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BEYOND THE BLACK bleiben sehr stark! War ich bereits von ihrem selbst betitelten Vorgänger begeistert, wiederholt sich das jetzt wieder. Und auch ich tue dies hiermit: Hier ist das Songwriting schlicht massiv – und das obwohl mich BandS mit symphonischen Frauen-Stimmen sonst eher langweilen.
Beyond The Black schaffen es, mit viel Abwechslung und guten Liedern sich aus der Masse heraus zu heben. Natürlich klingen sie manchmal wie Within Tempation (zum Beispiel beim Titelsong). Das stört hier jetzt aber nicht, zumal sie mal modern, mal progressiv, mal traditionell rocken. Der Einstieg gelingt mit dem ungewöhnlichen «Rising High» bereits fulminant. Kommt dazu, dass Beyond The Black immer wieder andere Sprachen wie etwa Deutsch oder Französisch in ihre vorwiegend auf Englisch gesungenen Lieder einbauen.
Das Abschliessende ruhige «Weltschmerz» kann man gerne als Referenz anhören. «Let There Be Rain» klingt dagegen teilweise gar etwas nach «Baby Metal», während «Ravens» seine Intensität durch seine Langsamkeit aufbaut und das nachfolgende schnelle «Here Comes The Flood» gar Industrial Elemente einbaut. Trotz all dieser Experimente wirkt hier alles wie aus einem Guss. Mit «Break The Silence» können Beyond The Black ihre Fanbasis wohl sicher noch weiter ausbauen. Verdient haben sie es auf jeden Fall!
Roger W.