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Die Amis FINAL GASP spielen eine Art Mucke, die sich irgendwo zwischen Lake Of Tears, Insomnium und Unto Others befindet. Düstere Gitarren-Wände, schwere Drums, ab und zu ein filigran wirkendes Solo - das klingt soweit nicht schlecht.
Kommen wir nun zur Krux der ganzen Angelegenheit: der Sänger. Er jault sich dermassen einen ab, was einfach hinten und vorne nicht passt. Eine ruhigere, dunklere Stimme hätte einiges mehr an Charakter gehabt, denn es klingt so, als hätte man von einer x-beliebigen Metalcore-Band der jüngeren Zeit den Schreihals geklaut und hier reingepflanzt. Bei ruhigeren Passagen oder auch den Growls ist man nicht schlecht unterwegs, aber das Gejaule..., nun, ist Geschmackssache. Was aber noch zusätzlich hinzukommt, ist die fehlende Abwechslung. Jeder Song bewegt sich in einem ähnlichen Soundgefilde. Fazit: Wer auf fünf Poster-Boys steht, die ach so böse aus der Wäsche gucken, wird hier mit «New Day Symptoms» gut bedient. Ist das Kunst oder kann das weg?
Toby S.