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"...zählen bis drei und rufen dann den Namen unserer Heimatstadt, bevor wir die Bühne stürmen..."
In wenigen Monaten werden Jayler als Special Guests von Deep Purple in der Schweiz auftreten. Zuvor hatte die junge britische Rockband bereits beim "Sweden Rock Festival" für Aufsehen gesorgt. Mehrere Reporter von Metal Factory berichteten begeistert von einer Band, die sie an diesem Morgen nicht erwartet hatten.
Ich habe mich mit Sänger James Bartholomew (Mit Pink Floyd T-Shirt) und Gitarrist Tyler Arrowsmith (mit Def Leppard T-Shirt) zu einem entspannten Gespräch über das "Sweden Rock Festival", Songwriting, Tolkien, Lieblingsalben für die einsame Insel, Teekonsum und darüber, warum sich die vier immer noch wie eine Gruppe von Freunden fühlen, die gemeinsam Spass haben, getroffen.
MF: Meine Kollegen waren beim "Sweden Rock Festival" und haben eure Show gesehen. Sie kamen völlig begeistert zurück. Ihr habt den letzten Tag des Festivals eröffnet, was schon ein ganz besonderer Moment ist. Ihr steht hinter der Bühne und seht, dass da draussen schon eine riesige Menschenmenge ist. Was geht euch da durch den Kopf? Seid ihr nervös? Habt ihr bestimmte Rituale? Haltet ihr euch an den Händen?
James: Nun, ich achte darauf, dass meine Haare gut sitzen (...und schmunzelt dabei). Das ist das Wichtigste. Ich schaue mir alle an und stelle sicher, dass sie gut aussehen. Wenn unsere Managerin Lisa Perry dabei ist, umarmen wir uns alle und sie gibt uns ein paar weise Worte mit auf den Weg, bevor wir rausgehen. Wenn sie nicht da ist, reichen wir uns die Hände, erinnern uns daran, wie weit wir gekommen sind, zählen bis drei und rufen dann den Namen unserer Heimatstadt, bevor wir die Bühne stürmen. Ehrlich gesagt ist das meiste nur Geplänkel. Wenn wir vor einer Show lachen und scherzen, verhindert das, dass wir zu sehr in unseren eigenen Gedanken versinken. Es wird also viel herumgealbert, bevor wir auf die Bühne gehen.
Tyler: Das Schlimmste, was man tun kann, ist, vor dem Auftritt hinauszugehen und in die Menge zu starren. Dann fängt man an, zu viel nachzudenken. Speziell beim "Sweden Rock" sind wir so ziemlich direkt auf die Bühne gegangen. Ein Typ hat uns vorgestellt, das Intro-Tape lief an und plötzlich standen wir da. Da bleibt dem Gehirn keine Zeit, sich Sorgen zu machen. Es war eine brillante Show. Wir waren direkt am Festivaleingang, sodass ständig Leute hereinkamen und stehenblieben, um zuzuschauen. Wir hatten ein richtig tolles Publikum. Und wenn man bedenkt, dass es der letzte Tag des Festivals war, es halb zwölf Uhr morgens war und die meisten Leute wahrscheinlich einen Kater hatten, dann ziehe ich meinen Hut vor ihnen. Sie sind gekommen und haben jede Menge Energie mitgebracht.
MF: Eine Sache, die alle meine Kollegen erwähnt haben, war, dass Jayler schon wie eine richtige Band wirkt. Da ist Selbstbewusstsein. Da ist eine Identität. Wenn jemand noch nie ein Foto von euch gesehen, noch nie eine Rezension gelesen und absolut nichts über Jayler wüsste, was würdet ihr euch wünschen, dass er aus eurer Musik mitnimmt?
James: Ich glaube, ich würde mir wünschen, dass er sich wieder gut fühlt. Es gab fantastische Dinge auf dieser Welt, aber auch einige sehr dunkle Zeiten. Wenn unsere Musik den Menschen auch nur für kurze Zeit Hoffnung für die Zukunft geben kann, dann ist das genau das, was ich mir wünsche.
Tyler: Da ist auch die visuelle Seite der Dinge. Die Art, wie wir uns kleiden, ist nicht zufällig. Wir kleiden uns im Stil einer bestimmten Ära, weil damals bestimmte Dinge passiert sind. Die Peace-and-Love-Bewegung, das Zusammenkommen der Menschen, die Bürgerrechtsbewegung, all das. Das ist es, was mich anspricht. Ich möchte, dass die Menschen sich daran erinnern, dass Musik Menschen zusammenbringen kann. Wenn man sich Künstler wie Elton John, Prince oder Jimi Hendrix anschaut, dann sieht man, dass sie keine Angst hatten, sich auszudrücken. Sie kleideten sich extravagant. Sie hatten Selbstbewusstsein. Ich glaube, das ist etwas, das wir ein wenig verloren haben und das es wert ist, gefeiert zu werden.
MF: Ich versuche wirklich, nicht die üblichen „Retro-Rock“-Fragen zu stellen. Aber ich habe einmal nach einem Uriah-Heep-Konzert zwei zwölfjährige Jungen getroffen. Sie waren völlig fasziniert und sagten mir, sie hätten das Gefühl, im falschen Jahrzehnt geboren zu sein. Geht es euch selbst auch manchmal so?
James: Ein bisschen, ja. Ich wäre gerne damals geboren worden und hätte das alles hautnah miterlebt. Aber gleichzeitig bin ich dankbar, dass ich heute geboren wurde. Ich bin dankbar, dass ich die Chance habe, diese Musik und diesen Geist einer neuen Generation näherzubringen. Die Leute sagen immer, Rockmusik sei tot. Das ist sie nicht. Niemand darf sie für tot erklären. Deshalb bin ich wirklich stolz darauf, sie einem neuen Publikum näherbringen zu können.
Tyler ergänzt: Eine Sache, die unsere Generation auf jeden Fall zu schätzen wissen sollte, ist die schiere Vielfalt an Musik, die heute verfügbar ist. Es gibt so viele Genres. Nicht unbedingt Genres, die ich persönlich hören würde, aber es ist wirklich für jeden etwas dabei. Was auch immer man hören möchte, man kann es finden.
MF: Wenn ihr Songs schreibt, gehen sie dann manchmal in eine ganz andere Richtung, als ihr ursprünglich erwartet hattet?
James: Ständig. Ich bin ein grosser Folk- und Country-Fan. Beim Schreiben sitze ich deshalb meist allein mit einer Akustikgitarre da, spiele grosse offene Akkorde und singe eine Art Folk-Melodie. Dann bringe ich das zu den Jungs und es wird zu etwas völlig anderem. Es wird zu JAYLER. Ein Song kann zunächst wie eine Country-Ballade klingen und am Ende als Hardrock-Hymne enden.
Tyler: Wir denken immer darüber nach, in welche Richtung ein Song gehen soll. Manchmal schreiben wir nachmittags ein Riff und haben es am Abend schon als Demo aufgenommen. Wir wollen, dass die Demos so nah wie möglich an dem klingen, was wir in unseren Köpfen hören. Manchmal legen wir Songs auf Eis, weil sie sich nicht richtig anfühlen. Dann kommen sie Monate später wieder zum Vorschein und werden zu etwas völlig anderem. Und ehrlich gesagt entstehen einige der besten Songs, wenn sich niemand zu sehr anstrengt. Man jammt zusammen, es macht klick und plötzlich hat man einen Song - Keine Formel - Kein grosser Plan. Es passiert einfach.
MF: Ihr bekommt sicher viele Ratschläge von Leuten, die euch sagen, was die Band tun soll, was sie nicht tun soll und welche Richtung ihr einschlagen solltet. Welchen Rat hört ihr und denkt sofort: "Bitte hört auf, uns das zu sagen?"
James: Es gibt keine bestimmte Sache. Aber es gab definitiv Leute, die versucht haben, uns zu sagen, was wir sein sollten. Wie wir uns verhalten sollten. Wie wir klingen sollten. Darum geht es eigentlich in «Their Voices and Heard». Leute, die uns sagen, was wir ihrer Meinung nach werden sollten. Wir haben nicht wirklich darauf gehört. Und bisher scheint das ganz gut funktioniert zu haben.
Tyler: Der einzige Rat, auf den wir tatsächlich gehört haben, war wahrscheinlich, das Schlagzeugsolo wegzulassen.
James: Ich vermisse das Schlagzeugsolo! Ich liebe ein gutes Schlagzeugsolo. Eines Tages wird es wieder da sein.
MF: Was ist das grösste Missverständnis, das die Leute über das Leben auf Tour haben? Ist es immer noch Sex, Drogen und Rock'n' Roll? Oder sind es Proteinshakes und gesundes Frühstück?
James: Viel Tee - jede Menge echten britischen Tee. Kein Sex. Keine Drogen. Nur Rock'n' Roll. Obwohl Rock'n'Roll natürlich bedeuten kann, was immer man will. Für uns sind es meistens vier Jungs, die gemeinsam Tee trinken und über die Zukunft reden. Auf Tour zu sein, ist stressig! Es ist aber auch aufregend! Es hat seine Höhen und Tiefen! Aber wir freuen uns wirklich darauf.
Tyler: Zwar haben wir unsere erste grosse Tour noch nicht hinter uns, aber wir sind schon viel zusammen gereist und wissen, dass es ein Riesenspass wird. Vielleicht filmen wir das Ganze. Vielleicht machen wir einen Vlog. Mal sehen, was passiert!
MF: Ein junger Fan kommt auf euch zu und sagt: "Nennt mir ein Album. Ein Album, das ich auf eine einsame Insel mitnehmen muss." Was wählt ihr?
James: Im Moment? «Pet Sounds» von den Beach Boys. Die Harmonien sind unglaublich. Als Sänger bin ich besessen von Gesangsüberlagerungen und Arrangements. Brian Wilson war ein Genie. Und ich liebe die Experimentierfreude dieser Platte. Die Instrumente, die Klänge, die Ideen. Das verblüfft mich immer noch.
Tyler: Das ist eine schwierige Frage... Ich tue mich immer echt schwer mit dieser Frage. Aber mein Instinkt führt mich immer wieder zu «Powerage» von AC/DC zurück. Man weiss genau, was man bekommt. Man legt die Platte auf und sie liefert einfach jedes Mal!
MF: Gab es einen Moment, in dem ihr euch angesehen habt und gedacht habt: ‘Das könnte tatsächlich funktionieren? Das könnte unsere Zukunft werden.’
James: Für mich war es der Moment, als das Management ins Spiel kam. Adam Parsons und Lisa Perry waren wirklich begeistert, mit uns zu arbeiten. Wir hatten noch nie Leute getroffen, die so begeistert von dem waren, was wir machten. Ich erinnere mich daran, wie wir uns mit ihnen zusammensetzten, Curry assen und über die Zukunft sprachen. Das war wahrscheinlich der erste Moment, in dem ich dachte: ‚Ja, ich glaube, wir können das schaffen.‘“
Tyler: Wir haben uns und vor allem unsere Musik aber schon immer ernst genommen. Selbst als wir noch in Pubs gespielt haben, haben wir immer gescherzt, dass wir eine Arena-Show in einen Pub bringen würden. Wir haben immer alles gegeben. Aber das Management hat uns geholfen, einen Weg zu sehen. Zuvor waren wir einfach vier Jungs, die Musik machten, weil wir es liebten. Plötzlich gab es einen Plan! Unsere Musik hat sich nicht verändert. Aber wir konnten endlich erkennen, wie wir sie in die Welt hinausbringen können.
MF: Stellt euch vor, ihr seid in zehn Jahren. Metallica sind eure Vorband. Guns N' Roses haben sich alle zurückgezogen. JAYLER sind eine der grössten Bands der Welt! Was hofft ihr, dass sich nicht geändert hat?
James: Die Besetzung! Ich möchte, dass wir zu viert bleiben. Keine zusätzlichen Mitglieder. Keine Fluktuation. Einfach vier Jungs, die zusammen Musik machen... und ich hoffe, dass wir nie die Liebe dazu verlieren.
Tyler: Ja, Die Freundschaft. Das ist das Wichtigste. Wir haben Bands erlebt, bei denen die Beziehungen innerhalb der Band zerbrochen sind. Das ist traurig. Man spürt es. Für uns sind es immer noch vier Kumpels. Und unsere Crew auch. Wir haben eine fantastische Crew. Wir spielen eine Show, gehen zurück ins Hotel und verbringen den Abend damit, gemeinsam zu lachen. Das ist etwas, das ich nie verlieren möchte.
MF: Da ihr in die Schweiz kommt, sagt mir ehrlich: Was kommt euch in den Sinn, wenn ihr das Wort ‘Schweiz’ hört?
James: Schokolade. (kommt es wie aus der Pistole geschossen.) Schweizer Käse. Da würde ich wahrscheinlich anfangen! Ich war noch nie dort, wollte aber schon immer mal hin.
Tyler: Genau wie ich. Wir freuen uns riesig!
MF: Wie du wahrscheinlich an meinem T-Shirt erkennen kannst, ist Tolkien neben der Musik meine andere grosse Leidenschaft. Deine Texte handeln bereits von Wikingern, Mythologie und Geschichte, James, daher führt mich das natürlich dorthin. Gibt es irgendetwas im Zusammenhang mit Tolkien oder mit Literatur im Allgemeinen, das die Leute deiner Meinung nach lesen sollten?”
James: Auf jeden Fall. Ich bin mit "Der Herr der Ringe" und "Der Hobbit" aufgewachsen. Wenn ich irgendwo in einer fiktiven Welt leben könnte, wäre es Mittelerde. Genauer gesagt das Auenland. Ich würde absolut gerne dort leben. Es ist friedlich, alle sind glücklich, man könnte wie ein Hobbit Pfeife rauchen und das Leben geniessen. Ich habe schon immer die mystische Seite von Tolkiens Werken geliebt. Riesen, Kobolde, der Ring, das Gefühl von Abenteuer. Seine Geschichten entführen die Menschen an einen anderen Ort. Ich bin auch ein riesiger Geschichtsfan.
In Tamworth, wo ich herkomme, ist angelsächsische Geschichte allgegenwärtig. Die Strassennamen, die lokale Geschichte, einfach alles. (Anmerkung des Autors: JAYLER stammen aus der Gegend von Tamworth in Staffordshire, England. Tamworth war im frühen Mittelalter sogar eine der Hauptstädte des angelsächsischen Königreichs Mercia, weshalb James immer wieder auf Angelsachsen, Könige, Krieger und historische Themen zurückkommt.) Das fliesst natürlich in mein Schreiben ein. Wenn mich jemand fragen würde, welche Bücher er lesen sollte, würde ich ihm jedes Mal ‘Der Hobbit’ und ‘Der Herr der Ringe’ empfehlen.
Tyler: Ich erinnere mich daran, wie James zum ersten Mal auf die Idee hinter «The Riske» stiess. (Anmerkung des Autoren: «The Riske» ist ein erzählerischer Song über einen von James Bartholomew geschaffenen Kriegercharakter. Geprägt von angelsächsischer Geschichte, Wikingerlegenden und mythologischen Motiven schildert das Lied die Wandlung eines erfahrenen Kämpfers, der nach vielen Kriegen erkennt, dass Gewalt nur neue Gewalt hervorbringt. Hinter der Figur stehen James’ Begeisterung für Geschichte, Legenden und Tolkien-artiges Storytelling.) In dem Moment, als er sie entdeckte, strahlte James. Man konnte sehen, wie die Inspiration direkt vor einem entstand. Das ist etwas, das ich an unserer Arbeit wirklich liebe. Die Songs sind nicht nur Songs. Hinter ihnen stecken Geschichten. Sie sind miteinander verbunden. Und diese Art des Geschichtenerzählens beherrschte Tolkien besser als fast jeder andere.
MF: Tyler, wer sind deine Gitarrenhelden?
Tyler: Da gibt es jede Menge. Nuno Bettencourt von Extreme, Doug Aldrich unter anderem von Whitesnake, Eddie Van Halen, David Gilmour, Slash, Stevie Ray Vaughan aber auch Albert King. Ich liebe es, Einflüsse bis zu ihren Wurzeln zurückzuverfolgen und zu sehen, woher all diese Musiker ihre Ideen hatten. Ich hatte auch das Glück, einige meiner Helden persönlich kennenzulernen. Das ist immer ein unwirkliches Gefühl.
MF: Letzte Frage. Wenn ihr einmal nicht Musiker seid – womit verbringt ihr eure Zeit?
James: Schallplatten sind eine grosse Sache. Ich liebe es, Platten zu sammeln. Ich interessiere mich aber auch schon immer für Marvel- und DC-Comics. Und Filme. Ich bin ein riesiger Filmfan. Die ‘Herr der Ringe’-Filme, Superheldenfilme, eigentlich alles. Aber ich liebe auch Soundtracks. Es ist grossartig zu sehen, wie ein Soundtrack eine Szene verändert und wie ein Musikstück die Stimmung komplett verändern kann. Früher bin ich viel Skateboard und Snowboard gefahren. Dann habe ich mir das Handgelenk gebrochen und beschlossen, dass Musik die sicherere Option ist. Heutzutage sind es also hauptsächlich Platten und Filme.
Tyler: Ich bin ein absoluter Technik-Nerd. Ich liebe Elektronik. Ich liebe es, herauszufinden, wie Dinge funktionieren. Pedale, Studioausrüstung, Verkabelung, alles in der Art. Früher habe ich mich sehr fürs Programmieren interessiert, bis die Gitarre komplett die Oberhand gewonnen hat.
Ausserdem habe ich Spass an der Social-Media-Arbeit für die Band und am Bearbeiten von Videos. All das macht mir wirklich Spass.
MF: James, Tyler ich danke euch vielmals für das ganz tolle Gespräch und ich freue mich riesig euch auf eurem Weg nach ganz oben weiter zu begleiten.
James: Ich freu mich auf die Schweiz und würde deine Tolkien Sammlung, als auch den Silver Surfer gerne sehen...
Und Tyler fügt hinzu: ...und ich werde alle Schweizer Delikatessen essen die es gibt...!
Nachwort: Wenn man mit James und Tyler spricht, dann ist es nicht die Nostalgie, die hervorsticht. Es ist Begeisterung. Egal, ob sie über Tolkien, AC/DC, die Harmonien der Beach Boys, Gitarrenpedale, Schlagzeugsoli oder die richtige Art, eine Tasse Tee zu kochen, sprechen – sie klingen immer noch wie Kumpels, die sich zufällig an der Schwelle zu etwas viel Grösserem wiedergefunden haben.
Und wenn ich die Reaktion beim "Sweden Rock" als Massstab nehme, beginnen immer mehr Leute, das zu bemerken. Freut euch auf das Konzert mit Deep Purple am 16. Oktober im Hallenstadion. Purple werden sich warm anziehen müssen. Die Review zum Album findet Ihr hier!