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Karmen Klinc (Slowenien), Jelena Milovanovic (Serbien), Tezzi Persson (Schweden, Hell In The Club), Herma (Italien, Sick n' Beautiful) und Erina Seitllari (Albanien) sind VENUS 5 und packen ihre Songs in ein moderneres Gewand. Dass die Gesänge dabei an jene der Sirenen der griechischen Mythologie erinnern, trägt zugleich etwas Magisches und Verführerisches an sich.
Die elf Tracks besitzen durchaus ihren Charme, aber was den Songs fehlt, ist dieses "ich will sofort wieder die Repeat-Taste drücken" Feeling. «Set Me Free» ist grundsätzlich ein toller Song, der mit den ganzen Keyboard-Sounds jedoch zu überladen wirkt. Weniger wäre hier mehr gewesen und würde den perfekt aufeinander abgestimmten Stimmen mehr Raum gewähren wie Leben einhauchen. So erklingen die Sirenen eher in einem eisigkalten Gewässer, als an einem warmen Sandstrand.
Die Lieder klingen insgesamt austauschbar, und wenn die schwarz/weissen Tasten wie bei «Satelite» eher gar Dancefloor-Sounds kreieren, ist der Ofen bei mir definitiv erloschen. Da helfen auch die wunderschönen Stimmen nichts mehr. Schade, denn da wäre echt mehr drin gewesen. Für die jüngeren Fans dürfte «March Of The Venus 5» der "All-Female European Pop-Metal Sensation" dennoch ein cooles Album abwerfen. Reinhören kann an der Stelle darum nicht schaden.
Tinu