei manchen Bands dauert es etwas länger bis sie in die Gänge kommen, was Veröffentlichungen angeht. SPEEDCLAW aus Kroatien wurden nämlich vor zehn Jahren gegründet und haben in der Zeit zwei EPs in ihrer Diskographie stehen, aber seit acht Jahren (!) nichts mehr von sich hören lassen. Der Bandname suggeriert schon, welches Genre die Jungs zocken, weshalb die Unterschrift bei Dying Victims Records nicht überraschend kommt.
11. Dezember 2025, Zürich - X-TRA
By Rönu
HAMMER KING, die Jungs aus der Pfalz, sind definitiv nicht faul. Sieben Alben in zehn Jahren Bandgeschichte sprechen eine deutliche Sprache. Zum 10-jährigen Jubiläum kommt nun eine überarbeitete Neuauflage des Debüts auf den Markt. Auch am Artwork hat man gearbeitet und leichte Korrekturen vorgenommen, heisst nun ist das neue Logo zu sehen.
Ist ein Re-Release einer Compilation von einer doch eher unbekannteren Band wie DETERIOROT wirklich notwendig? Diese Gretchenfrage muss wohl jeder für sich beantworten. Zwar stehen zum Beispiel auf Discogs nicht gerade viele Exemplare zum Verkauf, aber sie sind in der Regel auch nicht sauteuer.
Die beiden Protagonisten Jeremy Berry (Gitarre und Drums) und Jim Evans (Vocals) haben sich bisher eher in härteren Gefilden herumgetrieben, namentlich bei Bands wie Grave Ritual oder Abysmal Lord. Mit AGARTHA leben sie ihre Liebe zur NWOBHM aus, wobei mir nicht ganz klar ist, wie intensiv man daran arbeitet. Schliesslich wurde die Band bereits vor sechs Jahren gegründet, und jetzt erscheint eine EP mit gerade mal vier Songs, plus Intro. Entweder gestaltet sich das Songwriting schwierig oder es ist halt ein reines Freizeit-Engagement.