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Das italienische Trio existiert bereits seit siebzehn Jahren und «Reek Of Gold» ist das sechste Album der Band. Für mich allerdings ist es die erste Begegnung, ein Grund dafür ist sicher auch, dass BARBARIAN bisher bei relativ unbekannten Labels wie "Doomentia" oder "Hells Headbangers" unter Vertrag standen. Mit "Dying Victims" dürfte der Bekanntheitsgrad nun eine Steigerung erfahren.
Musikalisch sind die Jungs schwer zu beschreiben. Ein bisschen Celtic Frost, ein wenig Midnight und Motörhead, aber auch Bütcher, Bewitcher und alte Running Wild schimmern durch. Die Songs sind kurz und knackig, die 4-Minuten-Grenze durchbricht mit «Cancer Cross» nur ein Track. Dass ich auch nach drei, vier Durchgängen keinen wirklichen Höhepunkt festmachen kann, beweist eigentlich nur, dass ich bisher nicht viel verpasst habe.
Der räudige, etwas eintönige Gesang von Borys Crossburn ist der wohl grösste Streitpunkt, denn die Riffs animieren zumindest zum anerkennenden Nicken. Als Anspiel-Tipp sind die ordentlichen Abrissbirnen «Sledgehammer» und «Eighth Sacrament» zu nennen, und trotzdem würde ich vor einem Kauf erst mal reinhören. «Reek Of Gold» ist kein schlechtes Album, aber es hebt sich auch nicht wesentlich von anderen, ähnlichen Veröffentlichungen ab.
Rönu