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Ähnlich wie Witchfinder General, Witchfynde oder Pentagram haben PAGAN ALTAR eigentlich erst im neuen Jahrtausend die Anerkennung erhalten, die sie eigentlich verdient haben. «Lords Of Hypocrisy» war das zweite full-length Album und erschien 2004, allerdings stammen die Songs alle aus den Jahren 1976 bis 1983.
Das italienische Trio existiert bereits seit siebzehn Jahren und «Reek Of Gold» ist das sechste Album der Band. Für mich allerdings ist es die erste Begegnung, ein Grund dafür ist sicher auch, dass BARBARIAN bisher bei relativ unbekannten Labels wie "Doomentia" oder "Hells Headbangers" unter Vertrag standen. Mit "Dying Victims" dürfte der Bekanntheitsgrad nun eine Steigerung erfahren.
Ups, da dachte ich doch kurz, die kanadischen Thrasher hätten nach dem starken «Volume Six» schon einen Nachfolger eingetütet. Aber nichts da, denn hier handelt es sich um die japanischen SACRIFICE, welche vor allem zwischen 1985 und 1992 aktiv waren.
Also ein Blindkauf ist bei TYRANN mit ihren unspektakulären Schwarz-Weiss Cover eigentlich auszuschliessen. Umso erstaunlicher dass die beiden bisher erschienen Alben bisher nur auf Vinyl erhältlich sind. Dying Victims haben sich diesem Problem angenommen und veröffentlichen die beiden Scheiben nun auch auf CD.
Kann sich noch jemand an die veritable Power Metal Lawine erinnern, die Rhapsody (Of Fire) damals auslösten? Eine wahre Flut an italienischen Power Metal Combos enterte die Plattenläden, und vieles davon war eigentlich völlig durchschnittlicher Stoff, welchen man längst vergessen hat.
Bei manchen Bands dauert es etwas länger bis sie in die Gänge kommen, was Veröffentlichungen angeht. SPEEDCLAW aus Kroatien wurden nämlich vor zehn Jahren gegründet und haben in der Zeit zwei EPs in ihrer Diskographie stehen, aber seit acht Jahren (!) nichts mehr von sich hören lassen. Der Bandname suggeriert schon, welches Genre die Jungs zocken, weshalb die Unterschrift bei Dying Victims Records nicht überraschend kommt.
Der Albumtitel löst sogleich das Rätsel um den Bandnamen, insofern beantwortet das Trio aus Helsinki sogleich die Frage nach der Bedeutung von sich aus. Im Jahr 2022 gegründet, haben es DET bisher auf zwei Demos und eine Split-Veröffentlichung, zusammen mit Kruisfoitu, gebracht. Nun folgt also das Debüt.
Metal aus Chile geniesst nach wie vor so etwas wie Exoten-Status, dabei existieren ARMOURED KNIGHT schon seit 2009. Nach mehreren Wechseln des Line-ups (Gitarrist Cristian Leon ist das einzig verbliebene Gründungs-Mitglied) und einer vierjährigen Auszeit, hat man sich letztes Jahr wieder zusammengerauft und veröffentlicht nun über das Kultlabel "Dying Victims" das Debüt-Album.
Die umtriebigen Kolumbianer hauen auch schon ihr zehntes Werk in die Runde. Bisher konnten mich REVENGE aber nie wirklich aus den Socken hauen. Zwar haben die Jungs immer kompetenten und unterhaltsamen Speed Metal gezockt, welchem aber irgendwie die letzte Raffinesse abging.
Venom dürften für die Deutschen ein grosses Vorbild sein, denn das Debüt-Album von SADISTIC GOATMESSIAH klingt sowohl produktionstechnisch, wie auch musikalisch doch auffällig nach den Kult-Briten. Aber auch Truppen wie Nifelheim, Hellripper oder Hellhammer dürften bei «Violence» Pate gestanden haben, was aber nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann.