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Montag, 22 Juni 2026 04:30

TEMPLE OF THE ABSURD melden sich nach 27 Jahren mit der neuen Single «Prayer» zurück! Empfehlung

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TEMPLE OF THE ABSURD veröffentlichen mit «Prayer» ihre erste neue Single seit ihrem Comeback. Der Titel gibt zugleich einen ersten Ausblick auf das kommende dritte Studioalbum, das für den Herbst 2026 angekündigt ist.

Zur Entstehung des Songs erklärt Bandgründer und Gitarrist Schrödey: „Der Song ist ein Requiem für all die Seelen, die wir verloren haben: Freunde, Weggefährten, Partner und geliebte Haustiere. Er entstand in einer dunklen Nacht nach dem Tod eines alten Freundes.“

«Prayer» sowie weiteres neues Material wurden von Schrödey komponiert. Über mehrere Monate hinweg arbeitete er in seinem Absurd Studio an den Arrangements und dem Feinschliff der Songs.

Das für Herbst 2026 geplante Album soll sowohl neu interpretierte Stücke aus dem bisherigen Bandkatalog als auch neues Material enthalten.

Bereits im Februar 2026 kündigte die Band ihre Rückkehr an. Damals erklärte sie: „Temple Of The Absurd lebt! Es fühlt sich richtig an.“ Sängerin Sabina Classen ergänzte: „Manche Dinge schlummern einfach und warten auf den richtigen Moment, um wieder zu erwachen. Die Songs, die Freundschaft, die Energie – alles fühlt sich unglaublich vertraut an.“

«Prayer» hier anhören:


Der Anstoss für die Wiedervereinigung kam offenbar eher unerwartet. Während einer Lesung aus dem gemeinsamen Buch «Laut. Stark. Leben – Zur Hölle mit den Selbstzweifeln» bei den Full Metal Holidays 2025 auf Mallorca trat Holger Hübner vor das Publikum und sprach sich für eine Rückkehr von Sabina Classen auf die Bühne aus. Nach Ansicht des Wacken-Mitbegründers sei die Geschichte von TEMPLE OF THE ABSURD noch nicht abgeschlossen gewesen. Aus dieser zunächst spontanen Idee entwickelte sich in den folgenden Monaten ein konkreter Plan, der nun mit neuer Musik Realität geworden ist.

Bereits in den Neunzigerjahren galt TEMPLE OF THE ABSURD als Band, die sich stilistisch nur schwer einordnen liess. Mit den Alben «Absurd» (1995) und «Mother, Creator, God» (1999) schuf die Gruppe eine eigene Klangwelt zwischen Härte, Atmosphäre und Melancholie, die sich bewusst von damaligen Trends abhob.

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