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THE GHOULSTARS versuchen wohl nicht, Rockmusik neu zu erfinden – "Ukko auta!" geben sie auch nie vor, dies zu tun. «The Dark Overlords Of The Universe» ist purer B-Movie-Eskapismus: laut, schmalzig, karikaturhaft und mit Stolz übertrieben.
ACHTUNG: Das wird eine lange Rezension des neuen Albums von Trelldom (700+). Das muss sie einfach sein. Nicht, weil ich intellektuell klingen will, sondern weil ich manchmal das Gefühl habe, einer der wenigen Irren zu sein, die sich freiwillig tief genug in solche musikalischen Abgründe wagen, um überhaupt beschreiben zu können, was hier eigentlich passiert. Denn «...by the word...» weigert sich konsequent, als blosses Hintergrundgeräusch zu funktionieren.
Auch nach zwei Jahrzehnten im Geschäft klingen ELDER immer noch auf die bestmögliche Weise unruhig. Mit «Through Zero» erweitern sie ihre charakteristische Mischung aus schwerem Psychedelic Rock, progressiven Strukturen und hypnotischem Groove zu etwas Wärmerem,
Nach mehr als zehn Jahren melden sich SLEEPING PULSE mit «Dreams & Limitations» zurück. Mick Moss und Luís Fazendeiro verbinden darauf erneut nordenglische Melancholie mit portugiesischer Wärme und schaffen ein progressives Dark Rock Album, das eher zum Eintauchen und Nachdenken einlädt, als einfach nur zu unterhalten.
Die Zusammenarbeit von Metal-Bands mit Orchestern ist mittlerweile fast schon zur Routine geworden. Dennoch unterscheidet sich «Symphonique» deutlich von diesen vorhersehbaren "Greatest Hits mit Streichern" Produktionen («Moments Of Glory» mit den Scorpions – autschhh!!!). Live im Juni 2025 mit dem Quebec Symphony Orchestra aufgenommen, klingt diese Veröffentlichung wie eine natürliche Erweiterung von VOIVODs bizarrem, musikalischem Universum.
Moderner, frischer Punk nach den letzten Jahren mit Frank Carter & The Rattlesnakes? Meinen eigenen Spotify-Jahresstatistiken zufolge waren sie im 2025 die am häufigsten gespielte Band in meiner Auto-Playlist.
Ich muss zugeben, dass SHINEDOWN und ich eine lange, gemeinsame Geschichte teilen. Es gab eine Zeit, in der ich mir jedes Album, das sie herausbrachten, ohne zu zögern kaufte.
Mit ihrem neuen, selbstbetitelten Album kommen RESTLESS SPIRIT direkt auf den Punkt: Riffs, Groove und eine klare Ausrichtung. Das Album beginnt mit dichten Midtempo-Gitarrenlinien, die im klassischen Doom verwurzelt wirken, aber eine schärfere, modernere Note haben. Es verschwendet keine Zeit, um den Ton anzugeben.
AURORA BOREALIS sind seit drei Jahrzehnten im Geschäft, und «Disillusioned By The Illusion» klingt wie das Werk einer Band, die weiss, wie sie ihre Erfahrung als Trumpf ausspielen kann, ohne allzu vorhersehbar zu werden.
Die schwedische Band Monolord hat schon immer die Kunst beherrscht, Wiederholungen in Hypnose zu verwandeln. Doch «Neverending» fühlt sich von den ersten Minuten an anders an.