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Das Konzept-Album ist in vier Akte unterteilt, die jeweils durch einen kurzen instrumentalen Track eingeleitet werden. Diese Einleitungen starten jeweils eher ruhig, gipfeln in Gitarren und Synthesizer-Läufen, um dann gegen hinten wieder abzuflachen.
Die Einleitung zum letzten Akt «Blackened Vision» ist ein sehr cooles Stück mit tollem Piano-Intro - gefällt mir sehr gut. «Shadow Spell», der erste Track mit Vocals, bringt ein paar spannende Synthi-Passagen und Soli - wenn ich nicht schon vorher gewusst hätte, dass es eine italienische Band ist - spätestens hier hätte ich es mir gedacht. Erinnert mich stellenweise ein wenig an Rhapsody. Die weiteren Tracks auf «Shadows At The Light Of Dawn» sind spannend anzuhören. Man muss aber die Mischung mit den Synthesizer-Klängen schon mögen. Etwas oldschool, aber derzeit ja eher rar, von daher eine willkommene Abwechslung für mich.
Für mich fühlt es sich teilweise an, als würde ich mir eines der legendären Savatage Alben anhören. Die verschiedenen Instrumente werden abwechslungsreich eingesetzt, meist klar getrennt, so wirkt das Ganze ausgewogen und hört sich gut an. Die einzelnen Stücke sind kraftvoll, besitzen einige Tempo-Wechsel und werden von der passenden Stimme von Simone Colombo gut ergänzt. Strukturiert, anspruchsvoll, sehr sauber gespielt und gut abgemischt. Wenn es Vinyl davon geben wird, ich werde es mir kaufen. Das Debüt der Band «De Diebus Fastis» kenne ich noch nicht, werde ich mir demnächst aber sicher auch mal anhören.
Hansruedi W.