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Böse Zungen behaupten, dass die Jungs aus San Francisco noch immer ihrem Erfolg des Debüt-Albums («Babylon A.D.») aus dem Jahre 1989 hinterherrennen. Ein Niveau, das sie nur mit dem Nachfolger «Nothing Sacred» (1992) auffangen konnten. Danach war dann mal Schluss und die Auflösungen sowie Wieder-Reformierungen gaben sich bei BABYLON A.D. im Zweijahrestakt die Klinke in die Hand.
Mit dem sechsten Album rockt die Truppe aber wieder ganz gut los und lassen den Flow der Achtziger einfliessen. Klar, irgendwie hinkt die Truppe um Sänger Derek Davis noch immer den grossen Momenten hinterher. Aber zumindest können «Come On Let's Roll», «Power Of Music» oder «Sadness Madness» einigermassen gefallen. Von einem Klasse-Album sind die Hard Rocker aber doch ziemlich weit entfernt, denn weder die Angriffslust von Mötley Crüe, noch der melodische Moment von Poison, der Classic Rock von Great White oder die Genialität von Ratt können Babylon A.D. wiedergeben.
Tinu