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Ich hätte echt nicht gedacht, dass nach «My Darkness, Darkness» noch was von der schwedischen Truppe daherkommt. Auf eine gewisse Art und Weise hatte sich dieses Album wie ein Abschied angehört... Und jetzt, 10 Jahre später, sind die Jungs und das Mädel wieder da.
Oha, belgischer Black Metal, der aber jetzt neu seine Jagdgründe bei den Amis hat – die Hintergrund-Geschichte dazu würde mich echt mal noch interessieren. Gut, abgesehen davon: Hulder war bis 2025 ein reines 1-Frau-Projekt, bis dann ihr jetziger Mann quasi fester Bestandteil wurde.
Nun ja..., ehrlich gesagt, bin ich etwas enttäuscht. Ich hatte MORTIIS als etwas im Hinterkopf, das sich zwar in der elektronischen Ecke befindet, jedoch auch immer die Emperor Vergangenheit miteingebunden und gelebt hat.
Und wieder einmal stimmen die Angaben in den Promo-Blättchen nicht – ANGELLORE spielen eine Art Doom Metal, vermischt mit Death-Anleihen und einer stark im Vordergrund stehenden Sopran-Stimme. Ergo nix mit Gothic Metal, aber ja, Hauptsache, man kann die Leute verwirren.
Ausnahmsweise stimme ich dem Promo-Blättchen zu, wenn da geschrieben steht, dass der Sound für diejenigen ist, welche für die Musik von Paradise Lost, Katatonia, My Dying Bride und Sentenced quasi leben. Es gibt immer wieder Stellen, die im Grunde genommen von den genannten Bands stammen könnten.
Diese Band hat schon sehr vieles durchgemacht – bis hin zu dem Punkt, dass es zurzeit ein Ein-Mann-Projekt ist. Ricardo Dias heisst der gute Mann, welcher seit Anbeginn von HEAVENWOOD (und den Vorgänger-Projekten Necroside und Disgorged) mit an Bord ist – und ebendieser veröffentlicht nun, zehn Jahre nach dem ersten Teil, den lange ersehnten Nachfolger.
Hmm..., so sehr ich mich auch auf einen Release dieser Truppe freue, so stelle ich mir hierbei einige Fragen. Der Sound erklingt nicht wirklich remastered, eventuell etwas weniger "staubig" oder "körnig" als auf dem Original von 1991. Eventuell kann man den Gesang etwas besser differenzieren – aber das wars dann auch schon.
Finnland, düstere Mucke und kein Ende in Sicht. "Mal besser, mal Buner" sag ich da nur. Nun, GRAIN OF PAIN kommen mit ihrem zweiten Album daher, 2024 war die Geburt des Erstwerkes. Hmmm..., aber Moment mal, diesen cleanen Gesang, den erkenne ich doch..., und nach einer kurzen Recherche war klar: Jupp, das ist Lars Eikind.
Nun ja..., Italos..., die ach so melodramatische, sich ins Seufzende übergebende Musik spielen. Kennt man von irgendwo her, nur in besser. Im Prinzip wären die Jungs von BARA ja gar nicht mal so übel, es sind definitiv Anleihen an Bands Wie Fields Of The Nephilim oder Dreadful Shadows vorhanden, allerdings bemüht man sich krampfhaft, einen auf düster-mysteriös zu machen.
Die Amis TEMPLE OF VOID spielen oldschooligen Death Metal mit modernem Touch, quasi in der Region von Paganizer und Konsorten, einfach mit etwas mehr Melodie. Klingt soweit eigentlich alles ganz ordentlich, grosse Abwechslung muss man hier nicht erwarten, aber wenn man auf diese Art von Mucke steht, will man dies in Regel auch nicht.