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Schon der Opener «Fallen» zeigt die Richtung der deutschen Power-Proggies ASSIGNMENT an. Kraftvolle Riffs, treibende Drums und ein grossartiger Gesang von Diego Valdez, der mit seiner Power-Stimme oft an Robin McAuley erinnert. Man wartet mit viel Melodie, gepaart mit Härte, auf, klasse Einstieg in ein wirklich starkes Album.
Oha, die Belgier von Acid sind zurück, heisst also genau jene Truppe, die sich mit ihrem selbstbetitelten Debüt-Album (1983) einen mehr als nur guten Namen machen konnte. Ihr Speed Metal konnte damals viele Metalheads begeistern, aber nicht verhindern, dass die Truppe nach ihrem dritten Werk «Engine Beast» (1985) in der Versenkung verschwand.
Der Einstieg in das zwölfte Studio-Albums der amerikanischen Thrash-Helden Exodus beginnt mit einem Intro, das auch gut von Anthrax stammen könnte. Sobald aber die Stimme des zurückgekehrten Rob Dukes (er ersetzte leider erneut Steve "Zetro" Souza) einsetzt, ist klar, dass die Jungs mit dessen angepissten Art auf einem gefährlichen und glühenden Weg unterwegs sind.
Oh mein Gott, wie geil ist denn die Stimme von Larissa Cavacece, die wie eine Mischung aus Leather Leone und Wendy O'Williams klingt?! Speziell bei «Whorefrost» kommt die tiefe und gefährlich Stimme von Wendy ans Tageslicht. Dass Larissa ihre Karriere in einer Plasmatics Coverband startete (die ehemalige Truppe von Wendy) scheint nur ein weiteres Zeichen vom Himmel für STAINLESS zu sein.
In den letzten Jahren hat die Verbindung nordischer Volksmusik mit elektronischer Musik zu faszinierenden musikalischen Mischformen geführt. Mit «Hugrheim», ihrem zweiten Album und einer konsequenten Fortsetzung ihres sogenannten «Viking War Trance», geht das französische (nee, nix Muminland) Duo EIHWAR noch einen Schritt weiter. Anstatt die antike Mythologie als ferne Museums-Folklore zu präsentieren, verwandeln Eihwar sie in etwas überraschend Verspieltes.
DISPYRIA Chefdenker Jürgen Walzer schafft mit «Redemption Part 1 - Twisted World» im Vergleich zum Vorgänger-Album von 2023 einen grossen Schritt vorwärts. Waren damals bereits einige Lieder gut, überzeugte das Werk leider als Gesamt-Paket nicht. Die Geschichte wirkte schlicht nicht stimmig und zusammenhängend. Beim neuen Album macht jetzt Walzer sehr vieles richtig.
Manowar sind längt mehr eine Persiflage von sich selbst, als eine ernstzunehmende Band – und ich vergöttere die Scheiben bis «Triumph Of Steel»! - aber zum Glück gibt es eine Handvoll Griechen die kurz davor sind, den Thron des verwaisten Epic Metals Königreichs zu erklimmen. Was TRIUMPHER auf ihrem mittlerweile dritten Album abliefern, ist einfach sagenhaft und phasenweise kaum in Worte zu fassen.
Gerade mal fünfzehn Monate ist es seit dem Debüt-Album «King Of Gods» her. Ob das neue Werkvon AEON GODS wohl mit dem Vorgänger mitzuhalten vermag? Kaum mit dem Anhören begonnen war klar: Ja, es kann! Power Metal in seiner epischen, hymnischen Form mit Bezug zur ägyptischen Mythologie.
THE HELLACOPTERS sind weit mehr als irgendeine skandinavische Kick Ass Rock'n'Roll Band. Vielmehr gehören sie zur Genre-Speerspitze und sind eine eigentliche High Energy Rock-Institution.
Ich denke es war ungewiss, ob Mike Portnoy nach der Rückkehr zu Dream Theater noch zur TNMB gehört, aber zum Glück ist es so. Mike Portnoy, Neal Morse, Randy George, Bill Hubauer und Eric Gillette sind ein unglaublich eingespieltes Team, und genau das beweisen sie auch hier wieder. Progressive Rock auf allerhöchstem Niveau.