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Die schwedische Band Monolord hat schon immer die Kunst beherrscht, Wiederholungen in Hypnose zu verwandeln. Doch «Neverending» fühlt sich von den ersten Minuten an anders an.
POISON RUÏN sind, wer sie denn kennt, für ihren ziemlich unkonventionellen Punk bekannt. Bereits das Cover-Artwork lässt wohl die wenigsten Betrachter auf eine Punkband schliessen. Nebst Punk-Rock serviert die Truppe Deathrock, abgerundet durch Dungeon-Synth mit leichten Metal-Anleihen.
Die Amis TEMPLE OF VOID spielen oldschooligen Death Metal mit modernem Touch, quasi in der Region von Paganizer und Konsorten, einfach mit etwas mehr Melodie. Klingt soweit eigentlich alles ganz ordentlich, grosse Abwechslung muss man hier nicht erwarten, aber wenn man auf diese Art von Mucke steht, will man dies in Regel auch nicht.
Die Amis FINAL GASP spielen eine Art Mucke, die sich irgendwo zwischen Lake Of Tears, Insomnium und Unto Others befindet. Düstere Gitarren-Wände, schwere Drums, ab und zu ein filigran wirkendes Solo - das klingt soweit nicht schlecht.
Die letzten Alben von Exhumed waren Reisen durch Schottlands Friedhöfe und Operations-Säle, durch die Horror-Abteilungen der Videotheken ihrer Jugend und durch die eigene Band-Geschichte. Dieses Mal geht der Trip an einen Ort, den die Menschheit unverhältnismässig oft besucht - die amerikanischen Strassen.
Drei Ladies aus Portland, Oregon, spielen sich mit einer etwas eigenwilligen Mischung durch die Lautsprecher. Eigenwillig sind HOAXED deshalb, weil es nicht klar definiert werden kann, was nun treibende Kraft sein soll - ist es Dark Rock? Nee, zu heftig, aber die Anleihen stimmen. Heavy Rock? Auch nicht, zu düster, beinahe schon atmosphärisch, singt man sich durch die Tracks hindurch
Aus Irland stammen MALTHUSIAN, deren Gründung auf das Jahr 2012 zurückgeht. Vor sieben Jahren veröffentlichte man das Debüt, und nun folgt also der Nachfolger. Eine kurze Nachforschung ergab, dass sie damals noch recht ungezügelten Black Death Metal spielten, aber davon ist auf dem neusten Output nicht mehr viel zu hören. Stattdessen wildert die Truppe in diversen Genre-Wäldern und setzt eine gewisse Hartnäckigkeit an Drehungen voraus, um Gefallen an den meist überlangen Songs zu finden.
"There is no possibility of return." ("Es gibt keine Möglichkeit zur Rückkehr" aus "The Wandering Earth")
Als langjähriger Fan von Cixin Liu höre ich in ARCADEAs «The Exodus Of Gravity» überall "The Wandering Earth" heraus: dieselbe planetarische Bewegung, derselbe motorisierte Schwung und derselbe düstere, hartnäckige Optimismus. Denn in beiden Werken wird dargestellt, wie sich die Menschheit durch rücksichtsloses Ingenieurwesen und Ehrfurcht aus dem Griff der Schwerkraft befreit.
Die Hardcore-Legenden DEADGUY kehren nach dreissig Jahren mit ihrem Zweitwerk «Near-Death Travel Services» zurück. Diese Einleitung schreit logischerweise nach Aufklärung: Deadguy sind eine amerikanische Hardcore-Band aus New Brunswick, New Jersey, die 1994 gegründet wurde, 1995 das Debüt-Album «Fixation On A Co-Worker» veröffentlichten und sich bereits 1997 wieder auflösten (die Platte gilt bis heute als riesiger Einfluss auf die Entstehung des Mathcore).
So viel sei schon zu Beginn verraten: CHEPANG gewinnen keinen Publikums-Preis in Sachen musikalischer Innovation und Melodien-Vielfalt. Dafür kann die nepalesische Grindcore Band für alle Fans interessant sein, die das Aussergewöhnliche im Metal suchen.