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Na, wenn das nicht nach Battle schreit! Auf ihrem Debüt-Album «As The Flame Withers» aus dem Jahr 2021 und dem Nachfolger «Blazing Inferno» (2024) war der Sound von YOTH IRIA klar definiert: griechischer Black Metal, angereichert mit einer Mischung aus Metal der 70er- und 80er-Jahre sowie nahöstlichen Stimmungen.
Auch wenn langjährige Fans dieses Subgenres beim Anhören des «Aberrations» Albums eigentlich eine "das habe ich doch alles schon gehört" Attitüde einnehmen müssten, wird es vermutlich anders kommen. Die schwedische Band XORSIST besticht auf ihrer dritten Platte nämlich mit feinen Details, die im vertrauten Stil verborgen sind.
Schon mit ihrem Debüt-Album «Mørket» bescherte uns die siebenköpfige dänische Folk-Formation VANSIND ein aussergewöhnliches Album. Nun, drei Jahre später, veröffentlicht die Band ihr zweites Album «Hævnen». Dieses knüpft genau da an, wo «Mørket» aufgehört hat, mit dem Unterschied, dass es noch präziser klingt.
Die finnische Band UNEARTHLY RITES war mir bis dahin kein Begriff, doch ihr neues Werk «Tortural Symphony Of The Flesh» sollte dies definitiv ändern. Ihre Death-Crust-Energie ist vom ersten Ton an spürbar, dazu eine beeindruckende Portion Experimentier-Freude, die einen grotesken Sound erzeugt und eine neue Dynamik schafft.
Probieren geht bekanntlich über studieren, und diesen Leitspruch scheinen die Amerikaner FROZEN SOUL, bei der Produktion ihres dritten Albums «No Place Of Warmth», herzlichst berücksichtigt zu haben. Das Album ist nämlich ein frostiger Brocken Todesmetal geworden, der sehr überzeugend dargeboten wird.
Mit Facelift in die Zukunft: so oder ähnlich könnte man die Karriere von SACRIVERSUM passend beschreiben. Die Polen wurden Anfang der 90er Jahre gegründet und ihr Debüt-Album «The Shadow Of The Golden Fire» gilt als Kultalbum im Subgenre des Oldschool Death Metals. Im Wandel der Zeit verfolgte der Fünfer einen etwas anderen Ansatz (gotisch anmutenden, melodischen Metal), und löste sich schliesslich 2005 auf.
Da die Welt am Rande der völligen Zerstörung zu stehen scheint, braucht es gewisse Helden, die das Ganze nicht so todernst sehen. Glücklicherweise gibt es sie im hohen Norden Kanadas, die Geheim-Agenten des Slam: CRÈME FLESH!
Progressive Death Metal sieht sich einem neuen Namen gegenüber – ORDH. Ihr Debüt-Album «Blind In Abyssal Realms» macht sich definitiv daran, neu zu definieren, was der Begriff Progressive Death Metal wirklich bedeutet.
ONLY HUMAN sind noch frisch in der Szene, dennoch steht die dänische Band mit ihrem Debüt-Album bereits vor dem grossen Durchbruch. «Planned Obsolescence» umfasst acht Songs, und «Drift» fungiert dabei als Opener.
Freunde des brutalen Musikgeschmacks aufgepasst: mit dem Debüt «Contemplation Of A Declining World» stellen sich AILUROPHOBIA als neue CH-Band am todesmetallischen Himmel vor.