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Nein, aus Griechenland kommt nicht nur Epic und Black Metal, wie NIGHT SPECTRE beweisen. 2024 gegründet um puren Oldschool Metal mit wahrer Leidenschaft zu spielen, kommt nun das Debüt-Album in die Läden, welches ganz in der Tradition von Bands wie Priest, Saxon oder US-Truppen wie Riot (V) oder Jag Panzer eingespielt wurde.
Endlich! Seit ich IRON KOBRA am "Trveheim Festival" live gesehen habe, bin ich Fan der Truppe aus Gelsenkirchen. Die Jungs atmen den Ruhrpott-Metal der Achtziger, davon zeugt schon das Cover der Single «Kerker & Drachen» aus dem Jahr 2018.
Gäbe es einen Award für die schlechtesten Artworks, SANDSTORM wären ein valabler Kanditat dafür. Die Zeichnungen sind natürlich gewollt so mies kreiert, um an die kultigen Achtzigern zu erinnern. Kann man gut finden, muss man nicht.
Zwei Dekaden lang existieren die Saarländer WITCHING HOUR bereits und just zum Jubiläum wird das vierte Album veröffentlicht, nach einer langen Wartezeit von acht Jahren notabene. Ich kenne die Vorgänger nicht, aber was hier aus dem Lautsprecher klingt, ist nicht von schlechten Eltern. Die Mixtur aus Thrash und Heavy Metal mit derbem Gesang weiss zu gefallen.
Sie sind wieder da! Drei Jahre nach dem genialen Vorgänger «Besatt» haben TYRANN wieder das Studio geentert um das dritte Album der Bandgeschichte einzuspielen. Herausgekommen ist ein Werk, welches Heavy Metal Fans der alten Schule wieder begeistern wird, vorausgesetzt sie können mit Bands wie Century, Heavy Load oder Helvetets Port etwas anfangen.
Kommt die Frage nach Bands auf, welche wie Running Wild klingen kommen mir spontan X-Wild, Blazon Stone und mit Abstrichen Lonewolf in den Sinn. Mit WHIRLWIND aus Spanien mischt nun noch eine weitere Band mit.
Die Band LYNX aus Giessen (D) leget hier ihr zweites Album vor. Und wieder rockt man mit starkem 70er-Flair, was schon der Eröffnungs-Song «Voyager» zeigt. Erinnert etwas an die Anfangszeiten von Iron Maiden, was das Instrumentale betrifft.
Dying Victims werden in näherer Zukunft die Alben der Saarländer wieder neu veröffentlichen. Den Anfang macht das Debüt-Werk aus dem Jahr 2009. War man damals noch als Quartett unterwegs, sind WITCHING HOUR mittlerweile zum Trio geschrumpft.
Wer Anfangs Mai das – von Sin Starlett organisierte – "Starlett Stock Festival" in Luzern besuchen wird, darf sich auch auf den Auftritt der Portugiesen TOXIKULL freuen. Seit zehn Jahren mischt das Quartett zumindest die iberische Metal-Szene auf, aber auch im Rest von Europa hat man vor allem mit dem hervorragenden Vorgänger «Under The Southern Light» für Furore gesorgt.
Aus Würzburg stammen ZERRE, welche laut einer kleinen Recherche bereits zwischen 2012 – 2017 aktiv waren, damals scheinbar noch eher im Hardcore Punk unterwegs. Nach der Reunion 2022 entschied man sich, ihr Glück eher im Thrash zu suchen, allerdings nicht ganz ohne alternative Einflüsse. So beschreibt das Label den Sound als Mischung zwischen Metallica, Exodus und Faith No More, wobei ich auch Hardcore Elemente heraushöre.