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Manowar sind längt mehr eine Persiflage von sich selbst, als eine ernstzunehmende Band – und ich vergöttere die Scheiben bis «Triumph Of Steel»! - aber zum Glück gibt es eine Handvoll Griechen die kurz davor sind, den Thron des verwaisten Epic Metals Königreichs zu erklimmen. Was TRIUMPHER auf ihrem mittlerweile dritten Album abliefern, ist einfach sagenhaft und phasenweise kaum in Worte zu fassen.
Ihr glaubt mir nicht? Nun, dann hört Euch mal den Opener «Black Blood» an. Ein kurzes Donnergrollen, epische Keyboard-Klänge, Gitarren die einen an den Eiern packen, und wenn Sänger Mars Triumph anfängt seine Stimmbänder zu strapazieren, überkommt einem einfach eine zentimeterhohe Hühnerhaut. Der Song erinnert an die absoluten Glanztaten von eben jenen Manowar, aber auch Virgin Steele Fans dürften hier kollektiv ausrasten. «Destroyer» ist eine alles zerschneidende Uptempo-Hymne mit galoppierenden Drums und fetten Chören. Geht das überhaupt noch besser?
Aber klar sagten sich Triumpher und liefern mit «The Mountain Throne» den absoluten Höhepunkt ab, mitunter ein Stück, das sämtliche Epic Metal Trademarks in sich vereint. Schon nur dieser Refrain! Dieser unfassbar geile Refrain!!! Hach, wie ist das schön…, Ihr merkt, ich kann mich kaum bremsen, aber wie denn auch? Was fehlt noch? Richtig, eine epische Power Ballade! «Ithaca (Return Of The Eternal King) heisst das Stück und glänzt bis weit über die Mitte mit emotionalem Gesang, bevor die Gitarre und Drums dem Song die gewisse Extra-Portion Schwere verleihen.
«The Flaming Sword» ist wieder hymnischer und beschwingter, bevor mit «Erinyes» die Kälte nach Griechenland gefunden hat, weil Triumpher sicher auch mal Dissection aufgelegt haben. Doch keine Angst, der Song ist zwar beinhart, klingt aber immer noch nach klassischem US-Metal. Als Abschluss serviert man mit «Naus Apidalia» ein Opus, welches progressiver klingt, als der Rest der Platte, aber trotz über neun Minuten keine Sekunde langweilig wird.
Das hier ist das Album, dass Joey deMaio & Co. nach «Triumph Of Steel», spätestens aber nach «Louder Than Hell» hätten veröffentlichen sollen. Wer die Band tatsächlich noch nicht kennen sollte…, was lest Ihr an der Stelle überhaupt noch? Ab in den Plattenladen und holt Euch «Piercing The Heart Of The World»! Dabei könnt Ihr auch gleich die beiden Vorgänger kaufen, denn dann habt ihr gewissermassen eine Trilogie mit allerfeinstem Epic Metal, "Made in Griechenland".
Rönu