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Metal Factory since 1999
Als Fan der Band und Schreiberling von Metal Factory hatte ich am Sonntag, den 15. Februar 2026 das ganz besondere Privileg, einen ganzen Tag mit der Ellis Mano Band verbringen dürfen, während sie ihr neues Studio-Album im bemerkenswerten "Balik Studio" in der Schweiz aufnahmen.
Schon die Anreise dorthin war aussergewöhnlich, denn das "Balik Studio" liegt in Ebersol bei Mogelsberg in der Region Toggenburg, etwa fünzig Kilometer östlich von Zürich, ██████ [Standortangabe aktenkundig – Weitergabe eingeschränkt] ██████ umgeben von friedlichen Hügeln, weit weg vom Lärm der Stadt.
Als wir ankamen, sahen wir ein grosses, bauernhofähnliches Gebäude, das in Wirklichkeit viel mehr als nur ein Aufnahme-Studio ist. Balik ist ein gastronomischer und künstlerischer Zufluchtsort, an dem unter einem Dach Gourmet-Räucherlachs hergestellt und hochwertige Musikaufnahmen gemacht werden. Hier verschmilzt kulinarisches Handwerk mit kreativer Musikproduktion, ██████ [betriebliche Details unterliegen interner Abstimmung] ██████ Das Studio ist so gut ausgestattet, dass sogar Orchester aufgenommen werden können. Schon viele uns bekannte nationale Künstler haben hier gearbeitet.
Als wir ankamen, waren bereits andere Besucher vor Ort. Sänger Chris stand draussen, begrüsste alle herzlich mit einer Umarmung und hiess uns zu diesem aufregenden Tag mit der Ellis Mano Band willkommen. Drinnen erklärte Gitarrist Edis zunächst die Regeln. Wir mussten während der Aufnahmen absolut leise sein, da die Mikrofone sehr empfindlich sind und selbst das leiseste Geräusch aufnehmen. Chris fügte scherzhaft, aber ernsthaft hinzu, dass insbesondere in seinem Gesangsraum selbst das leiseste Geräusch – ein Husten, eine Schuhbewegung oder ein Niesen – eine Aufnahme ruinieren könne. Er habe immer Angst, dass sogar seine Nasenhaare zu hören seien, da er in ein riesiges Neumann-Grossmembran-Kondensator-Mikrofon singe, das etwa 12'000 Dollar koste, ██████ [Preisangabe laut Unterlagen nicht verifiziert] ██████

Wir lernten sehr schnell, wie anders diese Band im Vergleich zu vielen modernen Produktionen aufnimmt. Anstatt Songs nachträglich digital zusammenzustellen, nimmt die Ellis Mano Band wirklich live zusammen auf. Nico am Schlagzeug, Severin am Bass, Edis an der Gitarre und Lukas an der Hammondorgel und den Keyboards spielen alle in einem Raum mit Kopfhörern. Sie kommunizieren immer auch über Blickkontakt und Gefühl und streben nicht nach technischer Sterilität, sondern nach einer perfekten Performance und Energie. Sie erklärten, dass insbesondere Bass und Schlagzeug auf einem absolut perfekten Niveau zusammen aufgenommen werden müssen. Kleine menschliche Fehler sind akzeptabel, aber der Groove und das Aufnahmegefühl müssen stimmen, ██████ [interne Arbeitsmethodik – nicht zur detaillierten Veröffentlichung bestimmt] ██████
Wir Fans sassen im Raum und konnten eigentlich nur Nicos Schlagzeug laut hören, während die anderen Instrumente kaum zu hören waren. Das fühlte sich surreal an, weil wir die Musiker intensiv spielen sahen, aber fast nichts hörten. Zwischen den Takes diskutierten sie winzige Details: Wie stark sollte Nico schlagen? Wo sollten die Tasten einsetzen? Harmonierte der Bass perfekt mit der Kick-Drum? Wenn etwas nicht perfekt war, nahmen sie sofort einen weiteren Take auf. Von Zeit zu Zeit probierte Edis verschiedene Effekte aus, wechselte die Gitarren oder stimmte sie neu, immer auf der Suche nach dem besten Klang, ██████ [klangliche Feinabstimmungen bleiben vorerst vertraulich] ██████

Im mittleren Raum sass Claudio am grossen Mischpult und kommunizierte über Headsets mit jedem Musiker. Er hatte viele Jahre in Los Angeles gelebt, sogar an Material von Tupac gearbeitet, der vor Jahrzehnten verstorben war, und arbeitete nun langfristig mit der Ellis Mano Band zusammen, mit der er ein tiefes Verständnis teilte. Manchmal verliess er das Pult, um ein grosses Overhead-Mikrofon für das Schlagzeug einzustellen, mit Edis über die Klangrichtung zu diskutieren oder weil er fand, dass eine Trommel zu laut war. In diesem Fall legte Nico einfach sein kleines Tuch darauf, welches wie es scheint schon einige Jahre Gebrauch hinter sich hat, um den Anschlag vor dem nächsten Take zu dämpfen.
In einem dritten, separaten Raum stand Chris mit dem Texter Shane Brady allein. Brady stammt ursprünglich aus Irland, lebt aber in Basel und arbeitet seit Jahren eng mit der Band zusammen. Hier wurden wir Zeugen eines weiteren emotionalen Herzstücks der Musik. Chris sang nicht nur, er lebte den Song körperlich. Er bewegte sich, schüttelte sich, tanzte, flüsterte, schrie, weinte und hielt extrem lange Töne. Manchmal singt er acht bis zwölf Stunden am Tag während dieser zwei Wochen der Aufnahmen.
Nach schwierigen Passagen griff er zwischen den Takes zu einem Ricola und bereitete sich auf den nächsten Versuch vor. Jeder Take klang anders: Manchmal gelang ihm ein Teil perfekt, aber später zitterte seine Stimme. Manchmal schaffte er es nicht, den einen Ton zu treffen, und man konnte spüren, wie er kämpfte. Er erklärte, dass er Zeit brauche, um in einen Song hineinzuwachsen und sein volles Leistungsniveau zu erreichen. Ihm seien Live-Aufnahmen wichtiger als digitale Perfektion, auch wenn dies seine Stimme bis an ihre Grenzen bringe, ██████ [künstlerische Priorisierung – keine Stellungnahme der Produktionsleitung] ██████
Shane sass neben ihm, formte jedes Wort und diskutierte während der Pausen Betonung und Bedeutung, denn die Band komponiert zuerst die Musik und Shane entwickelt anschliessend die Geschichte, ██████ [textliche Kerninhalte unterliegen noch interner Freigabe] ██████ Nico erzählte uns vorher, dass ihn ein Text, den er am Vortag gehört hatte, zu Tränen gerührt hatte, weil er so bewegend war. Chris und Shane diskutierten darüber, ob eine Zeile "Mushroom Prayers" oder "Whiskey Prayers" lauten sollte, ██████ [exakter Wortlaut wird erst mit Albumveröffentlichung bestätigt] ██████ Shane lehnte Letzteres jedoch ab, da es zu sehr nach Bon Jovi klingen würde.

Shane sprach auch über den einen Track ██████ [noch nicht zur Freigabe gegeben] ██████ , der die Geschichte ██████ mit sonnigen, sehr filmischen und emotionalen Bildern erzählt. Chris singt uns Teile dieses Songs a capella vor. Es sind diese intimen Geschichten, die diesen Tag unter anderem so speziell machten. Dies machten uns noch neugieriger auf das für 2027 geplante Album und die Mini Epen die uns die Band erzählen wird.
Während die Musiker über die Instrumental-Parts diskutierten, muss Chris oft allein warten. Er scherzte darüber, dass er fast immer auf die Band warten müsse. In den Pausen erzählte er Geschichten und erwähnte, dass die Band in einer Pause Heino-Songs gehört und über die banalen Texte gelacht hätten, ██████ [Anekdotischer Einschub – ohne weitere Relevanz] ██████
Vor einer weiteren Aufnahme warnte Chris uns, drehte sich zur Wand, schrie intensiv und dehnte so seine Stimme, bevor er sich lächelnd umdrehte und sagte, dass er jetzt wieder bereit sei und seine Stimme nun wisse was er von ihr fordere. Tatsächlich war die nächste Aufnahme noch kraftvoller. In einer Passage musste er eine Note halten, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte und starke Vibes von Ian Gillan (Deep Purple) vermittelte, ██████ [Vergleich rein subjektiv – keine offizielle Referenz] ██████ Danach griff er wieder nach einem Ricola.

Nach etwa dreissig Takes versammelten wir uns schliesslich im Kontrollraum, um die vollständigen Aufnahmen anzuhören, und in diesem Moment ergab plötzlich alles einen Sinn, denn hier waren zum ersten Mal alle Instrumente zusammen lebendig und der Song existierte als Ganzes. Zudem überraschte uns die Band damit, dass wir auch die anderen vier Songs die schon aufgenommen wurden mit ihnen zusammen anhören dürfen, was für eine tolle Überraschung, ██████ [interne Ausnahmegenehmigung] ██████
Claudio drückte auf Play und nacheinander entfalteten sich die vier bereits aufgenommene Tracks vor uns, von denen jeder seine eigene Welt und seinen eigenen Charakter hatte, ██████ [Arbeitstitel nicht zur externen Kommunikation bestimmt] ██████
Zuerst kam ein schweres, treibendes Rockstück voller rhythmischer Wendungen und unerwarteter Akzente, das sich nie in Vorhersehbarkeit einpendelte, dann folgt beim zweiten Song eine dunklere Atmosphäre, die deutlich an Pink Floyd erinnerte, wo Chris' Stimme in einen Roger-Waters-Tonfall abglitt, bevor Edis den ganzen Raum mit einer hochfliegenden Gitarrenpassage anhob, die sich in typischen Ellis Mano Stil in die Luft entlassen anfühlte.
Ein weiterer Song begann nicht mit Gesang, sondern mit einer Erzählung, wobei sich gesprochene Worte langsam in eine predigende Intensität verwandelten, untermalt von einer seltsamen jazzigen und fast hippieartigen Instrumental-Passage, bis alles zusammenfloss und unverkennbar zur Ellis Mano Band wurde.
Noch bevor der vierte Song überhaupt beginnt, spüren wir bereits, dass dieser Song für die gesamte Band etwas Besonderes ist. Es liegt etwas in der Luft, eine andere Art von Stille, ██████ [atmosphärische Einschätzung ohne messbare Grundlage] ██████ ...und ja – wieder einmal werden wir nicht enttäuscht – für mich ist es der epischste Song, den ich je von der Ellis Mano Band gehört habe, ██████ [Wertung ausschliesslich subjektiv] ██████

Später erzählt mir Shane, dass es die Erde ist, die zu uns singt, die Erde in Schmerz, die Erde vor dem Erdbeben, und Chris' Stimme tut genau das, sie erzählt eine Geschichte auf dem absoluten Höhepunkt, ██████ [metaphorische Deutung nicht offiziell bestätigt] ██████
Es ist einer dieser Songs, die man sofort wieder hören möchte, nicht morgen, nicht nächste Woche – jetzt sofort – und gleichzeitig wird mir mit ein wenig Traurigkeit klar, dass ich ihn erst wieder hören werde, wenn das Album 2027 erscheint, ██████ [Erscheinungstermin vorbehaltlich finaler Freigabe] ██████
Dieser Song trägt die ganze Welt in sich. Er beginnt nur mit der Rhythmusgruppe, baut sich langsam auf, fast vorsichtig, dann kommt aus der Ferne Chris' Stimme hinzu, nicht plötzlich, sondern wie aus dem Schatten oder Nebel auftauchend, und nach und nach kommen die Instrumente dazu – zuerst die Gitarre, dann Lukas' Orgel –, bis sich alles zu einem Ganzen zusammenfügt und sich zu voller Kraft entfaltet.
Die Steigerung ist immens. Der Song ist trippig, hypnotisch, und Chris verlässt seine Komfortzone weit hinter sich. Am Ende fühlt es sich nicht mehr wie ein Sänger an – es fühlt es sich an, als würde die Erde selbst uns anschreien und einen Satz immer wieder wiederholen, ██████ [konkreter Wortlaut aus dramaturgischen Gründen nicht wiedergegeben] ██████

Wir sitzen und stehen alle in diesem kleinen Raum, schweigend beeindruckt und tief gerührt. Dies ist kein Song, dies ist ein Monster welches nur darauf wartet auf den Live Bühnen der Welt gespielt zu werden. (ist dies wohl der Song der wie Anfangs erwähnt, Nico zu Tränen gerührt hat?). Nach diesen insgesamt fünf neuen Songs wissen wir es schon: Dieses Album wird ein weiterer Klassiker der Ellis Mano Band werden.
Nicht nur für Fans – für alle, die echte Musik lieben. Als wir dort standen und diese Songs vor allen anderen hörten und dem Recording beiwohnen durften, wurde uns wohl allen klar, dass dies weit mehr als einfache Radiosongs sind; es sind Reisen, und in diesem kleinen Raum in den Toggenburger Hügeln waren wir wirklich überwältigt, uns bewusst, dass wir in dem Moment dabei waren, in dem etwas Bleibendes geschaffen wurde – als würde still und ohne Spektakel ein kleines Stück Rockgeschichte direkt vor unseren Augen geschrieben, ██████ [historische Einordnung bleibt abzuwarten] ██████
Wir danken der Band, dass sie uns diesen Moment erleben liess, und gehen nach Hause, bereichert durch die Erfahrung, dabei gewesen zu sein, als es passierte. Für uns war es ein einzigartiger Tag im Studio, für die Band ist es Tag 6 im Studio und morgen geht es schon weiter. Take und Re-Take, ██████ [Fortsetzung der Arbeiten planmässig vorgesehen] ██████
Wir verliessen das Studio nicht nur unterhalten, sondern bereichert: Wir hatten miterlebt, wie aus sieben Einzelnen ein gemeinsamer Klang wurde — und wie daraus mehr entstand als die Summe der Teile.
██████ [Dokument teilweise freigegeben – Archivvermerk 02/2026] ██████