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Shotgun Messiah veröffentlichten 1989 ihr selbstbetiteltes Sleaze Rock Wunderwerk. Eines, das sich noch heute bei mir immer wieder im CD-Player dreht. Nun haben sich die beiden Recken Zinny Zan (Gesang) und Harry Cody (Gitarre) zusammengetan und musizieren unter dem Bandnamen ZAN/CODY weiter.
Keine 18 Monate nach dem letzten Streich kommen TOKYO BLADE mit dem neusten Hammer ums Eck. Was sich bei «Time Is The Fire» bereits angekündigt hat, wird souverän auf «Hoist The Colors High» weitergeführt. Sprich, die Jungs knüpfen nahtlos an die beiden ersten Killer-Scheiben («Tokyo Blade», «Night Of The Blade») an.
"…Wir hatten zu viel freie Zeit und verbrachten sie in meinem Studio…"
Sie können es noch immer! TYGERS OF PAN TANG, die 1978 in Whitley Bay gegründet wurden. Man kann den Jungs um Gitarrist Robb Weir bescheinigen, dass sie ihre einstigen Rock'n'Roll Wurzeln etwas verlassen und sich aktuell wieder mehr dem Metal zugewandt haben.
Bei «A Still More Glorious Dawn Awaits» dachte ich zuerst an eine neue Nummer von Testament, musste mich aber belehren lassen, da es sich hier um die Australier HARLOTT handelt.
CORELEONI, die Truppe um den Gotthard Gitarristen Leo Leoni, veröffentlichen ihr viertes Album und verzichten auf die Neueinspielung alter Gotthard Tracks, wie dies auf den ersten beiden Scheiben noch der Fall war.
Der neunte Streich soll der letzte sein. Die belgischen KILLER haben mit «The Final Grande» nochmals viel zu sagen und versohlen so manchen jungen Bands gewaltig den Hintern.
Das vierte Album der norwegischen Metaller TRIOSPHERE beinhaltet einmal mehr kraftvolle Metal-Tracks, die ab und zu einen Hauch Prog aufweisen, aber stets einem klaren roten Faden in den Strukturen nachgehen. Die Truppe lebt zwölf Jahre nach dem Vorgänger (!) immer noch von der kraftvollen und mitreissenden Stimme von Ida Haukland, welche den Songs einen faszinierenden Anstrich verleiht.
Das Label Pride & Joy Music bringt immer wieder grossartige Bands ans Tageslicht, aber ab und zu auch solche, die in meinen Ohren rein gar nichts bewirken. So auch die Schweden ROCKETT LOVE, die mit ihrem vierten Werk «Wired For Sound» für meine Begriffe keine Rakete starten.
"Die Idee entstand, als ich noch bei After Forever spielte, wo ich keine ernsthafte Chance hatte, mich am Songwriting zu beteiligen. Ich hatte ein paar Songs geschrieben, die es nicht mal in die Auswahl geschafft hatten, und mir wurde dabei klar, dass ich, wenn ich meine eigene Musik veröffentlichen wollte, dies selbst tun musste, oder zumindest mit anderen Leuten", so das Zitat von Bas Maas, dem aktuellen Gitarristen von Doro, der hier zusammen mit Magali "Maggy" Luyten (Ayreon, Ex-Beatiful Sin und weitere) das Debütwerk von ROCK JUSTICE veröffentlicht.