
Swiss Hard Rock and Heavy Metal Magazine since 1999
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Metal Factory since 1999
Sieben Jahre ist es her, als die Briten ihr Debüt «Havoc At The Midnight Hour» veröffentlicht haben. Nun folgt das zweite Album, welches im Prinzip keinerlei Neuerungen bietet, weder im Bandgefüge noch im dreckigen Sound des Trios. Dreckiger Thrash mit Anleihen von Motörhead, Venom und Midnight.
Century Media schaffen es wieder und haben mit «Cryptic» das nächste Werk von EDGE OF SANITY liebevoll wiederveröffentlicht. Das 1997 erschienene Album wurde remastert, und dem geneigten Käufer wird mit einer Bonus-CD viel Gegenwert geboten.
Mit dem Segen von Ur-Drummer Louie Beateaux führen Sänger und Bassist Baron Misuraca (Ex-Sheer Terror), Gitarrist Chuck Leniah (Ex-Crumbsuckers) und Drummer Joe Cangelosi (Ex-Kreator, Ex-Massacre) das Erbe des legendären Pete Steele fort.
Bei VICTORIUS schiessen mir unweigerlich zwei Bilder in den Kopf. Da ist zum einen der viel zu früh verstorbene Kaufi von Metalinside, dessen Begeisterung für die Band so grenzenlos war wie meine eigene; ein Seelenverwandter im Geiste des melodischen Power Metal.
Seit über zwanzig Jahren mischen WOLFCHANT im Pagan Metal munter mit, treten aber nicht auf der Stelle und erfinden sich auf dem neusten Streich zwar nicht neu, aber klingen trotzdem frisch und glänzen mit reifen, durchdachten Arrangements.
Sie haben sich echt Zeit gelassen, die Kanadier von WARSENAL. Sieben Jahre hat es gedauert, bis das dritte Album endlich das Licht der Welt erblickt hat. Bei so langen Unterbrüchen besteht halt auch die Gefahr, dass eine eher junge Band schnell wieder vergessen wird.
Nach der Wiederveröffentlichung von «Lords Of Hypocrisy» hat sich das deutsche Label diesmal das vierte Werk der britischen Veteranen PAGAN ALTAR vorgeknöpft. Dies geschieht übrigens just zum 20-jährigen Geburtstag der Platte.
28. März 2026, Bern-Bümpliz - Sternensaal
By Rönu
Irgendwie muss sich in den Büroräumen von "Dying Victims Records" eine Quelle befinden, welche jede Woche eine neue Band an die Oberfläche spült. So auch das schwedische Duo von HARROWED, welches mit «The Eternal Hunger» ihr Debüt veröffentlicht. Ob bei so viel neuen Bands und Alben die Qualität nicht leidet, dürfte wohl auch eine Frage des persönlichen Geschmackes sein.
Eine signifikante Änderung der Spielart kann sowohl Fluch, wie auch Segen für eine Band sein. Mit der deutlich härteren Ausrichtung haben mich zum Beispiel Warmen überzeugen können. Berühmtestes Beispiel bleiben natürlich Metallica, die allerspätestens mit «Load» jede Menge alter Fans verloren haben. Auch die Finnen von GLADENFOLD haben sich zu einer Kurskorrektur entschlossen, weg vom früheren Children Of Bodom Stil hin zum melodischen Power Metal.