Dienstag, 26. Oktober 2021

Metal Factory since 1999

LP/CD-Reviews (1023)

Der Name Gilby Clarke wird unweigerlich mit Guns n' Roses in Verbindung gebracht, wo er 1991 Izzy Stradlin ersetzte. Obwohl dieser bloss vier Jahre in Lohn und Brot von Axl, Slash und Duff stand, konnte er sich damals einen Namen machen, wovon er heute, dreissig Jahre später, immer noch profitieren kann.
Neue Musik aus den Genres Metalcore und Post Hardcore hat leider seit einiger Zeit den Nachteil, dass sie häufig in die Pop-Richtung abdriftet. Auch die letzten While She Sleeps-Alben sind davon nicht gänzlich verschont geblieben, auch wenn der Anteil harter Passagen und progressiver Elemente stets die Oberhand behielt.
Hmm..., schwierige Kosten aus dem Norden, genauer gesagt aus Norwegen gemäss Infotext. Irgendwo zwischen Rock, Ambient, Alternative und Pop schlängelt sich der Sound durch die Boxen.

VREID – Wild North West

Freitag, 30. April 2021
"Uh" würde unser aller verehrter Tom Gabriel Warrior ins Mikrofon reinheisernd screamen. Yep, und der Schreiberling adaptiert dieses kultige "Uh" gerne, um die norwegische Black Metal Sensation namens Vreid, welche bereits mit dem neunten Studio- Longplayer «Wild North West» aufwartet.
Es ist noch recht schwierig, Mustasch zu beschreiben. Heavy Rock? Jupp, ist dabei. Vielschichtige Soundarrangements? Auch da.
Das zweite Album der Aargauer Symphonic Metaller Dreams In Fragments ist eine etwas schwierige Angelegenheit. So brauchte es bei mir sehr viele Hördurchgänge, bis die ersten Melodien hängen blieben.

SOLSTICE – Casting The Die

Freitag, 30. April 2021
Das vierte Studiowerk namens «Casting The Die» vom Florida-Vierer Solstice, welcher seit 1990 aktiv ist. Und ja, es gibt den berühmt-berüchtigten Florida Death-/Thrash Metal immer noch, denn «Casting The Die» ist der lebende Beweis einer genialen, geographischen Soundrichtung, welche seinerzeit durch die Mithilfe fetter Produktionen aus dem Hause Morrisound Recordings Studios Ende der 80iger, Anfang der 90iger, stark geprägt war.

FROZEN CROWN – Winterbane

Donnerstag, 29. April 2021
Italiener scheinen recht beliebt in Sachen Metal - zurecht, da sie das Technische praktisch immer sehr gut zu verstehen scheinen. Bei der neuen Zusammenstellung von Frozen Crown bin ich aber gar nicht überzeugt, obschon alles tipptopp zu sein scheint.
Und wieder mal schafft es eine australische Band mich so richtig angenehm zu überraschen. Das Quintett aus Brisbane erweist sich zwar punkto Härtegrade als kaum noch Metal Factory kompatibel, aber ich muss den fünf Musikern ein hohes musikalisches Talent sowie ein zauberhaft sicheres Händchen für wunderschöne Melodien und packende Harmonien attestieren.

IRON FLESH – Summoning The Putrid

Donnerstag, 29. April 2021
Aus Frankreich, genauer geschrieben aus Nouvelle-Aquitaine, noch genauer aus Bordeaux, im Jahre 2017 gegründet, stammen Iron Flesh und frönen sich mit dem zweiten Longplayer namens «Summoning The Putrid» dem "traditionellen" Death Metal mit Schmackes.

GHOSTS OF ATLANTIS – 3.6.2.4

Donnerstag, 29. April 2021
Ein komischer Albumtitel und sehr schräge Musik gibt es von den Engländern Ghosts Of Atlantis. Das besitzt durchaus Charme, scheitert aber beim Songwriting. Hier bleibt trotz aller Klasse nichts hängen – und das selbst nach einwöchiger Dauerbeschallung.

NOETA – Elm

Mittwoch, 28. April 2021
Noeta ist ein Duo, das aus der norwegischen Sängerin Elea und dem schwedischen Gitarristen Andres zusammengesetzt ist. Vom ersten Ton an versprüht «Dawn Fall» bittersüsse Melancholie. So muss es sich anhören, wenn sich Elfen im dunklen Wald treffen und zusammen musizieren.
Holla die headbangende Waldfee aus den skandinavischen Wäldern. Da kommt der italienische Fünfer aus Lazio, Roma, Italia, 2009 gegründet, mit dem zweiten Studiowerk und zehn Tracks um die Ecke. Sofort kommen einem da Entombed, Dismember, Grave, Unleashed oder Hypocrisy in den Sinn und reibt sich verwundert die Augen, denn dieser sehr an skandinavische Ur-Death-Bands gehaltene Gesamtsound kommt jedoch nicht vom hohen Norden, sondern aus dem tiefen Süden zu uns, hell yeah!
Fanfreude garantiert! Mit «New Age Filth» veröffentlichen Hail The Sun ihr nunmehr fünftes Studioalbum. Ihr Markenzeichen, der vielspurige, detailreiche Sound ist auch unter den zehn neuen Songs zu finden. Hinzu kommt der herausragende Gesang von Schlagzeuger Donovan Melero.

EVILIZERS – Solar Quake

Mittwoch, 28. April 2021
Die Italiener Evilzers müssen noch viel lernen. Einerseits, dass ein Promoschreiben für eine CD, die 2021 heraus kommt, nicht abrupt 2019 enden darf. Anderseits, wie Sänger Fabio Attacco sein eindrückliches Timbre in ertragbare Bahnen leiten könnte.
Klassischen heroischen Power Metal bieten die Italiener Vexillum auf ihrem vierten Album. Dabei erinnert mich das Ganze immer wieder an HammerFall. Und dies, obwohl die Italiener neben Power Metal immer wieder Folk und gewisse Hörspiel-Elemente (!) in ihre Musik einbauen.

HIDEOUS DIVINITY – LV-426 EP

Dienstag, 27. April 2021
Der Römer Fünfer aus Lazio, Italia, mit der ersten EP der Bandhistory seit der Gründung im Jahre 2007. Nach vier Studiolongplayern, einer Single und einem Demo, nun das Werk 'LV-426', was eine weitere Offenbarung italienischen Technical Brutal Death Metal darstellt.
Wednesday 13 klingen für mich wie eine Gothic Metal Band. Der Murderdolls-Frontmann mit dem weirden Künstlernamen macht aber irgendwas Rockig-Metallisches, und es ist definitiv sein ganz eigenes Ding.
Dies ist das zweite Album des niederländischen Multiinstrumentalisten Peter Cox, der sich hier zusammen mit Sängerin Nakoma Z. in Szene setzt, die ihre Vocals in den USA eingesungen hat. Geboten werden zehn Songs zwischen drei und sechs Minuten Spieldauer, irgendwo zwischen Pop und Rock.
Magere 3.5 Punkte vergab ich dem letzten Fenaor-Werk «We Are Heavy Metal» von 2016. Zu klischeehaft und musikalisch belanglos war der True Metaller der 1996 in Argentinien gegründeten Gruppe. Da konnten auch der prominente Gastsänger Tony Martin (Ex-Black Sabbath) nichts daran rütteln.

BONGZILLA – Weedsconsin

Montag, 26. April 2021
Die Kifferbirnen von Bongzilla waren, sind und bleiben ein Fall für sich. Vorneweg bleibt festzustellen, dass auch die satte sechzehn Jahre andauernde Veröffentlichungspause absolut nichts am Bandkonzept geändert hat.
Hoho, der Weihnachtsmann ist in den Sommerferien und zwar in Dasmariñas, Calabarzon, auf den Philippinen. Ist seit 2016 dort in der Loge Stammgast.

HOT BREATH – Rubbery Lips

Montag, 26. April 2021
Ist mir beim Review der EP «Hot Breath» damals nicht aufgefallen, hätte es aber müssen: Sängerin und Gitarristin Jennifer Israelsson ist unter anderem auch bei Honeymoon Disease tätig, und über diese Band bin ich bei meiner Suche nach neuen musikalischen Quellen auf YouTube fündig geworden. Haben echt geile Tracks, sollte man sich mal geben.

ODAL – Welten Mutter

Sonntag, 25. April 2021
Das deutsche Duo Odal wirft mit dem Album «Welten Mutter» bereits den fünften Output unters zahlende Volk. Odal spielen melodischen Black Metal, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit nie überschreitet. Die Texte werden in deutscher Sprache dargeboten.
Zwei Jahre nach dem vielversprechenden Erstling sind die Stockholmer Horror-Metaller zurück und der verspielte Sound klingt auch heute noch ansprechend.
Infinite & Divine ist die Kollaboration von zwei schwedischen Song- und Songwritern. Auf der einen Seite Sängerin Tezzi (Terese Persson) und auf der anderen Seite Jan Åkesson. Musikalisch bewegt sich das Duo irgendwo zwischen Hard Rock, symphonischen Elementen und schweren Evergrey-Momenten.

CRO-MAGS – 2020

Sonntag, 25. April 2021
Yep, die New Yorker Kultband Cro-Mags befindet sich mit der neuen 6-Track EP «2020» auf einem erneuten Höhenflug, nachdem sie bei der letzten Studioscheibe namens «In The Beginning» den Hammer ebenso hoch aufhängen liessen.

CAPRA – In Transmission

Samstag, 24. April 2021
Die bis dato unbekannte Truppe wurde 2016 von Tyler Harper und Jeremy Randazzo gegründet. Hinter Harper lag gerade ein 90-tägiger Aufenthalt in der Reha, woraufhin er etwas Neues in Angriff nehmen wollte.

MORRIGU – In Turbulence

Samstag, 24. April 2021
Man schrieb das Jahr 1999, als sich der Vierer namens Morrigu das Zürcher Musikleben einverleibte und sich nowadays mit dem vierten Studio-Longplayer «In Turbulence» gestärkter denn je präsentiert.
Lang ersehnt und eine wortwörtlich schwere Kost, das ist das letzte musikalische Meisterwerk des seligen Andenkens an Alexi Laiho und seine Bandkollegen.
Die Schweizer Hardrock Band CRUSH wurde 1994 gegründet, und eine erste 5-Track EP namens «Appetizer» kam 1996 ums Eck geflitzt. Aus verschiedenen persönlichen Gründen löste sich die vielversprechende Truppe aber bereits Ende 1997 leider auf und fand erst im Frühjahr 2018 (!) wieder zusammen.

MÄDHOUSE – Bad Habits

Freitag, 23. April 2021
Preisfrage: An welcher Band orientiert sich eine Formation, dessen Gitarrist sich Mikky Stixx nennt? Richtig, die Wiener Mädhouse verweisen auf Mötley Crüe. Mit Skid Row und Poison nennen sie noch weitere Namen des berühmt-berüchtigten Sleazy Rock, der Ende Achtziger/Anfang Neunziger in aller Munde war.
Es gibt aktuell nicht viele neue wie junge MusikerInnen und vor allem Rock-Bands, die echt das Zeug mit sich bringen, um den ruhmreichen Helden der Vergangenheit paroli bieten zu können. Mir fallen da höchstens Songwriter Ed Sheeran (GBR), die Solo-Künstlerin Tash Sultana (AUS) und eben Greta Van Fleet (USA) ein.

MINAS MORGUL – Heimkehr

Freitag, 23. April 2021
Die 1997 als Pagan Metal-Band gegründeten Minas Morgul sind wohl allen Extreme Metal-Fans ein Begriff. Ihr Name bezieht sich auf eine Stadt in J. R. R. Tolkiens Romanreihe "Der Herr der Ringe".

SCREAMACHINE – ScreaMachine

Freitag, 23. April 2021
Italien ist die Geburtsstätte von SreamMachine. Typischen Metal hat sich der Fünfer auf die Fahnen geschrieben, und so galoppiert «The Metal Monster» wie eine Mischung aus Judas Priest und Manowar aus den Boxen, während die Screams von Sänger Valerio "The Brave" Caricchio in «The Human God» an Iced Earth erinnern.

NON SERVIAM – Le Coeur Bat

Donnerstag, 22. April 2021
Anfangs 2000 wurde Non Serviam als Ein-Mann-Band im Süden Französiens geboren. In den Anfangszeiten frönte man sich noch als Electro-/Noise-Projekt, welches dann mit den Jahren zu einem dystopischen Black Metal Ereignis heran wuchs und nun mit «Le Coeur Bat», sprich acht Songs, ein neues Studio-Album veröffentlicht.

ICON OF SIN – Icon Of Sin

Donnerstag, 22. April 2021
Wow! Was für ein geiler Einstieg der neuen Truppe Icon Of Sin aus Brasilien, denn nicht nur die Gitarren reissen mich aus meinen Tagträumen, sondern auch der Gesang von Raphael Mendes, der an eine junge Version von Bruce Dickinson erinnert.

SUPERLYNX – Electric Temple

Donnerstag, 22. April 2021
Musikalische Weiterentwicklung ist beim norwegischen Trio nicht wirklich angesagt, denn der auf den Vorgängerwerken «LVX» von 2016 und «New Moon» von 2019 eingeschlagene Pfad wir nicht einen Millimeter weit verlassen.
VOID VATOR aus Los Angeles, Kalifornien bringen nach «Dehumanize» (2017) und «Stranded» (2019) nunmehr ihre dritte EP namens «Great Fear Rising» heraus.
Mit «The Biology Of Disbelief» erscheint der zweite Longplayer der dänischen Combo namens Shadowspawn, welche sich dem leicht thrashigen Death Metal alter Schule widmen.

FM – Tough It Out Live

Mittwoch, 21. April 2021
Sommer 1984, in England macht sich die Melodic-Truppe FM auf, um die Welt zu erobern. Mit den Alben, darunter der Zweitling «Tought It Out», erlangte man erste grössere Erfolge.
Wäre ich im Februar 2020, also kurz bevor der "Corona-Irrsinn" die ganze Welt in den Würgegriff nahm, nicht privat ein paar Tage in Kopenhagen gewesen, hätte ich Michael Denner (Ex-Mercyful Fate, Ex-Brats) nicht in seinem Plattenladen getroffen und "Brats" wäre für mich wohl einfach etwas aus Fleisch, irgendwie!
Es ist schon eine ganze Weile her, seit die amerikanischen Southern Blues Hard Rocker in der Szene spürbar präsent waren. Ist auch kein Wunder, denn das letzte Studio-Album «Before The Frost...Until The Freeze» erschien 2009 und die grossen Erfolge mit Mehrfach-Platin wurden bereits in den 90ern eingefahren.
Der erste Karriereabschnitt von The Lion's Daughter war noch im Blackened Sludge Metal beheimatet. Von diesen Wurzeln ist auf dem neusten Album «Skin Show» jedoch nichts mehr vorhanden, und so wird zum Duell zwischen Synthie und Metal geblasen.
Hmm..., ok, also zuerst war ich ja etwas irritiert und dachte, man erlaube sich einen Scherz mit meiner Wenigkeit. Aber nein, das hier ist kein Klon der 69 Eyes, sondern schlicht die Goth'n'Roll-Schiene von Jyrki 69, seines Zeichens Frontmann und unfreiwilliger Elvis-Imitator erwähnter Truppe.

TEMPLE BALLS – Pyromide

Dienstag, 20. April 2021
Die finnischen Temple Balls veröffentlicht ihr drittes Album. Kerniger Hard Rock mit einer kräftigen Stimme (Arde Teronen) pocht aus den Boxen. Dazu gesellen sich tolle Gitarrensoli, die an Crazy Lixx erinnern und das Ganze wir mit einer furztrockenen Rhythmusarbeit abgerundet.

NATURE – Afternoon Nightmare

Dienstag, 20. April 2021
Ja, die Jungs klingen ganz böse nach den Demo-Tagen einiger Metal-Legenden, die sich irgendwo bei Omen und Trouble finden lassen. Aber auch hier fehlt es an Klasse und den entsprechenden Songs.
Dies ist das Soloalbum des 220 Volt und John Norum Musikers Peter Hermansson, seines Zeichens Drummer und Sänger.

STEPHEN CRANE – Kicks

Montag, 19. April 2021
Die musikalische Laufbahn begann für den singenden Bassisten Stephen Crane mit der texanischen Southern Rock Band Baby, mit der er in den Siebzigern zwei Alben veröffentlichte.
Erinnert sich noch jemand an Gothic Knights? Die Jungs aus New York veröffentlichten vier Alben, die im Untergrund noch heute für Furore sorgen. Sänger von 1990 bis 1996 war George Tsalikis, der nun mit seinem zweiten Solo-Album auf sich aufmerksam macht.
Wenn das mal nicht ein cooles Rock'n'Roll Girl ist! Mit tätowierten Armen, Motörhead T-Shirt mit abgeschnittenen Ärmeln, Cowboy Boots, Sonnenbrille und Zigarette könnte sie durchaus als eine weibliche (und jüngere) Mischung aus Tommy Lee und Lemmy (R.I.P.) durchgehen.
Der Genuss von Livekonzerten ist ja im Moment aus den bekannten Gründen leider nicht möglich, aber dass aufgrund dieser Begebenheit nun wirklich gefühlt "jede Band" ein Live-Album auf den eh schon überfüllten Plattenmarkt schmeissen muss, ist mir ein Rätsel?!
Nachdem soeben die zweite Mother Road Scheibe veröffentlicht wurde (Februar 2021), erscheint nun als Wiederveröffentlichung das Debüt-Album des ehemaligen Soul Doctor Gitarristen Chris Lyne.
Das Ami-Trio aus Pittsburgh hat bisher drei Studioalben veröffentlicht, nämlich «Mists Of Time» (2016), «Dungeon Crawler» (2017) und «The Wizard And The Tower Keep» (2019). 2020 erschien dazu eine neue EP mit dem bezeichnenden Titel «Heavy Metal Adventure».
Knapp 35 Minuten purer Metal, wie man ihn von der damaligen "New Wave Of British Heavy Metal" her kannte. Auch wenn die Tokyo Blade immer im Schatten der grossen Vier (Judas Priest, Def Leppard, Saxon und Iron Maiden) blieben, zusammen mit Heavy Pettin und Tygers Of Pan Tang machte die Tokyo-Klinge den kommerziell erfolgreicheren Kumpanen das Leben sehr schwer.
Wenn die Rede von Doom Metal oder Epic Doom Metal ist, denkt man in erster Linie an den hohen Norden (Candlemass, Sorcerer, Avatarium) oder die U.S.A. (Trouble, Saint Vitus, Solitude Aeturnus). Doch unser nördlicher Nachbar hält mit Wheel schon seit 2009 eine Hammer-Band bereit, die kaum jemand kennt!
So eine Metal-Sause wäre eine feine und längst überfällige Sache, doch weil das Touren derzeit nicht geht, lassen sich die Künstler eben anderes einfallen. Deshalb haben sich auch Endseeker, nach «The Harvest» von 2019, schnell an neues Material gemacht.
Steve Hackett's Dauersänger Nad Sylvan beglückt uns hier mit seinem neuen Solo-Werk. Im Gegensatz zu seiner Vampir-Trilogie schlägt Nad hier etwas ruhigere Töne an, Richtung akustisch, ruhig und folkig.

AARA – Triade I: Eos

Samstag, 17. April 2021
Dieses Jahr scheint ein hervorragender Jahrgang in Sachen heimischem Black Metal zu sein. So haben bereits Ghörnt mit «Nedchrescht» ein tolles Debüt veröffentlicht und nun hauen Aara mit «Triade I: Eos» einen Meilenstein aus dem Felsen.
Cannibal Corpse, die Urgötter des Death Metals? Nein, bewusst nicht "floridianisch" gewählt, denn Cannibal Corpse gründeten sich im Jahre 1988 in Buffalo, im Staate New York und wanderten zu einem späteren Zeitpunkt dann nach Tampa, im Staate Florida.
"This was Holding Absence"! Mit diesem Post schockten die Melodic Hardcore-Youngsters aus Wales vor etwa einem halben Jahr die stetig wachsende Fangemeinde.
Die Ukrainer Sealand Airlines sind echte Paradiesvögel, denn obwohl sie absolut berechtigt unter dem Label "Progressive Rock" agieren, lässt es sich nicht von der Hand weisen, dass sie auch Einflüsse aus ganz anderen Genres in ihr musikalisches Schaffen einfliessen lassen.

YAWNING SONS – Sky Island

Freitag, 16. April 2021
Es gibt Scheiben, die man sich nach einer arbeitsintensiven Nachtschicht auf dem langen Nachhauseweg im Sinne der Verkehrssicherheit nicht einverleiben sollte.

HORNDAL – Lake Drinker

Donnerstag, 15. April 2021
Stellt Euch vor, ihr habt die Vogelperspektive und/oder seid mit einer Drohne über Skandinavien unterwegs. Ihr zieht Euch diese majestätischen wie auch sehr mächtigen Bilder in Euer Gedächtnis rein. Was bleibt? Eine Dokumentation über Skandinavien von oben, eh logo, Alter..., äh..., beziehungsweise Alte.

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