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Das zweite Album der "geschassten" Donnermütter kommt bedeutend mehr auf den Punkt als das eher "farblose" Debüt-Album «Phoenix». Was noch immer auffällt ist, dass Mona Lindgren sicherlich eine gute Gitarristin ist, aber mit den kernigen Riffs von Filippa (Thundermother) noch immer nicht konkurrenzieren kann.
Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt, den sich THE GEMS um Monster-Sängerin Guernica Mancini gefallen lassen müssen. Ansonsten gehen sie mit dem zweiten Album mehr auf Songs ein, die mit grossen Refrains («Gravity») für grosse Stadien sind. Wie es schon bei Van Halen oder KISS der Fall war. Böse Zungen behaupten nun, dass Thundermother den Weg in Richtung Stadion Rock mit ihrem letzten Album auch gegangen sind.
Anyway, die Stimme von Guernica erklingt kernig («Diamond In The Rough»), die Melodien («Clout Chaser») animieren zum Mitsingen, während «Hot Bait» der kleine Bruder oder die kleine Schwester von «Hot For Teacher» (Van Halen) ist. Mit Schmackes erklingen «Firebirth» wie auch «Happy Water». «Year Of The Snake» ist sicherlich eine Steigerung zum Vorgänger geworden, hat mit seinen Refrains viel Boden gut gemacht, lässt aber den grossen Hit (noch) vermissen. Schauen wir also mal, was die Ladies auf Tour (Oberentfelden - 27.03.26) entfachen können und wie sich ihre Karriere sich weiterentwickelt.
Tinu