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Diese Band hat schon sehr vieles durchgemacht – bis hin zu dem Punkt, dass es zurzeit ein Ein-Mann-Projekt ist. Ricardo Dias heisst der gute Mann, welcher seit Anbeginn von HEAVENWOOD (und den Vorgänger-Projekten Necroside und Disgorged) mit an Bord ist – und ebendieser veröffentlicht nun, zehn Jahre nach dem ersten Teil, den lange ersehnten Nachfolger.
Hmm..., so sehr ich mich auch auf einen Release dieser Truppe freue, so stelle ich mir hierbei einige Fragen. Der Sound erklingt nicht wirklich remastered, eventuell etwas weniger "staubig" oder "körnig" als auf dem Original von 1991. Eventuell kann man den Gesang etwas besser differenzieren – aber das wars dann auch schon.
Finnland, düstere Mucke und kein Ende in Sicht. "Mal besser, mal Buner" sag ich da nur. Nun, GRAIN OF PAIN kommen mit ihrem zweiten Album daher, 2024 war die Geburt des Erstwerkes. Hmmm..., aber Moment mal, diesen cleanen Gesang, den erkenne ich doch..., und nach einer kurzen Recherche war klar: Jupp, das ist Lars Eikind.
Nun ja..., Italos..., die ach so melodramatische, sich ins Seufzende übergebende Musik spielen. Kennt man von irgendwo her, nur in besser. Im Prinzip wären die Jungs von BARA ja gar nicht mal so übel, es sind definitiv Anleihen an Bands Wie Fields Of The Nephilim oder Dreadful Shadows vorhanden, allerdings bemüht man sich krampfhaft, einen auf düster-mysteriös zu machen.
Die Amis TEMPLE OF VOID spielen oldschooligen Death Metal mit modernem Touch, quasi in der Region von Paganizer und Konsorten, einfach mit etwas mehr Melodie. Klingt soweit eigentlich alles ganz ordentlich, grosse Abwechslung muss man hier nicht erwarten, aber wenn man auf diese Art von Mucke steht, will man dies in Regel auch nicht.
Die Amis FINAL GASP spielen eine Art Mucke, die sich irgendwo zwischen Lake Of Tears, Insomnium und Unto Others befindet. Düstere Gitarren-Wände, schwere Drums, ab und zu ein filigran wirkendes Solo - das klingt soweit nicht schlecht.
Italien hat ja sehr viele, erfolgreiche Künstler im Bereich der härteren Gangart hervorgebracht. Nun, DVM SPIRO (ja, die schreiben sich effektiv so - muss wohl mit Originalität zu tun haben) haben sich auf dem zweiten Longplayer dem Genre Doom Metal verschrieben.
Irland und Black Metal? Ist mir zumindest neu, aber ja, wo haben die Schwarzwurzeln sich nicht festgesetzt. Im Grunde genommen spielt man sich bei COSCRADH durch die Tracks hindurch, als wäre der Deibel persönlich hinter den Jungs her. Oder auch nicht, denn das wäre dann ja positiv.
Was soll man noch gross zu ROTH sagen? Es ist bekannt, dass hier der Sohn von Eisregen Frontmann seine musikalische Vision verwirklicht, mit seinem Vater am Mikro. Dass es hierbei weder um Sonne, Regenbogen und Fröhlichkeit geht, mag auch beim zweiten Album nicht zu erstaunen.
Drei Ladies aus Portland, Oregon, spielen sich mit einer etwas eigenwilligen Mischung durch die Lautsprecher. Eigenwillig sind HOAXED deshalb, weil es nicht klar definiert werden kann, was nun treibende Kraft sein soll - ist es Dark Rock? Nee, zu heftig, aber die Anleihen stimmen. Heavy Rock? Auch nicht, zu düster, beinahe schon atmosphärisch, singt man sich durch die Tracks hindurch