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Metal Factory since 1999
Mit «Maledicti In Aeternvm» liefern die Italiener von DEATH DIES ein Album ab, das wie eine bewusste Schärfung der feindseligsten Kanten im Black Metal wirkt.
10. April 2026, Winterthur - Salzhaus
Lukas R.
Auf dem Innencover steht das folgende Zitat: ‘Wir bewegen uns zu schnell und sind zu weit entfernt; alle Geschichten entgleiten uns, ausser unserer eigenen.’"(Robin Wall Kimmerer)
Mit ihrer Rohheit wirkt die Band MONSTERNAUT in der heutigen, übermässig glattpolierten Musik-Landschaft fast schon provokativ. Das finnische Trio reduziert dabei alles auf das Wesentliche und geht noch einen Schritt weiter!
Mit «Determined To Death And Beyond» liefert das belgische Duo ARCHAIC OATH ein Debüt ab, das sich wie eine bewusste Rückkehr zu etwas längst Vergessenem anhört. Verwurzelt in den Traditionen des melodischen Black Metal der 1990er Jahre, doch geschärft durch moderne Produktion und Erfahrung, schafft das Album einen Ausgleich zwischen Ehrfurcht und einem Gefühl der Vorwärtsbewegung.
Es gibt Wut, die laut ist – und es gibt Wut, die über Jahre im Inneren wächst, sich festsetzt und irgendwann einen Ausweg erzwingt. Bei ANGER MGMT ist diese Wut kein Stilmittel, sondern ein Zustand.
11. April 2026, Boswil - Chillout
By Lukas R.
Als ich las, dass die Band aus Norddeutschland stammt, schweiften meine Gedanken zwischen trostlosen Küsten und seltsamen, halb vergessenen Geschichten umher – fast wie bei Timmy oder Fridoline, (je nach Quelle) dem in den kalten nordischen Gewässern verlorenen Wal, der die ganze Welt verückt macht. Dieses Bild trägt etwas Still-Existentielles an sich und passt gut zu ABKEHRs viertem Album.
«Seed Of The Formless» von THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT wie eine stille, aber entschlossene Erweiterung des Horizonts. Für eine Band, die seit Langem mit zarten, naturverbundenen Folk-Atmosphären in Verbindung gebracht wird, bringt dieses achte Album eine neue Anziehungskraft mit sich: schwerere Texturen, einen tieferen Klangraum und ein Gefühl für Weite, das über die Waldbilder ihrer früheren Werke hinausgeht.
Musik, die direkt aus den norwegischen Wäldern zu entspringen scheint – kalt, uralt und doch seltsam lebendig – hat etwas unverkennbar Suggestives an sich. Mit «Morbid Desires» knüpfen die Osloer Veteranen von TULUS erneut an diese Atmosphäre an und liefern ein Album ab, das wie eine Bekräftigung ihrer Identität nach 35 Jahren Band-Geschichte wirkt.