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Die kanadischen THE FLATLINERS veröffentlichen ein Album, das an meinen Ohren leider komplett vorbeirauscht. Das Promo-Schreiben benennt ihren Stil Punk Rock. Darunter verstehe ich selber eine andere Art von Musik. Für mich klingen The Flatliners nach härterem Rock – nicht mehr und nicht weniger. Ich schreibe bewusst nicht "Hard Rock", denn auch diesbezüglich verstehe ich etwas anderes.
Nur ein Jahr benötigten die italienischen Symphonic Power Metaller MOONLIGHT HAZE, um dem regulären Album die EP «Beyond» eine nachzuschieben. Umso erstaunlicher ist der Fortschritt im Songwriting, den die Band in dieser Zeit gemacht hat.
Es gibt nur ganz wenige Bands, deren Alben mich dazu "zwingen", ihnen regelmässig über neun Punkte zu vergeben. Zu diesem erlauchten Kreis gehören die christlichen Heavy Metaller NARNIA. Und auch 2026 nötigen sie mich mit ihrem neustem musikalischen Gebet zu diesem Schritt.
Spannend und eingängig musizieren die Deutsch-Rocker UNZUCHT auf ihrem neuen Album. Dieses bewegt sich irgendwo zwischen Industrial Metal und Gothic. Die Plattenfirma nennt das schlicht Dark Rock – wieso auch nicht?
Aus Dresden stammt dieses Power-Pop oder schlicht Rock-Quartett. Es klingt dabei in meinen Ohren ziemlich amerikanisch. The THE MELMACS hauen einem auf diesem Album schlicht zwölf schöne Lieder um die Ohren.
Von der Isle Of Wight stammen GRADE 2, die 2013 von Schulfreunden gegründet wurden. Mittlerweile hat sich diese Band scheinbar einen guten Namen weit über die britischen Landesgrenzen gemacht. Wieso das so ist, kann man auf dem neuen Album «Talk About It» hören.
Die deutschsingenden Industrial Metaller SCHATTENMANN liefern einmal mehr Qualität ab. «Endgegner» schliesst eindrücklich an seine Vorgänger an und setzt damit die musikalische Offenheit fort. Diese besteht aus Rock, Industrial Metal und einem Pop-Flair, das für Eingängigkeit sorgt.
"ÜBERBALLS - wo die Essenz des Rock in jeder Note mitschwingt!" - Mit diesem Satz wirbt dieses Trio mit Basis in Zürich für sich und seine Musik. Und weiter: "Kritiker mögen Überballs als schwer vermittelbar bezeichnen, aber genau das macht diese Band aus." Mit beiden Aussagen trifft die Combo den Nagel auf den Kopf.
DISPYRIA Chefdenker Jürgen Walzer schafft mit «Redemption Part 1 - Twisted World» im Vergleich zum Vorgänger-Album von 2023 einen grossen Schritt vorwärts. Waren damals bereits einige Lieder gut, überzeugte das Werk leider als Gesamt-Paket nicht. Die Geschichte wirkte schlicht nicht stimmig und zusammenhängend. Beim neuen Album macht jetzt Walzer sehr vieles richtig.
Für mich überraschend stark präsentieren sich EDENBRIDGE auf ihrem zwölften Album. Zwar hatte ich die Band bereits früher mal live erlebt und auch in ein, zwei ihrer Alben hineingehört – aber so gut wie heuer wirkten sie auf mich noch nie.