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Die Norweger COURSE OF FATE lassen es mit ihrem neuesten Werk ordentlich krachen, was schon der zehn Minuten lange Opener und Titeltrack beweist. Grosse Gesangs-Melodien, die an Dream Theater erinnern, wechseln sich mit ruhigen Passagen ab. Cleane Gitarren folgen auf fette wie tiefer gestimmte Parts. Dies ist wahrlich eine grosse Progressive-Nummer.
Das kraftvolle «Sky Is Falling» erinnert dabei an Bands wie Nevermore. Härte, gepaart mit übermächtig melodiösen Gesangs-Linien, prägen die Musik der Truppe aus Fredrikstad, Østfold. Auch wenn man ruhigere Töne anschlägt und das Tempo rausnimmt (wie bei «And So It Goes»), wird das hohe Niveau gehalten und spricht für die musikalische Vielseitigkeit des Fünfers. Hier wird man bei den starken Chören glatt an Shadow Gallery erinnert. Das von fiesen Metal-Parts dominierte «Hiding From The Light« kommt dann gar mit eingestreuten Growls daher und besticht durch seine Härte wie auch wieder mit melodiösen Gesangs-Parts, eine interessante Mischung.
Auch ganz stark die ruhige Ballade «Don’t Close Your Eyes». Die Unterstützung von Streichern und Cello verleiht dem Song Tiefe. Sehr schöne, gefühlvolle Ballade, die zeigt, dass Eivind Gunnesen auch durch ruhige Gesangs-Passagen voll zu überzeugen vermag. Beim abschliessenden «Neverwhere» zeigen die Nordländer nochmals die volle Bandbreite ihrer Musik, beginnt der Song noch ruhig und verhalten, steigert sich das Ganze zum Schluss hin in einen Track mit fetten Gitarren und Chören. Die fünf Jungs hauen hier zu Beginn des noch jungen Jahres ein Progressive-Album heraus, das für noch kommende Alben diverser Bands sicher schwer zu übertrumpfen sein wird.
Crazy Beat