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Das neue Jahr bringt ja auch immer wieder grossartige, neue Vorsätze mit ans Tageslicht. Für die einen ein bisschen verschwommener, da der übermässige Alkohol-Konsum den ersten Grundsatz schon mal zunichte gemacht hat, während die anderen sich nach einer Woche fragen, warum sie die Latte bloss so hoch angesetzt haben!?
Mich als alten Metaller aber an neuere Sounds heranführen zu wollen, mit der Hoffnung, dass mir dies auch noch gefällt, da schneit es zuerst schwarz in der Hölle. Nun gut, was sich unser Cheffe auch immer dabei gedacht hat oder es vielleicht ein verspätetes Weihnachts-Geschenk ist, die Franken DIEVERSITY kommen mit modernen Sounds ums Eck, lassen verspielte, verträumte, sensible, sentimentale Elemente gegen aggressive, angepisste "leck mich am Arsch" Momente ankämpfen und werden jüngere Fans und die Spotify-Gemeinde vor Freude sicherlich im Dreieck umherhüpfen lassen.
Das Geschrei von Frontmann Robin Mattner (Alter, was habe ich dir getan, dass du mich so anschreist?) geht mir schon bei «Piece Of Mind» gewaltig auf den Sack. «4» ist nämlich eines dieser Alben bei denen ich weiss, dass ich hier das falsche Publikum bin (hat sich da unser Roxx beim Versenden der Soundfiles womöglich vertan?) und deshalb verliebt in mein CD-Regal rüberschaue und feststelle, es gibt eben auch Songs die mir gefallen. Alle modern ausgerichteten Musik-Zuhörer werden sich jedoch ziemlich sicher mit diesem Teil anfreunden können.
Tinu