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Der norwegische Künstler MORTIIS hat ein neues Musikvideo zur Single «Violent Silence» veröffentlicht. Der Clip fungiert als nächste Vorab-Auskopplung aus dem kommenden Album «Ghosts Of Europa», das am 26. Juni 2026 erscheinen soll.
Das Video zu «Violent Silence» ist ab sofort online verfügbar und unterstreicht den cineastischen Anspruch des Projekts. Verantwortlich für Drehbuch und Regie ist Claudio Marino, produziert wurde der Clip von Artax Film.
Inhaltlich zeigt sich die Single von einer persönlichen Seite. Mortiis erklärt: "Textlich entstand «Violent Silence» als Entschuldigung an meine Frau. Ich hatte wieder etwas Dummes angestellt und sie war wirklich verärgert. Ich versuchte, mich in einer SMS zu entschuldigen; einer wirklich langen." Weiter führt er aus: "Der Text zu «Violent Silence» wurde stark von diesen Worten und diesem Moment inspiriert.
Mit der Zeit und nachdem ich nun schon eine ganze Weile mit diesem Song gelebt habe, fällt es mir immer schwerer, diese Worte zu hören. Das quälende Schuldgefühl verschwindet nie komplett." Auch musikalisch hebt er den Song hervor: "Musikalisch war es ein sehr inspirierender Song, besonders mit all diesen verrückten Fuzz- und Echo-Gitarren, die den Song gegen Ende aufbauen."
Das kommende Album «Ghosts Of Europa» beschreibt Mortiis als eine kreative Neuorientierung. Während des Entstehungsprozesses wurden stilistische Grenzen bewusst aufgelöst, um einen möglichst freien künstlerischen Ausdruck zu ermöglichen. Das Ergebnis ist ein Werk, das sich zwischen Electronic, Industrial Rock und cineastischen Klanglandschaften bewegt und dabei unterschiedliche Einflüsse miteinander verbindet. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem von Produzent Sean Beavan, der bereits mit Acts wie Nine Inch Nails, Depeche Mode oder Slayer gearbeitet hat.
Mortiis, bürgerlich Håvard Ellefsen, begann seine Karriere Anfang der 1990er-Jahre als Mitglied von Emperor, bevor er sich mit seinem Soloprojekt stilistisch über mehrere Epochen hinweg stetig weiterentwickelte. Mit «Ghosts Of Europa» setzt er diesen Weg konsequent fort und präsentiert ein facettenreiches Album, das von düsteren, dystopischen Klangbildern geprägt ist.