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Metal Factory since 1999
Frida Ohlin, die Sängerin mit der markanten roten Mähne und ihre Band sind nach drei Jahren wieder mit einem neuen – dem insgesamt vierten - Longplayer zurück. Am Rezept haben sie zum Glück nichts geändert, nach wie vor zockt man melodiösen Power Metal, der mit symphonischen Elementen mächtig Pathos aufwirbelt. Mit Mike Anderson von Tungsten und Johnny Gioeli von Axel Rudi Pell hat man diesmal sogar zwei Gastsänger am Start. Grund genug also sich etwas näher mit «Fallen Dimension» zu beschäftigen.
Gleich zu Beginn setzen Songs wie „Metallic Rain“ oder «Awakening» auf ein hohes Tempo und eingängige Refrains, die den Fokus auf die kraftvolle Stimme von Frontfrau Frida Ohlin legen, welche mich immer wieder an Federica De Boni (White Skull) erinnert. In Titeln wie „Dancing On The Ruins“ kombiniert die Band moderne Synthesizer-Elemente mit klassischem Heavy-Power Metal, was den Stücken einen modernen Touch gibt. Insgesamt präsentieren sich die Songs auf dem Album sehr homogen und poliert, wodurch ein konsequenter roter Faden zwischen Aggression und Melodik gewahrt bleibt.
Einen wirklichen Stinker haben Rexoria nicht aufgenommen, aber die ganz grossen Momente die sich über Jahre ins Gedächtnis brennen, bleiben wie auf den Vorgängern aus. Trotzdem machen Ohrschmeichler wie «Break The Wave», «Dominion» oder die bombastische Ballade «Heart Of Sorrow» mächtig Spass. Melodic Power Metal Fans sollten unbedingt reinhören.
Rönu